Es muß nicht immer bittere Medizin sein – Aromatherapie

Tropf+Grün

Scientist with natural drug research, Natural organic

Im Sinne einer ganzheitlichen
Medizin kommt der Aromatherapie
immer größere Bedeutung zu.
Achtsam gilt es bei Qualität
und Dosierung zu sein.

 

Was viele im Alltag ganz selbstverständlich
anwenden, wird in der Fachwelt als
Aromatherapie bezeichnet.
Dabei handelt es sich um ein spezielles
Teilgebiet der Pflanzenheilkunde.
Im Zentrum stehen ätherische Öle und
deren Wirkungen.

Duftlampe Kermaik

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Im Winter sehnt sich der Mensch
nach wohltuenden Düften.

Duftlampen und Aromabäder
haben also Hochsaison.
Ist man erkältet, kommt in vielen
Haushalten die gute alte
Duftinhalation zum Einsatz.

Aromen aus der Natur

Ätherische Öle gibt es am Markt wie Sand am Meer.
Die aromatischen Öle werden aus verschiedensten Blüten,
Nadelhölzern oder anderen Pflanzen durch
Wasserdampfdestillation gewonnen.

Bei Zitrusfrüchten bedient man sich der Kaltpressung der Schalen.
Die so gewonnenen Öle haben zwischen 30 und 300 Inhaltsstoffe,
wie Dr. Wolfgang Steflitsch, Lungenfacharzt im Otto Wagner Spital und
Vize-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie
und Aromapflege (ÖGwA), erklärt. „Es gibt in der Natur hunderte Pflanzen,
aus denen man ätherische Öle herstellen kann.
Jede Pflanzengattung hat quasi ihre eigenen Vertreter“, so Steflitsch.
Dazu zählen unter anderem Nadelhölzer, Myrtengewächse und Zitrusfrüchte.

Näschen riecht an blumeReich an Inhaltsstoffen, haben ätherische Öle
zwei zentrale Wirkungsmechanismen.

Der erste läuft über den Duft. Dort, wo die
Öle durch die Nase auf die

Riechschleimhaut kommen,
nehmen sie binnen Sekundenbruchteilen
auf das
menschliche Gehirn Einfluss.

Der zweite ergibt sich aus der biochemischen Wirkung der Inhaltsstoffe.
„Diese Wirkung setzt vor allem dort ein, wo das Öl auf den Körper trifft.
Die Inhaltsstoffe werden innerhalb von 20 bis 30 Minuten aufgenommen und
mit dem Blutsystem weitertransportiert.

In weiterer Folge werden sie über die Nieren ausgeschieden“, beschreibt der Mediziner.
Bei der medizinischen Aromatherapie werden bestimmte Beschwerden gezielt gelindert.

Als Alltagsduft oder Hausmittel angewandt werden Lavendel-, Zitronen- und Eukalyptusöl
und Co. gerne in Duftlampen, im Vollbad, durch Wickel oder Inhalation aufgenommen.
Die Bandbreite möglicher Anwendungen ist tatsächlich sehr groß, wie Steflitsch bestätigt.
Je nach Beschwerden oder Krankheit könne man die ideale Methode für sich finden.

Neben der Raumbeduftung, der Inhalationen, Einreibungen, Massagen, Wickeln,
Kompressen sowie Teil- und Vollbädern kann man auch auf Zäpfchen zurückgreifen
oder die Aromatherapie oral anwenden. „Die orale Anwendung sollte aber nur auf
Empfehlung von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden“, mahnt der Experte.

Je nach Anwendungsmethode wird eine mehr oder weniger große
oder
kleine Dosis der Inhaltsstoffe aufgenommen.

In der Regel verwendet man die Öle in verdünnter Form.
Bei der Inhalation werden sie beispielsweise traditionell mit Wasser und
Meersalz und einem Handtuch über dem Kopf eingeatmet.
„Da passiert die Aufnahme recht schnell, weil die Schleimhäute viel
durchlässiger sind als die Haut“, so Steflitsch.

