Pilzinfektionen sind weltweit
auf dem Vormarsch. Das Problem:
Auch bei der Behandlung
gesundheitsschädlicher Pilzinfektionen
gibt es immer mehr Resistenzen –
häufig eingesetzte Medikamente
helfen also nicht mehr.
Ein möglicher Lösungsansatz: die Verwendung ätherischer Öle.
Sie wirken nachweislich fungizid und eine Resistenzbildung ist,
anders als bei Medikamenten, aufgrund der komplexen Struktur
der Öle nahezu ausgeschlossen.
Darauf weist der Aromatherapie- und Bio-Pionier PRIMAVERA
vor dem Hintergrund sich häufender Nachrichten über
Gesundheitsgefahren durch multiresistente Pilze hin.
(Hinweis: alle aromarin Pflegeöle enthalten heilsame Essenzen,
die schon seit jeher für die Gesundheit verwendet wurden)
Weltweit kommt es immer häufiger zu gefährlichen oder sogar lebensbedrohlichen Pilzinfektionen.
Das liegt unter anderem daran, dass die Menschen in vielen Ländern immer älter werden oder eine
verminderte Immunabwehr haben.
„Ätherische Öle haben sich in vielen zahlreichen Untersuchungen
als sehr wirksam erwiesen, und zwar sowohl in der Prophylaxe
als auch in der Behandlung von Pilzinfektionen“, erklärt Anusati Thumm, AromaExpertin aus dem
PRIMAVERA-Kompetenzteam.
Aromapflege für eine gesunde Hautflora und intakte Abwehr
Pilze ernähren sich von Hautpartikeln und Hornhautschuppen. Durch ihre Fadenstruktur können sie gut
an der Haut haften und sind sehr widerstandsfähig. Hier setzt die Arbeit mit ätherischen Ölen an –
und zwar auf zwei Ebenen. Aromapflege mit naturreinen ätherischen Ölen, hochwertigen
Pflanzenölen und Pflanzenwässern unterstützt die körpereigene Abwehr und sorgt so prophylaktisch
für eine natürliche und gesunde Symbiose aller „Hautbewohner“.
Damit trägt sie zur Gesunderhaltung des Organismus bei.
Aromatherapie wirkt gezielt bei Infektionen
Gleichzeitig wirken ätherische Öle erwiesenermaßen fungizid,
sind also zur Behandlung einer akuten Infektion gut geeignet.
So hat Naho Maruyama* von der Teikyo Universität in Japan gezeigt,
dass ätherische Öle aufgrund ihres kleinen Molekülgewichts bei
Nagelpilz sehr wirksam sind, weil sie gut in die betroffenen Nägel eindringen.
Spa treatment. Manicure and pedicure
Im heißen Fußbad wirkt eine aromatherapeutische
Anwendung besonders gut, weil die Durchblutung
angeregt wird und die Duftmoleküle noch besser
in den Nagel eindringen können.
Auch bei Vaginalpilz haben sich aromatherapeutische
Anwendungen bewährt. Rund drei Viertel aller Frauen
haben mindestens einmal im Leben mit einer
Pilzinfektion in der Scheide zu kämpfen.
Intimpflegeöle mit fungizid wirkenden ätherischen Ölen wie Teebaum,
Lavendel oder Palmarosa sind daher nicht nur
zur Prophylaxe zu empfehlen, sondern können auch bei bestehenden
Problemen wirksame Unterstützung leisten.
DIY-Rezepte zur Unterstützung der Hautflora gegen Pilzinfektionen
Haut im Gleichgewicht bei Fußpilz 50 ml Johanniskrautöl bio
5 Tropfen Rosengeranie / Palmarosa bio
5 Tropfen Teebaum bio
5 Tropfen Lavendel fein bio
Zur Hautpflege und Vorbeugung gegen Fußpilz zweimal täglich unter anderem in den Zehenzwischenräumen auftragen.
