Aromatherapie nutzt ätherische Öle,
um das Wohlbefinden zu steigern,
denn: Düfte haben eine unglaubliche Kraft,
die weit über das Verbessern der
Raumluft hinausgehen.
reine Luft und Wohlbehagen
Wer wünscht es sich nicht: Zuhause
angekommen, verrät einem im Idealfall
allein der Duft, dass man nun in seiner
Wohlfühlatmosphäre ist.
Das liegt daran, dass wir mit Gerüchen bestimmte Emotionen v
erbinden, die in uns positive oder negative Gefühle auslösen.
Genau diese Fähigkeit hat sich die Aromatherapie zunutze
gemacht. Menschen in schwierigen Lebenssituationen,
überhäuft vom Alltagsstress oder krank, kann dadurch zu Ruhe,
Optimismus und ähnlichen Emotionen verholfen werden.
Je nach Duftreiz werden sogenannte Botenstoffe freigesetzt, die unsere Beschwerden lindern
oder Gefühle beeinflussen können. Innerhalb von 7 bis 15 Minuten entfaltet sich die Wirkung
im Körper und hält zwischen 30 Minuten und bis zu vier Stunden an.
Zu unterschätzen ist die Wirkung von Düften nicht, denn ein Tropfen entspricht etwa einem
Eimer der gewissen Heilpflanze. Es gilt also „weniger ist mehr“,
denn Überdosierung führt nicht zu mehr Wirkung.
Kleine Alltagshelden
Die bekannteste Verwendung von ätherischen Ölen ist die Verdampfung in einer Duftlampe.
Mittlerweile haben schon viele ein solches Gerät in den eigenen vier Wänden,
um sich damit einen wohligen Duft im Zuhause zu zaubern.
Auch bei Massagen und Bädern greifen viele gerne auf verschiedenste Öle zurück.
In der Küche werden Kräuter, bewusst oder unbewusst,
in fast jedem Essen verwendet, wo sie ihre Wirkung entfalten:
Oregano, Thymian und Co. wirken verdauungsanregend,
antibakteriell und entzündungshemmend.
Damit nutzen viele tagtäglich die Stärke der Natur,
ohne es dabei wirklich zu bemerken. Kräuter gehören mittlerweile zum alltäglichen
Leben und unseren Routinen dazu.
Kein neuer Trend
Seit Jahrtausenden wird in unterschiedlichsten Kulturen auf der
ganzen Welt ätherischen Ölen eine große Bedeutung zugesagt.
Zu rituellen oder heilenden Zwecken wurden die Öle bereits
von Ägyptern, Griechen und auch von Chinesen und Indern
eingesetzt. Die Energie der Pflanzen ist damit schon sehr
lange bekannt und keine neue Entdeckung.
Positive Veränderung
Wohlfühlbehandlungen lässt sich jeder gerne gefallen,
doch oft hält die Erholung nicht lange an.
Wer sich das Gefühl mit nach Hause
nehmen will, kann zu einem professionellen
Aromapraktiker gehen.
Dieser stellt ein individuelles Package aus
Düften zusammen, die den Gefühlszustand
durch die enthaltenen Aromen dauerhaft –
nicht nur wenige Stunden –
verbessern soll.
Dadurch kann man die Düfte und deren Wirkung
auf Dauer in seinen Alltag integrieren.
Ein Duft muss gefallen
Aromapraktiker empfehlen, bei der Auswahl ätherischer Öle auf sich selbst zu hören.
Alles, was für einen nicht angenehm duftet, sollte man nicht verwenden.
Zur Grundausstattung gehören aufheiternde Zitrusdüfte wie Zitrone oder Orange,
wohltuende Blütendüfte wie Lavendel oder Rose, aufbauende Kräuter wie Eukalyptus
oder Rosmarin sowie kräftigende Wurzeln und Harze wie Tanne und Weihrauch.
Wir haben bei Aromapraktikerin Ingrid Karner nachgefragt,
wie die Auswahl der Düfte funktioniert und wie lange
eine aromatherapeutische Anwendung dauert.
weekend.at: Frau Karner, wie sind Sie auf die Aromatherapie gestoßen?
Ingrid Karner: Schon meine Mutter hat uns Kinder damals gerne mit Kräutern behandelt.
Das Vertrauen in die Wirkung von Pflanzen ist mir damit schon in die Wiege gelegt worden.
Als ich mit meiner Tochter schwanger geworden bin, wurde ich sehr ängstlich in Bezug auf Krankheiten.