Was wie wirkt

Wissenschaftliche Wirkungsnachweise für die Aromatherapie gibt es vor
allem in drei großen Bereichen:
der Schmerztherapie,
der Bekämpfung von Bakterien, Viren und Pilzen sowie bei Schlafstörungen.

Hier kann laut Steflitsch die Schulmedizin hervorragend unterstützt werden.

Bei Stress, Angstzuständen, Burnout und Panikattacken bieten sich Neroli,
Römische Kamille und Lavendel an. Das gilt auch für Depressionen.
Bei Bluthochdruck kann man mit Narde, Ylang Ylang oder ebenfalls mit Lavendel behandeln.
Bei Erkältungen macht man sich die Inhaltsstoffe von Eukalyptus, Thymian und Latschenkiefer zunutze.

Diffuser rot

Kaltverdunstung

Mit den kalten Temperaturen steigt im Winter allgemein
der Wunsch nach Wärme und Geborgenheit.
Um beispielsweise eine Winterdepression und
Erkältungskeime zu vertreiben, bieten sich ätherische Öle an.

Dafür verwendet man am besten eine
Duftlampe und eines gutes Öl.
Dabei tut man was für die Stimmung und
gleichzeitig etwas gegen Krankheitserreger
in der Luft.

 

 

Achtsam gilt es bei der Dosierung zu sein. „Es ist wichtig, dass man die Dosierungsempfehlung einhält.
Man kann natürlich auch Überdosieren. Da kann es dann auch zu Nebenwirkungen kommen.
Auf der Haut können Hautreizungen auftreten. Wenn man es überdosiert einatmet,
kann man Kopfschmerzen bekommen.“ Auch der Blutdruck kann sinken oder steigen.

Erfolge bei Krebs

Besonders spannend sind wissenschaftliche Hinweise, dass Aromatherapie auch
bei Krebs wirksam helfen kann. Bei Tierversuchen konnten Tumore durch die
Behandlung mit ätherischen Ölen geschrumpft werden.

„Es gibt einige Tierversuche an unterschiedlichen Tumorarten, wo vorzugsweise
Limonen und sein Stoffwechselprodukt Perillylalkohol verwendet wurden.
Hier konnte nachgewiesen werden, dass die Inhaltsstoffe den frühzeitigen Zelltod
von Tumorzellen unterstützen“, erklärt Steflitsch. Mann müsse diese Studienergebnisse
aber insofern relativieren, als dass bei den Tierversuchen hohe Dosen verwendet wurden,
die man beim Menschen nicht einfach anwenden kann.
Es sei aber ein guter Ansatz, um etwas daraus zu entwickeln.

Was bei der Therapie von Krebspatienten viel wichtiger ist, ist die Linderung
der Nebenwirkungen durch Aromastoffe. Diese können beispielsweise bei durch
Strahlentherapie geschädigtem Gewebe helfen. Im Sinne einer ganzheitlichen
Gesundheitsförderung und Behandlung mit einer Kombination aus konventioneller
Medizin und Komplementärmedizin kommt der Aromatherapie allgemein große Bedeutung zu.

Verfolgt man einen ganzheitlichen Ansatz, so muss man auch
die Psyche des Menschen berücksichtigen.

Mit wohlriechenden Ölen kann man viel Gutes bewirken.
„Es muss ja nicht immer nur die bittere Medizin sein.“
Quelle: https://kurier.at/wellness/aromatherapie-aetherische-oele-die-heilende-kraft-der-aromen/232.011.937

PS: Stichwort Krebs – gerade dort kann der Mensch Vorsorge treffen in Eigenverantwortung
durch eine Ernährungsumstellung in die natürliche Richtung. Es gibt inzwischen genügend
Berichte darüber, sogar von Ärzten.
Alle Empfehlungen auf eigene Gefahr und zielen auf die überlegte eigene Verantwortung eines Jeden.