Grundmischung Fußbad bei Nagelpilz 20 Tropfen Palmarosa bio
20 Tropfen Rosengeranie bio
20 Tropfen Teebaum bio
20 Tropfen Lavendel fein bio
Für ein Fußbad fünf Tropfen der Mischung zusammen mit einem Esslöffel Sahne und zwei Esslöffeln Meersalz
ins Badewasser geben. Die Badetemperatur sollte, sofern gesundheitlich nichts dagegenspricht,
so warm wie möglich gewählt werden, um die Wirkung zu unterstützen.
DIY-Rezept Vaginalpflegeöl (Rezept Anusati Thumm)
100 ml Mandeöl bio
10 Tropfen Teebaum bio
10 Tropfen Lavendel fein bio
5 Tropfen Palmarosa bio
1-2 Tropfen Rose bio 100%
Einen handelsüblichen Tampon mit dem Öl tränken und in die Scheide einführen.
Im Akutstadium einer Pilzinfektion alle vier Stunden wechseln.
Eine Woche nachbehandeln mit der Verwendung eines ölgetränkten Tampons über Nacht.
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/116667/5303856
PS: wenn Sie es nicht selber mischen möchten, es gibt fertige Mischungen zu kaufen und im Gegensatz
zu den meisten fertigen Mischungen sind meine Produkte frei von jeglichen Zusätzen.
Und warum? aromarin stellt die Produkte immer erst bei Bestellung her mit den reinsten
und hochwertigsten Essenen und Pflanzenölen und deshalb sind keinerlei Zusätze erforderlich.
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Die Kamille war schon in der Antike als Heilkraut bekannt.
Sie ist reich an Flavonoiden und anderen Wirkstoffen.
Kamillentee gilt als Allzweckwaffe bei Entzündungen und
Magen-Darm-Beschwerden.
Kamillenöl ist ein Universaltalent. Es hilft bei Magenverstimmung und
Nebenhöhlenentzündungen, löst Krämpfe und beruhigt.
Eine der bekanntesten Heilpflanzen überhaupt
Ursprünglich stammte die Kamille aus den warmen Regionen Süd- und Osteuropas und aus Vorderasien.
Schon der griechische Arzt Dioskurides lobte in der Antike die Heilkraft der Kamille.
Im Laufe der Zeit breitete sie sich immer weiter nach Norden aus.
Sie gedeiht auf sandigen Lehmböden und ist anspruchslos.
Da sie der moderne Ackerbau weitgehend aus den Feldern vertrieben hat,
wird die Kamille heute meist speziell angebaut und geerntet.
Genutzt werden vor allem die getrockneten Kamillenblüten (matricariae),
aus denen das ätherische Öl destilliert wird. Für den beliebten Kamillentee werden
die Blüten und das Kraut selbst verwendet.
Beim Aufguss werden vor allem Flavonoide und Schleimstoffe freigesetzt.
Das Öl aus den Blüten der Chamomilla recutita, der Echten Kamille,
hat vielerlei Wirkungen und Anwendungsgebiete – von Magenreizungen über
Entzündungen und Angstzuständen bis zu Hautunreinheiten.
Daneben sind das Öl der Römischen Kamille (Chamaemelum nobile)
und der marokkanischen oder wilden Kamille (Chamaemelum ormensis) erhältlich.
Das Öl der römischen Kamille ist gelblich-grün.
Es riecht würzig und passt gut zu fruchtigen Düften.
Es wird vorwiegend in der Aromatherapie eingesetzt,
zum Beispiel bei Wutattacken von aggressiven Demenzpatienten.
Es soll allgemein entspannend wirken.
Das Öl der marokkanischen Kamille riecht ebenfalls würzig.
Es wird in der Aromatherapie belebend und inspirierend eingesetzt.
Blaues Kamillenöl – Universaltalent aus den Blüten der echten Kamille
Die echte Kamille kommt in Europa und Westasien vor. Typisch sind die gelb-weissen Blüten auf den verzweigten Stängeln.