Darum habe ich mich dazu entschlossen, mich mit der Wirkung von pflanzlichen Stoffen zu beschäftigen,
da ich nicht wegen Kleinigkeiten sofort zum Arzt gehen wollte.
Aus diesem Interesse folgte eine Ausbildung nach der anderen.
weekend.at: Was fasziniert Sie besonders an Ihrer Arbeit?
Ingrid Karner: Ich heile keine Krankheiten und bin keine Therapeutin, aber ich begleite Menschen,
die in schwierigen Lebenssituationen sind. Ich versuche, pflanzliche Mischungen für sie zusammenzustellen,
deren Duft in ihnen die positiven Dinge des Lebens in Erinnerung ruft. Mit Düften kann man schöne Momente
hervorrufen und dadurch das subjektive Wohlbefinden steigern.
weekend.at: Ist jeder Duft für jeden geeignet?
Ingrid Karner: Wichtig ist, dass der Duft einem gefällt, ansonsten wird es der Person nicht helfen –
im Gegenteil. Ich nenne ein Beispiel: Wenn ich Kopfschmerzen habe und zu Pfefferminzöl greife,
dann hat das eine pharmazeutische Wirkung. Die enthaltenen Hauptwirkstoffe führen nachweislich
zu einer Schmerzstillung. Gleichzeitig aktiviere ich das Belohnungszentrum in meinem Kopf und
löse somit eine positive Stimmung aus, sofern ich den Duft mag.
Mag jemand grundsätzlich den Geruch von Pfefferminze nicht, wird es zu keiner Verbesserung
des Zustandes kommen. Die Person wird an etwas Unangenehmes erinnert und ihr wird vermutlich übel.
Außerdem sollten die Inhaltsstoffe beachtet werden. Gewisse Öle eignen sich nämlich nicht bei Krankheiten
wie Epilepsie oder Asthma. Aufpassen sollte man auch bei einer Schwangerschaft.
weekend.at: Wie lange dauert eine aromatherapeutische Anwendung?
Ingrid Karner: Grundsätzlich sollte sie nicht länger als drei Monate andauern.
Wenn ich merke, dass ich wieder mehr Kraft habe und das Positive sehe,
dann lösen sich viele Probleme von allein. Aromatherapie ist wie eine Art Kur anzusehen.
Anschließend kann man natürlich weiterhin Duftlampen verwenden– nötig sollte es aber nicht mehr sein.
Quelle: https://www.weekend.at/lifestyle/fitness/aromatherapie-wirkung-der-duefte
Haben Sie Fragen dazu?
Schreiben sie mir: in**@******in.de
Der Geruchssinn ist selbst im
Schlaf aktiv. Daher können sich
bestimmte Düfte auch während
wir schlafen – positiv auf unser
Wohlbefinden auswirken
und sogar bei Albträumen helfen.
Gerüche sind für viele mit Erinnerungen verbunden.
Manche werden als sehr angenehm empfunden,
wie beispielsweise der Duft von frischgebackenem Kuchen,
der uns zurück in den Kindheit versetzt – oder Mandarinen,
deren Geruch an die Weihnachtszeit erinnert.
Andere Düfte rufen dagegen Erinnerungen und Gefühle hervor,
die weniger angenehm sind. Düfte haben einen großen Einfluss auf
unser Wohlbefinden – und das sogar im Schlaf.
Einige können selbst bei Albträumen helfen.
Düfte helfen beim entspannten Schlafen und bei Albträumen
Riechen ist ein unbewusster Prozess. Der menschliche Geruchssinn ist der älteste Sinn,
über den wir verfügen. So sind Schwangere besonders geruchsempfindlich,
um beispielsweise verdorbene Lebensmittel zu erkennen, die dem ungeborenen Kind schaden könnten.
Gerüche und Düfte beeinflussen unser Wohlbefinden so stark, dass sie sich sogar auf unseren Schlaf
und unsere Träume auswirken. „Allein 30 bis 40 pflanzliche Duftstoffe docken an genau den gleichen Rezeptoren
im Gehirn an wie z. B. Schlaf- und Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine“, sagt Zell-Physiologe Prof. Hanns Hatt
von der Ruhr-Universität Bochum. „Deshalb wirken die Duftstoffe von Lavendel und Gardenie ähnlich schlaffördernd und beruhigend.“
Das Magazin Stern weist in diesem Zusammenhang auf zwei Untersuchungen hin: Eine Studie der Universität Jena zeigte,
dass Gerüche nicht wie andere Sinne vom Gehirn gefiltert werden, sondern unmittelbar in einen Bereich gelangen,
der mit dem limbischen System, das mit Gefühlen verknüpft ist, und dem Hippocampus, der mit Erinnerungen verknüpft ist, zusammenhängt.