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aromathische Düfte stimulieren das Gehirn

Diffuser rot

Kaltverdunstung

Jeder Duft eines
Aromatherapiemoleküls
gelangt über die Nase direkt
in unzensierte Teile Ihres
Gehirns (limbisches System).

Hier wird in sekundenschnelle das vegetative Nervensystem
stimuliert. Diese Bereiche des Gehirns, in denen Informationen
über Gefühle, Erinnerungen oder Sexualität sitzen,
werden direkt angesprochen.

Ihr Körper antwortet darauf mit der Ausschüttung
von Hormonen und die Düfte beeinflussen Ihre Stimmung sofort

Vanille und Minze steigern die Kauflust

Düfte werden gezielt von Unternehmen eingesetzt,
um seine Kunden über die darüber anzusprechen.
Viele Kaufhäuser aromatisieren ihre Verkaufsräume mit Vanille,
weil es die Stimmung hebt und Geborgenheit vermittelt.

Vanillearoma ist ein Glücksbote: Wandert der Duft von der Nase zum Gehirn,
setzt er automatisch Endorphine (Glückshormone) frei.
Wir fühlen uns glücklich, zufrieden und sind einfach gut drauf.
Dadurch steigt automatisch die Lust, sich etwas Schönes zu gönnen,
was direkt vor den Augen präsentiert wird.

Auch Minze wird gern in Läden eingesetzt.
Sie verströmt einen frischen, belebenden Duft,
was die Kauflust direkt anregt.
Den Duft kann man  gezielt nutzen,
darum hier einige Empfehlungen

Rosenöl
Stimmungsschwankungen wie Himmelhoch
jauchzend und plötzlich zu Tode betrübt?

Ein paar Tropfen reines Rosenöl helfen Ausgleichen und Harmonisieren.
Rosenduft beruhigt außerdem gestresste Haut und reguliert
den Feuchtigkeitsgehalt.

Ein paar Tropfen Rosenöl in einer Duftöllampe oder in einem Vollbad pflegen
Ihre Haut und bringen schnell die gute Laune wieder.
Cremes und Gesichtslotionen enthalten Rosenauszüge für eine strahlend schöne Haut.

Lavendel
Lavendel ist eine gute Möglichkeit, mit natürlichen Blütenessenzen mental zu beruhigen.
Ein paar Tropfen auf das Kopfkissen helfen in den wohltuenden Schlaf..
Lavendel ist das Schlummerkraut schlechthin. Durch seine ausgleichende Wirkung
stärkt es Nerven, lindert Panikattacken und Depressionen.
Ein mit Lavendel gefülltes Duftsäckchen erfüllt den gleichen Zweck

Rosmarin

Rosmarin wurde schon zu Pfarrer Kneipps Zeiten als belebendes und
erfrischendes Tonikum für den Körper verwendet.
Ein Rosmarinbad regt Ihren Kreislauf auf natürliche Weise an.

Als Morgenmuffel empfiehlt sich ein Pflegeöl mit Rosmarin, um den Kreislauf in
Schwung zu bringen und ist  als belebendes Massageöl ist es prima geeignet.

Eukalyptus
Eukalyptus befreit die verstopfte Nase und macht einen schweren Kopf wieder frei.
Auch bei leichten Kopfschmerzen hilft das Eukalyptusöl auf natürliche Weise.

Bei konzentrierten Arbeiten ein paar Tropfen in die Duftlampe sorgt für einen klaren Kopf.

Schnell die Atemwege befreien, dafür einfach 1 Tropfen auf der Oberlippe verteilen oder
auf einem Taschentuch und einatmen.

Zum Inhalieren, um den Nasenschleim zu lösen und die Atemwege frei zu bekommen ,
ein paar Tropfen Eukalyptusöl zum Inhalieren in heißes Wasser geben und kräftig durchatmen.