Von anderen Kamillenarten unterscheidet sie sich durch den charakteristischen Geruch und die hohlen Blütenböden.
Die Kamille hat antientzündliche, krampflösende und antibakterielle Wirkungen.
Dabei ist Öl wirkungsvoller als Tee, weil auch die fettlöslichen Wirkstoffe enthalten sind.
Aus den Blüten der echten Kamille wird durch Wasserdampfdestillation das blaue Kamillenöl gewonnen.
Seinen Namen hat es von seiner intensiv blauen Farbe.
Sie wird durch das Chamazulen hervorgerufen, das während der Wasserdampfdestillation entsteht.
Die wesentlichen Inhaltsstoffe sind Chamazulen und a-Bisabolol, ausserdem Cumarine und Flavonoide.
Die Einnahme in einem Glas lauwarmem Wasser hilft bei Magenproblemen –
von Magenkrämpfen bis zur Magenentzündung. Dieselbe Mischung kann zum Gurgeln bei Problemen
mit Zahnfleisch oder Mundschleimhaut eingesetzt werden.
In der Duftlampe eingesetzt kann es gegen Migräne und Verstimmungen helfen.
Als Badezusatz, in Öl oder Hautcrème gemischt kann es gegen unreine Haut helfen.
Achtung: Menschen, die auf Korbblütler allergisch reagieren, sollten Kamille meiden.
Aufgrund der allergenen Wirkung sollte Kamille vom Auge ferngehalten werden.
Ätherische Öle für äusserliche Behandlungen
Das aus den Kamillenblüten gewonnene ätherische Öl ist reich an Chamazulen und Alpha-Bisabolol,
die ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung ausüben.
Extrakte des Öls finden sich in zahlreichen leichten Salben zur Behandlung von äusserlichen Entzündungen
und Wunden. Daneben kann das Öl für Bäder und Spülungen verwendet werden,
zum Beispiel für Sitzbäder zur Behandlung von Entzündungen im Genitalbereich oder bei Hämorrhoiden.
Nicht zuletzt spielt Kamillenöl in der Aromatherapie und in der Schönheitspflege eine wichtige Rolle.
So wird dem Öl eine hautreinigende Wirkung nachgesagt, die das Hautbild verbessert.
Beliebt ist Kamille auch bei blonden Menschen: Einige Tropfen im Shampoo hellen das Haar auf und
verleihen ihm einen goldenen Glanz. Echtes Kamillenöl ist übrigens leuchtend blau.
Dafür ist das Chamazulen verantwortlich, das erst bei der Wasserdampfdestillation der Kamillenblüten freigesetzt wird.
Quelle https://www.nau.ch/lifestyle/fitness/wunderol-kamille-wirkt-befreiend-und-entkrampft-66317227
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Es gibt einige Klassiker unter den ätherischen Ölen, die sich in der Erkältungszeit
gut für Bäder, Wickel oder Duftkompressen eignen.
„Eukalyptus ist ein Klassiker im Erkältungsbad. Pfefferminzöl hilft gut gegen Kopfschmerzen.
Bergamotte stärkt die Selbstheilungskräfte und Limette wirkt wie alle Zitrusöle
stimmungsaufhellend“, zählt Aromatherapeutin Tuula Misfeld aus Leipzig auf.
Lavendelöl ist zudem ein Allroundtalent, das entspannend wirkt und einen erholsamen
Schlaf fördert. Und guter Schlaf ist besonders in Erkältungszeiten wichtig,
in denen das Immunsystem dauerhaft gefordert ist.
Niemals pur auftragen
Allerdings dürfen ätherische Öle nicht pur auf die Haut aufgetragen werden.
In die Hausapotheke gehört daher auch ein gutes Trägeröl. „Mandel- oder Olivenöl eignen sich gut,
sie pflegen bei einer Einreibung gleichzeitig die Haut“, so die Expertin.
Für Bäder träufelt man die Öle vorab am besten auf grobes Salz.
