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Studie: Aromatherapie kann C-Beschwerden lindern

Ätherische Öle können Patient*innen,
die nach einer akuten Corona-Infektion
unter  Langzeitfolgen wie Erschöpfung,
Konzentrationsproblemen  oder
depressiven Symptomen leiden, helfen.

mäschen riecht an blumeZu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie (1) aus den USA.
In der nach höchsten wissenschaftlichen Standards durchgeführten
Untersuchung kam eine Mischung der ätherischen Öle Thymian,
Orange, Nelke und Weihrauch zum Einsatz.

Die Autoren schlussfolgern, dass die duftenden Öle bei langanhaltenden
Nachwirkungen der Coronavirus-Infektion als ergänzende Therapie geeignet sind.

Die Studie wurde Ende 2021 von Wissenschaftlern des Franklin Health Research Centers in
Tennessee/USA nach wissenschaftlichem Goldstandard durchgeführt, also randomisiert,
Placebo-kontrolliert und im Doppelblind-Verfahren.

Teilgenommen haben 40 gesunde Frauen. Diese hatten die akute COVID-Infektion zwar überstanden,
litten mehr als fünf Monate nach der Genesung aber immer noch an ausgeprägtem Energiemangel,
einer sogenannten Fatigue (frz. für Müdigkeit, Erschöpfung).

Während die Aromatherapie-Gruppe im Rahmen der Studie eine Mischung der ätherischen Öle Thymian,
Orange, Nelke und Weihrauch zur Inhalation erhielt, bekam die Kontrollgruppe ein geruchloses Öl auf Kokosbasis.
Beide Gruppen inhalierten das zugewiesene Produkt zweimal täglich an vierzehn aufeinanderfolgenden Tagen.
Die Müdigkeitswerte wurden mithilfe des Multidimensionalen Inventars der Müdigkeitssymptome (MFSI) gemessen.

Aromalampe Büro

 

Wie die Wissenschaftler in ihrer Zusammenfassung schreiben, belegt die Studie, dass die Inhalation der
beschriebenen ätherischen Ölmischung zweimal täglich über einen Zeitraum von 14 Tagen zu einer
erheblichen Verbesserung des Energieniveaus der Patientinnen führt.
Verbesserungen seien insbesondere in Bezug auf die allgemeine und mentale Müdigkeit zu verzeichnen,
außerdem waren die Aromatherapie-Probandinnen vitaler und verspürten eine deutlich höhere Lebensqualität.

Studie bestätigt praktische Erfahrungen in der Onkologie

„Die Erkenntnisse der Studie decken sich mit unseren jahrelangen Erfahrungen beim Einsatz ätherischer Öle
bei Krebspatientinnen, die unter Fatigue leiden“, erläutert Anusati Thumm, international tätige Seminarleiterin
bei PRIMAVERA. Fatigue ist eine Form von Erschöpfung, die mit starker Müdigkeit, Antriebslosigkeit,
Benommenheit und Konzentrationsschwäche einhergeht.
Vor allem krebskranke Menschen leiden häufig unter Fatigue.

„Die aktuelle Studie ist für uns besonders wertvoll, weil sie unser in der Praxis gesammeltes Wissen
um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Wirksamkeit aromatherapeutischer Interventionen
bei Beschwerden wie Müdigkeit, kognitiven Beeinträchtigungen und Konzentrationsproblemen erweitert“, so Thumm.

Nicht zu vernachlässigen ist dabei nach Thumms Worten auch der psychologische Effekt aromatherapeutischer Anwendungen.
„Onkologische Patientinnen profitieren bereits davon, sich mit den duftenden Pflanzenwirkstoffen beschäftigen zu können.
Dadurch lässt sich beispielsweise ihr Tag gut strukturieren.“ So sorge eine morgendliche Waschung mit Rosmarin cineol für Belebung,
während sich abends mit einer Lavendeleinreibung eine wohltuende Entspannung einstelle und die Psyche gestärkt werde.

Großteil der Corona-Erkrankten leidet unter Langzeitfolgen

Jede Person, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, kann Langzeitfolgen entwickeln.
Nach bisherigen Erkenntnissen steigt das Risiko mit dem Schweregrad der Erkrankung.
Außerdem geht man davon aus, dass Frauen häufiger von Long COVID betroffen sind als Männer.
Darüber hinaus scheinen eine Reihe von Vorerkrankungen und Gesundheitsrisiken das Risiko
für Langzeitfolgen von COVID-19 zu erhöhen.

Die Symptome von Long- oder Post COVID sind sehr verschieden und können einzeln oder in
Kombination auftreten und unterschiedlich lange andauern.
Die Betroffenen klagen unter anderem über Erschöpfung, Kurzatmigkeit und Konzentrationsprobleme
(sogenannter Hirnnebel oder brain fog), aber auch über psychische Probleme wie depressive Symptome
und Angst. Die Beschwerden können den Alltag und die Lebensqualität stark einschränken.
Eine Definition des Krankheitsbilds Long COVID existiert bislang nicht.

Für eine belebende Atmosphäre zuhause empfiehlt Thumm folgende Mischung:

Rezept Arbeitsduft für das Kinderzimmer und das Homeoffice

5 Tropfen Zitrone
2 Tropfen Fichtennadel
Öle in der Duftlampe im Raum vernebeln.

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/116667/5283553

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