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Eine kleine Erörterung zu den Aromatherapie Pflegeölen

In der momentanen Zeit  nehmen wir als Selbstverständlich hin,
das uns Alles und Jederzeit zur Verfügung steht.
Ich sage bewusst – momentan – denn am Horizont
zeichnet sich eine Veränderung ab.

Wir nehmen diese kostbaren Essenzen und Öle und das reine und unverfälschte
Pflanzenöl als Selbstverständlichkeit, leider aber auch oft die darin enthaltene Chemie.
Da ich für mich diese unerwünschte Chemie aus meinem Leben heraushalten will,
sind die aromarin Öle ohne diese Zusätze entstanden.

Auch wenn Zimt und Vanille durch ihren Wohlgeruch schon
bemerkenswert sind, so haben sie doch noch viel mehr zu bieten.

Zimt StangenZimt wird schon sehr lange auch als Heilmittel eingesetzt.
Wußten Sie, das Zimt auch auf den Kreislauf anregend wirkt?
Das Zimt antiseptisch bei Infektionen, gegen Läuse und Krätze gute Dienste leistet?
Bei Darminfektion ein Löffel Zimthonig positive Wirkung zeigt?
Bei Frösteln in der Duftlampe ein Gefühl der wohligen Wärme vermittelt?

 

Näschen riecht an blumeWußten Sie, dass Vanille in der Duftlampe antidepressiv, im Schlafzimmer
gegen Alpträume eingesetzt werden kann? Das wonnig duftende Vanille ist
für eine entspannende Massage erste Wahl.

 

 

Diese kostbaren Pflanzen sind in vielen aromarin Pflegeöl enthalten,
Kräuter die schon seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt werden.
Zum Wohlfühlen, zum Entspannen oder zur Heilung.
Und so sind die aromarin Pflegeöle auch als Erste Hilfe und zur Vorbeugung zu nutzen

Ein aromarin Pflegeöle hilft sofort bei kleinen Verletzungen, wie bei der Rasur.
Bei Abschürfungen, um zu schützen.
Bei trockenen Hautstellen, um Feuchtigkeit zu binden.
Bei juckenden Stellen gibt es sofort Linderung.

Aromatherapie als tägliche Körperpflege zu nehmen, ist seinem Körper
Wertschätzung zu geben. Das reine Pflanzenöl plus den ausgesuchten Essenzen
wird seit der Antike für das menschliche Wohlbefinden und Gesundheit eingesetzt.
Die Pflanzenpower steht auch heute dem modernen Menschen zur Verfügung,
um seinen Körper naturnah zu pflegen und gesund zu halten.

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Demenz – unvermeidliches Schiksal?

Es gibt immer wieder Artikel,
auch in sogenannten „Fachzeitschriften“
und auch von „Fachleuten“, die über
Demenz berichten und das dies wohl
unvermeidlich sei.

Da bin ich ganz anderer Ansicht, denn es gibt inzwischen genug Erfahrungsberichte
darüber, wie man mit einer anderen Ernährung und einer positiven Lebenseinstellung
Demenz sich gar nicht erst entwickeln lässt.

Zitat: Manchmal etwas zu vergessen, das gehört für ältere Menschen zum Alltag.
Doch wenn das Gedächtnis häufiger versagt, die Orientierung verloren geht und
sich die Persönlichkeit verändert, dann lautet die Diagnose oft:
Demenz. Mehr als 50 Formen der Erkrankung gibt es.

Fast immer sind Menschen ab 65 Jahren betroffen.
Doch auch Jüngere können erkranken: „Diese Menschen fallen
völlig aus dem Alltag“, umschreibt es Prof. Richard Dodel von der
Deutschen Gesellschaft für Neurologie.
Wie bei allen Formen der Demenz sterben dabei Gehirnzellen,
in diesem Fall im Stirnhirn (Frontalhirn) und im Schläfenlappen
(Temporalhin). Zitatende

Jetzt wissen Sie genau Bescheid, wo sich das Geschehen abspielt in Ihrem Körper.
belegt von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

Damit haben Sie aus „Expertenmund“ Ihre Diagnose und was machen Sie jetzt?
Was hilft es Ihnen? Schleicht sich bei Ihnen ein leises Unbehagen ein?
Und akzeptieren Sie jetzt, meist unbewusst, das dies unweigerlich so kommt?