Das dient als Emulgator, damit Öl und Wasser sich gut vermischen und sich kein Ölfilm
auf der Wasseroberfläche bildet. Auch der würde die Haut reizen.
Und schließlich gilt nach einem Wannenbad: immer lauwarm abduschen.
Weniger ist mehr
Zudem können ätherische Öle sehr sparsam dosiert werden.
Bei intensiven Düften wie Basilikum reicht oft schon ein einziger Tropfen.
Bedenken sollte man, dass Aromaöle allergische Reaktionen auslösen können.
Wer eine empfindliche Haut hat, kann daher vor der Anwendung mit einer Mischung
aus Mandelöl und einem Tropfen des Aromaöls eine Kontaktprobe in der Ellenbeuge machen.
„Wenn nach etwa 15 Minuten keine Rötung oder Juckreiz auftritt, kann man das ätherische
Öl bedenkenlos verwenden“, sagt Tuula Misfeld.
Synthetische Öle haben ein höheres Allergierisiko. Beim Kauf sollte man daher auf die Qualität achten.
Gute Öle haben eine ausführliche Beschriftung, auf der vermerkt ist, wie und wo das Öl gewonnen wurde.
Haltbarkeit beachten
Da sich ätherische Öle nicht ewig halten, sollte man sich auf der Flasche notieren, wann man sie geöffnet hat.
Manche Öle werden schnell ranzig und halten nur etwa sechs Monate.
Kräuteröle wie Lavendel oder Ravintsara halten durchaus zwei Jahre.
Damit die Öle nicht verderben, sollte man sie dunkel aufbewahren und keinen
großen Temperaturschwankungen aussetzen.
Trocken-Inhalieren mit Aromaölen
Das Inhalieren ist ein altbewährtes Hausmittel gegen
Husten und Schnupfen. Viele kennen das als
Dampfbad mit heißem Wasser.
Aber es geht auch anders, nämlich ganz ohne Wasser:
als Trockeninhalation mit einem Stofftaschentuch.
Dazu mischt man drei ätherische Öle
20 Tropfen Eukalyptus radiata
10 Tropfen Zitrone
10 Tropfen Cajeput.
Anwendung:
Alles gut mit einem Glas- oder Holzstäbchen verrühren und fünf Tropfen der Mischung auf ein Taschentuch träufeln.
Das Tuch an die Nase halten oder über Nacht aufs Kopfkissen legen und tief einatmen.
Der Eukalyptus wirkt abschwellend und schleimlösend, das erleichtert das Atmen.
Die Zitrone wirkt entzündungshemmend und bessert nebenbei die Laune.
Cajeput riecht ähnlich wie Eukalyptus und wird traditionell gegen Fieber verwendet, er soll Bakterien abtöten.
Quelle:https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/erkaeltung-schmerzen-heilkraut-aroma-102.html
Haben Sie Fragen dazu?
Schreiben Sie mir: in**@******in.de
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Ätherische Öle können Patient*innen,
die nach einer akuten Corona-Infektion unter Langzeitfolgen wie Erschöpfung,
Konzentrationsproblemen oder
depressiven Symptomen leiden, helfen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie (1) aus den USA.
In der nach höchsten wissenschaftlichen Standards durchgeführten
Untersuchung kam eine Mischung der ätherischen Öle Thymian,
Orange, Nelke und Weihrauch zum Einsatz.
Die Autoren schlussfolgern, dass dieduftendenÖle bei
langanhaltenden Nachwirkungen der Coronavirus-Infektion
als ergänzende Therapie geeignet sind.
Die Studie wurde Ende 2021 von Wissenschaftlern des Franklin Health
Research Centers in Tennessee/USA nach wissenschaftlichem
Goldstandard durchgeführt, also randomisiert, Placebo-kontrolliert
und im Doppelblind-Verfahren.
Teilgenommen haben 40 gesunde Frauen. Diese hatten die akute COVID-Infektion zwar überstanden,
litten mehr als fünf Monate nach der Genesung aber immer noch an ausgeprägtem Energiemangel,
einer sogenannten Fatigue (frz. für Müdigkeit, Erschöpfung).