Dann sind Sie jetzt sehr gut programmiert für den Lebensstil,
für den Sie vorgesehen sind von diesen Leuten.
Die wollen doch nur helfen?

Ist das wirklich so? Schließlich sind das „Fachleute“ sogar mit einem steuerfinanzierten Institut.
Nun ich habe eine gute Nachricht für Sie,  verändern Sie Ihre Ernährung und stellen Sie um
auf die „natürliche Ernährung“, und alle Fehldiagnosen und Ängste lösen sich in Luft auf.
Rezepte finden Sie hier: https://aromatin.de/rezepte.
Ob Sie gerne Süßes mögen oder einen deftigen Salat.

Dattelcreme

grüner Salat

grüner Salat

Eine natürliche Ernährung hat nichts mit
Verzicht oder „Körnerfutter“ zu tun,
es gibt sehr viele superleckere Zubereitungen,
die zudem noch einfach sind.

Probieren Sie doch einfach mal, es macht Spaß
und verschafft dazu noch Wohlbefinden.

Auch Aromatherapie  trägt zu einem natürlichen und entspannten
Lebensstil bei. Es ist problemlos, Pflegeprodukte mit ätherischen Ölen
jeden Tag für sich und seine Familie zu nutzen und es ist um Vieles angenehmer.

Mit einfachen Ernährungsumstellungen, die keinerlei Streß oder Verzicht
bedeuten,
können Sie diesem „unausweichlichen Schicksal“ entgehen.

Duftlampe Kermaik

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Um sich zu entspannen und eine angenehme
Atmosphäre zu erzeugen zur Unterstützung,
empfiehlt sich eine Duftlampe und
ein duftendes Bad mit Aromaölen.

 

 

 

 

PS: Um Streß und Verkrampfungen zu lösen, die sich schnell mit schmerzenden harten Knubbeln
manifestieren können, massieren Sie kreisend um Ihren Solaplexus mit dem „Teebaum Pflegeöl“
oder einem anderen angenehm duftenden Pflegeöl und schon sieht die Welt wieder positiv aus.

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Keimbekämpfer bei Erkältung – ätherische Öle

Weitere Schmerzkiller unter den ätherischen Ölen sind
unter anderem Lemongras und schwarzer Pfeffer.
„Düfte helfen gegen Schmerz aber nicht so sehr“ erwähnt Steflitsch,
„Einreibungen sind da wesentlich besser.“

aromatherapie umfassend

Auf diesem Weg gelangen ätherische Öle in das Gewebe und in den Blutkreislauf,
wo sie auf vielfache Weise wirken. Forscher der Universität Wien wiesen nach:
Probanden wurde Lavendelöl auf die Hautoberfläche gerieben,
schon nach ein bis zwei Minuten waren die Inhaltsstoffe
Linalool und Linalylacetat im Blut messbar.

Das Blut wiederum verteilt Duftmoleküle im ganzen Körper, bis hinauf ins Gehirn.

Steflitsch: „Da ätherische Öle Vielstoffgemische sind, wirkt ein einziges Öl auch gegen mehrere Probleme.
Das heißt freilich auch, dass ich zahlreiche ätherische Öle für ein und dieselbe Indikation einsetzen kann.“
So stärken viele Öle das Immunsystem und wirken antibakteriell, etliche auch antiviral. Steflitsch:
„Mittels Duftlampen, Raumsprays und Inhalation lassen sich so Erkältungsviren,
aber auch Influenzaviren und etliche Bakterien bereits im Anflug bekämpfen.“

Zu den Keimbekämpfern gehören Eukalyptus, Fichtennadel, Latschenkiefer, Limette, Mandarine,
Litsea, Myrte, Orange, Sandelholz, Schafgarbe, Teebaum, Thymian, Weihrauch, Weißtanne, Zimt und Zitrone.