Während die Aromatherapie-Gruppe im Rahmen der Studie eine Mischung der ätherischen Öle Thymian,
Orange, Nelke und Weihrauch zur Inhalation erhielt, bekam die Kontrollgruppe ein geruchloses Öl auf Kokosbasis.
Beide Gruppen inhalierten das zugewiesene Produkt zweimal täglich an vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen.
Die Müdigkeitswerte wurden mithilfe des Multidimensionalen Inventars der Müdigkeitssymptome (MFSI) gemessen.
Wie die Wissenschaftler in ihrer Zusammenfassung schreiben, belegt die Studie, dass die Inhalation der
beschriebenen ätherischen Ölmischung zweimal täglich über einen Zeitraum von 14 Tagen zu einer
erheblichen Verbesserung des Energieniveaus der Patientinnen führt.
Verbesserungen seien insbesondere in Bezug auf die allgemeine und mentale Müdigkeit zu verzeichnen,
außerdem waren die Aromatherapie-Probandinnen vitaler und verspürten eine deutlich höhere Lebensqualität.
Studie bestätigt praktische Erfahrungen in der Onkologie
„Die Erkenntnisse der Studie decken sich mit unseren jahrelangen Erfahrungen beim Einsatz ätherischer Öle
bei Krebspatientinnen, die unter Fatigue leiden“, erläutert Anusati Thumm, international tätige Seminarleiterin
bei PRIMAVERA. Fatigue ist eine Form von Erschöpfung, die mit starker Müdigkeit, Antriebslosigkeit,
Benommenheit und Konzentrationsschwäche einhergeht.
Vor allem krebskranke Menschen leiden häufig unter Fatigue.
„Die aktuelle Studie ist für uns besonders wertvoll, weil sie unser in der Praxis gesammeltes Wissen
um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Wirksamkeit aromatherapeutischer Interventionen
bei Beschwerden wie Müdigkeit, kognitiven Beeinträchtigungen und Konzentrationsproblemen erweitert“, so Thumm.
Nicht zu vernachlässigen ist dabei nach Thumms Worten auch der
psychologische Effek aromatherapeutischerAnwendungen.
„Onkologische Patientinnen profitieren bereits davon, sich mit den duftenden
Pflanzenwirkstoffen beschäftigen zu können.
Dadurch lässt sich beispielsweise ihr Tag gut strukturieren.“ So sorge eine morgendliche
Waschung mit Rosmarin cineol für Belebung, während sich abends mit einer
Lavendeleinreibung eine wohltuende Entspannung einstelle und die Psyche gestärkt werde.
Großteil der Corona-Erkrankten leidet unter Langzeitfolgen
Jede Person, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, kann Langzeitfolgen entwickeln.
Nach bisherigen Erkenntnissen steigt das Risiko mit dem Schweregrad der Erkrankung.
Außerdem geht man davon aus, dass Frauen häufiger von Long COVID betroffen sind als Männer.
Darüber hinaus scheinen eine Reihe von Vorerkrankungen und Gesundheitsrisiken das Risiko
für Langzeitfolgen von COVID-19 zu erhöhen.
Die Symptome von Long- oder Post COVID sind sehr verschieden und können einzeln oder in
Kombination auftreten und unterschiedlich lange andauern.
Die Betroffenen klagen unter anderem über Erschöpfung, Kurzatmigkeit und Konzentrationsprobleme
(sogenannter Hirnnebel oder brain fog), aber auch über psychische Probleme wie depressive Symptome
und Angst. Die Beschwerden können den Alltag und die Lebensqualität stark einschränken.
Eine Definition des Krankheitsbilds Long COVID existiert bislang nicht.
Für eine belebende Atmosphäre zuhause empfiehlt Thumm folgende Mischung:
Rezept Arbeitsduft für das Kinderzimmer und das Homeoffice
5 Tropfen Zitrone
2 Tropfen Fichtennadel
Essenzen in der Duftlampe im Raum vernebeln.