Und zu guter Letzt sind ätherische Öle auch wertvolle Küchenhelfer.
„Sie schmecken nicht nur hervorragend, sondern bieten auch ganzheitliche Gesundheitsförderung“,
sagt Steflitsch. Aber Achtung: Immer nur ein bis zwei Tropfen verwenden, sonst schmeckt es zu intensiv.

Rezepte liefern unter anderem Sabine Hönig und Ursula Kutschera in „Aromaküche. Gaumenfreuden mit ätherischen Ölen“ –
und behaupten etwa, dass das kurze Schnuppern von Vanilleduft den Heißhunger auf Süßes stillen kann.
Auch Maria M. Kettenring liefert in „Duftküche. 80 Vitalrezepte mit ätherischen Ölen“ jede Menge kochbarer Tipps.
Etwa den: Drei bis fünf Tropfen ätherisches Zitrusöl auf ein angefeuchtetes Küchenbrett träufeln und verreiben –
so verleiht man den darauf geschnittenen Speisen nicht nur ein herrliches Aroma,
sondern desinfiziert mit dieser Methode auch Schneidebrett und Zutaten.
Schnuppern Sie in meinen Rezepten und probieren Sie raffinierte Geschmaksmomente.

Und wer mit ätherischen Ölen abnehmen oder keinesfalls zunehmen will, wähle Pfefferminzöl.
Dessen Duft soll appetithemmende Wirkung haben und kann zusätzlich die Gallenproduktion anregen,
die für die Fettverbrennung verantwortlich ist.
Es ist also keineswegs übertrieben, wenn Steflitsch abschließend schwärmt:
„Ätherische Öle, die aktivsten und stärksten Pflanzenwirkstoffe, sind wahrlich Tausendsassa.“

Qualitätshinweise bei Ölen

Qualitativ hochwertige Öle sollten folgende Merkmale aufweisen:
Die Flasche sollte dunkel sein, da ätherische Öle lichtempfindlich sind.
Die Aufschrift „100 % naturreines ätherisches Öl“ darf nicht fehlen, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau.
Die Bezeichnung „echtes ätherisches Öl“ ist nicht geschützt und bietet keinerlei Reinheits- und Qualitätsgarantie.

Nicht zu empfehlen: „naturidentische“ oder „synthetische“ Öle wie Flieder oder Apfel – sie wurden chemisch hergestellt.

aromatherapie umfassend

Die Therapie der Tropfen – ätherische Öle

LavendelstrausLavendel beruhigt, Eukalyptus
wirkt als Schmerzstiller,
Jasmin und Melisse sind gut gegen Stress.
Welche Wirkungen bestimmte
ätherische Öle haben und
wieso es besser ist, keine
gepanschte Billigware zu kaufen.

 

Den Stress einfach wegschnuppern?
Eine kleine Einreibung oder Inhalation gegen Husten und Schnupfen?
Raumbeduftung gegen Influenza-Viren?

„Ätherische Öle wirken tatsächlich. Ihre olfaktorischen und pharmakologischen Wirkungen
auf körperlicher und geistig-emotionaler Ebene sind durch zahlreiche Untersuchungen
der Grundlagenforschung, klinische Studien sowie durch Fallberichte bestätigt.

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Zahlreiche ätherische Öle wurden bereits in europäische Arzneimittelbücher aufgenommen“,
sagt Wolfgang Steflitsch, Lungenfacharzt und Präsident der österreichischen Gesellschaft
für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege.

Der einfachste und erste Wirkmechanismus der ätherischen Öle erfolgt über das Riechen:
Über die Nase gelangen die Duftsignale, so Steflitsch, in das limbische System,
den Hypothalamus, den Thalamus und in andere Gehirnzentren.
Hier beeinflussen Duftstoffe unsere Gefühle und viele Körperfunktionen.

 

Zu den duftenden Stimmungsmachern zählen unter anderem Benzoe Siam,
Grapefruit, Kardamom, Limette, Mandarine, Myrte, Neroli, Orange,
indisches Sandelholz und Ylang-Ylang.

Anflüge von Erschöpfungszuständen lassen sich unter anderem mit Atlaszeder,
Basilikum, Jasmin und Melisse in den Griff bekommen.
Für einen wohlriechenden Antistress-Cocktail gebe man zwei Tropfen Benzoe Siam,
vier Tropfen Bergamotte und drei Tropfen Sandelholz in das Wasser einer Duftlampe.

Dieses Rezept stammt ebenso aus dem Buch „Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis“
(Stadelmann-Verlag 2013) wie jenes für ein Brust- und Rückenöl zum Einreiben bei einer Erkältung:
sieben Tropfen Cajeput, vier Tropfen Eucalyptus globulus, fünf Tropfen Latschenkiefer in 50 Milliliter Sesamöl.

diffuser in Netreib

reine Luft und Wohlbehagen

 

Wer von einem ätherischen Öl solche Benefits will,
sollte aber keinen billigen Ramsch  um zwei, drei Euro kaufen.
„Gepanschte Billigware hat keinerlei Wirkung, sie kann sogar
gesundheitliche Schäden nach sich ziehen“, warnt Steflitsch.
Rötungen, Blasen auf der Haut, Kreislaufprobleme,
Übelkeit und Kopfschmerzen können die unerwünschten Folgen sein.

Naturreines Öl.

Daher sollte man beim Kauf auf die Bezeichnung
„100% naturreines ätherisches Öl“ achten.
Sie erklärt, wieso manche Duftöle so teuer sind:
Für ein Kilogramm Rosenöl benötigt man 5000 Kilogramm Rosenblüten.

Das bedeutet, dass 30 aufgeblühte Rosenblüten nur einen Tropfen ätherisches Öl liefern.
„Für einen Milliliter Rosa damascena muss man mit 30 bis 40 Euro rechnen“,
vermerkt Steflitsch. Qualitativ hochwertiges Lavendelöl ist hingegen schon ab rund zehn Euro zu haben.
Man braucht auch „nur“ 120 Kilogramm Lavendelblüten für ein Kilo Lavendelöl.

„Lavendelöl ist bestens erforscht“, weiß Steflitsch.
Es beruhigt, senkt den Blutdruck, sorgt für besseren Schlaf, steigert die Aufmerksamkeit,
baut Stresshormone ab, hellt die Stimmung auf und ist außerdem schmerzstillend.

Laut einer Studie koreanischer Wissenschaftler gehören
Lavendel- und Eukalyptusöl zu den stärksten Schmerzstillern.

  zeigte sogar eine stärkere
analgetische Wirkung als eine adäquate Dosis Paracetamol.
Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen können auch Morphin-Rezeptoren
besetzen und auf diese Weise schmerzstillend wirken.

„Mit Teebaumöl lassen sich kleine, schmerzhafte Entzündungen am Zahnfleisch behandeln,
sodass sie schnell abklingen“, schreibt Irene Dalichow in „Die Heilkraft ätherischer Öle“.
Auch Lorbeeröl hilft gegen Schmerzen.

Über seine ausgeprägte schmerzlindernde Wirkung und seinen Einsatz
bei rheumatischen Beschwerden und bei Ohrenschmerzen von Kindern
berichtet Eliane Zimmermann in „Aromatherapie.  Die Heilkraft ätherischer Pflanzenöle“.

Wo bekommt man therapeutisch reines unverffälschtes ätherisches Öl?
Fragen diesbezüglich beantworte ich gerne-

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