Ob du ein starkes Empfinden
wahrnimmst oder nur eine
leichte emotionale Versuchung,
hängt von der Intensität des
Duftes ab.
Deine beruhigte Laune, nachdem du eine Kräutermischung wahrgenommen hast oder
die gehobene Stimmung, weil du ein wenig Lavendel geschnuppert hast, sind kein Zufall.
Ätherische Öle tragen die Eigenschaft, dass sie
unter anderem einen hohen Einfluss auf deine
Stimmung haben können.
Die Gerüche, die deine Nase wahrnimmt, wandern bis zu
deinem Gehirn hinauf understellen somit eine Verbindung
zwischen deinem Gedächtnis und deinen Emotionen.
Personen, die an Depressionen leiden oder es mit
Angstzuständenzu tun haben, können daher aus ihrem
Geruchssinn Kraft tanken
. Studien beweisen, dass der richtige Duft ein wahrer Stimmungsaufheller sein kann.
In vielen verschiedenen, internationalen Studien kam die Aromatherapie bereits mehrmals zum Einsatz.
Etwa bei Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung oder Menschen, die mit Depressionen kämpfen.
Hierbei wurde ermittelt, ob ätherische Öle beispielsweise ihre Angst lindern können und ob weitere
positive Verhaltensänderungen zu erkennen sind.
In einer „Veröffentlichung“ von Dr. Peter Aluani schlussfolgerte der Experte,
dass unterschiedliche Aromatherapien durchaus geeignet sind,
wenn man es mit psychischen Erkrankungen zu tun hat.
Ätherische Öle können dafür sorgen, dass die Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit und das niedrige
Selbstwertgefühl bei Personen verringert wird.
Deshalb sollten Öle wie Lavendel und Bergamotte Betroffenen helfen,
wieder mehr Positivität im Leben zu spüren.
So fungiert der Verlauf zwischen Geruch, Stimmung und Gehirn.
Sobald du einen Geruch wahrnimmst, wandert dieser durch deine Blut-Hirn-Schranke.
Im Gehirn erfüllt dieser quasi die Funktion eines emotionalen Triggers.
Das heißt, anhand der sensorischen Reize kann dein Gehirn mit einer Emotion antworten,
beziehungsweise reagiert dieses entweder mit Gefühlen von Angst, Wut, Depression, oder
andersrum mit positiven Emotionen.
Jene ätherischen Öle, die Frische und Energie aussondern, beweisen somit,
dass das Eingeatmete den emotionalen Zustand einer Person verbessern kann.
Quelle: https://www.heute.at/s/diese-aetherischen-oele-staerken-deine-psyche-100214741
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Stress, Schlafprobleme
und leichte Ängste:
Wer unter diesen
Beschwerden leidet,
kann es mit Lavendel
versuchen – in Form
von Aromaöl, als
Badezusatz oder als Tee.
Studien deuten auf einen lindernden und entspannenden
Effekt der wohlduftenden Pflanze hin. Allerdings gilt es, bei der Anwendung einiges zu beachten.
Was Lavendel so wirksam macht und warum die
Heilpflanze nicht für jeden geeignet ist.
Die Lavendelpflanze: Herkunft und Bedeutung
Der echte Lavendel, botanisch Lavandula angustifolia Mill., gehört zur Familie der Lippenblütler. Lavendel ist im Mittelmeerraum heimisch und wächst als 30 bis 60 Zentimeter hoher Halbstrauch mit etwa fünf Zentimeter langen, schmalen, blaugrünen Blättern, deren Unterseite weißfilzig behaart und deren Rand leicht eingerollt ist. Die blau-violetten Blüten sitzen in dichten Quirlen am Ende eines langen Stängels und verströmen ein würzig-duftendes Aroma. Lavendel enthält unter anderem ätherische Öle: Linalylacetat und Linalool sind die wichtigsten Inhaltsstoffe und zugleich die Hauptbestandteile.
Lavendel in der medizinischen Anwendung
Lavendel wird als natürliches Heilmittel bei Stimmungsschwankungen und leichteren Angstzuständen eingesetzt. Einige klinische Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Lavendelöl bei der Behandlung von Unruhezuständen und ängstlichen Verstimmungen helfen kann. Lavendelöl wird eine beruhigende, stresslindernde und entspannende Wirkung nachgesagt.
Beispielsweise stuft das Herbal Medicinal Product Committee (HMPC) Lavendelblüten und Lavendelöl als traditionelle pflanzliche Arzneimittel ein. Das HMPC hat auf Europäischer Ebene die Kompetenz zur Beurteilung der Zulassung pflanzlicher Arzneimittel.
Auch die European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP), welche Bewertungskriterien zur Anwendung von Arzneipflanzen erarbeitet, ordnet Lavendelblüten und Lavendelöl als empfehlenswert bei Unruhe, Erregungszuständen, Schlafstörungen sowie funktionellen Bauchbeschwerden ein. Im Jahr 2020 wurde Lavendel vom interdisziplinären Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.
Anwendung von Lavendelöl und Lavendelblüten
„Basierend auf den bisherigen Erkenntnissen können Lavendelblüten und Lavendelöl zur Linderung leichter Stress- und Erschöpfungszustände angewendet werden. Auch kann Lavendel schlafunterstützend wirken“, sagt Diplom-Oectrophologin Brigitte Neumann aus Uttenreuth. „Lavendelöl findet zum Beispiel Einsatz in Duftlampen in Form der Aromatherapie. Auch kann es als Badezusatz verwendet oder als Kapseln eingenommen werden.“
Lavendeltee vor dem Schlafengehen
Für Tee kommen Lavendelblüten zur Anwendung. „Für Lavendeltee geben Sie einen Teelöffel Lavendelblüten in eine Tasse, übergießen diese mit kochendem Wasser und lassen den Sud fünf bis zehn Minuten ziehen. Vor dem Schlafengehen getrunken, kann der Schlaf möglicherweise verbessert werden“, sagt Neumann. „Sie können ein bis zwei Tassen am Tag trinken.“ Mehr sollte es laut der Ernährungswissenschaftlerin nicht sein.
Lavendeltherapie mit ärztlicher Begleitung kombinieren
Bei Stress, Unruhe und Schlafproblemen kann Lavendel durchaus einen Versuch wert sein. Eine Wirkgarantie gibt es nicht. Wie wirksam Lavendel bei stärkeren Angstbeschwerden ist, ist nicht abschließend geklärt. Die Gesamtergebnisse sind teils widersprüchlich. Experten raten daher, sich nicht allein auf die Selbstmedikation zu verlassen, sondern die Lavendeltherapie bei stärkeren psychischen Belastungen ergänzend zu einer ärztlichen Behandlung durchzuführen.
Wer bereits medikamentös behandelt wird, etwa mit Benzodiazepinen aufgrund einer Angststörung, sollte Lavendelöl nicht ohne Absprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen. Wechselwirkungen sind möglich.
„Auch Menschen mit chronischen Vorerkrankungen, insbesondere Erkrankungen der Leber, der Niere, der Bauchspeicheldrüse – aber auch Menschen mit Diabetes und diversen Erkrankungen des Immunsystems, sollten Heilkräuter immer nur in Absprache mit einem Arzt einnehmen und sich auf keinen Fall selbst behandeln“, betont Neumann.
„Eine Alternative zu Tee und Kapseln sind einige Tropfen Lavendelöl in einer Duftlampe oder ein Lavendelsäckchen auf dem Kopfkissen. Auch der Duft von Lavendel kann zur Entspannung beitragen.“
Quelle: https://www.t-online.de/gesundheit/heilmittel-medikamente/id_92337854/lavendel-heilpflanze-fuer-starke-nerven.html
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