Zuvor konnte eine Untersuchung der Mannheimer Universitätsklinik und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit
bereits nachweisen, dass angenehme Gerüche wie beispielsweise Rosenaroma Träume positiv beeinflussen können.
Weniger Albträume durch angenehme Düfte
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In der Jenaer Studie (2019) wurden Probandinnen und Probanden,
die mit traumatischen Belastungsstörungen kämpften,
die auch Albträume auslösten, vier verschiedene Düfte –
Lavendel, Orange, Pfirsich, Rose – angeboten,
von denen sie einen auswählen konnten.
Die rund 50 Personen schliefen eine Nacht mit einem Duft
ihrer Wahl, der über eine Art Nasenringe abgegeben wurde,
und füllten davor und danach einen Fragebogen aus.
„Es stellte sich heraus, dass sich der Trauminhalt verbessert, i
n dem Sinne, dass die Albträume während der Phase
der Beduftung reduziert aufgetreten sind“,
erklärt die beteiligte Wissenschaftlerin Dr. Ilona Croy gegenüber dem Stern.
Die Expertin weist darauf hin, dass Düfte individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen werden.
Zwar gebe es einige Gerüche, auf die sich viele Menschen einigen können wie etwa Vanille.
Dennoch spielen persönliche Erinnerungen, die mit einem Duft verbunden werden, eine wichtige Rolle.
So können Düfte guten Schaf unterstützen
Um die Schlafqualität zu verbessern, können ätherische Öle eingesetzt werden.
Diese können dann beispielsweise vor dem Einschlafen über einen Diffuser im Raum verteilt oder
in Form einer Kompresse genutzt werden. Als besonders beruhigend und schlaffördernd gelten
in der Aromatherapie die Düfte Lavendel, Orange und Bergamotte.
Duft- Kompresse bei Schlafproblemen:
Linalool im Lavendelöl beruhigt und entspannt. Außerdem hilft es dabei, die Schlafqualität zu verbessern und
beruhigt von Schmerz gestresste Nerven. Mit der richtigen Anwendung können Sie sich einen entspannten Schlaf wieder zurückholen.
Heilrezept: 3 Tropfen Lavendelöl auf ein Baumwoll-Taschentuch träufeln und auf die Brust legen.
Ziehen Sie Ihr Nachthemd darüber und legen Sie sich ins Bett.
Quelle: https://www.bildderfrau.de/gesundheit/article234706931/Besser-schlafen-Mit-Dueften-gegen-Albtraeume.html
Gerüche sind stark mit unseren
Erinnerungen verknüpft – und
mit unseren Emotionen.
Riechen wir etwas aus der
Vergangenheit, erinnern wir
uns an die Situation und die
damit verbundenen Gefühle –
egal ob Angst,
Geborgenheit oder Liebe.
Der Duft von Sonnencreme erinnert an warme Sommertage,
Spülmittel an Seifenblasen und eine ausgelassene Kindheit,
Weihrauch an Sonntage mit der Familie und Weihnachten.
Gerüche können uns aber nicht nur an vergangene Ereignisse erinnern –
sie können auch in der Gegenwart wahre Wunder vollbringen.
Denn in der sogenannten Aromatherapie – einer Form der Pflanzenheilkunde –
helfen sie dabei, Stress zu mildern und unsere Stimmung aufzuhellen.
Über den Geruchssinn aktivieren sie im Gehirn Neurotransmitter,
die je nach verwendetem Duft beispielsweise Serotonin oder Endorphine
ausschütten und so beruhigend, entzündungshemmend oder schmerzlindernd wirken können.
Aromatherapie: So wirken ätherische Öle je nach Duftrichtung
1. Duft: Lavendel
Lavendel sendet bei Stress, Nervosität und Schlaflosigkeit beruhigende
Botschaften ans Gehirn und sorgt für Ruhe und Entspannung.
2. Duft: Orange
Der fruchtige Duft der Orange wirkt wie andere Zitrusöle (Zitrone, Mandarine, Grapefruit)
aufhellend und belebend. Außerdem verbreitet Orangen-Öl eine gute Stimmung,
die auch bei Angstgefühlen und Kummer helfen soll.
3. Duft: Tanne
Tannen-Duft wirkt bei Unruhezuständen und Stress ausgleichend und dient
in der Erkältungszeit als natürliches Mittel zur Prävention von Ansteckungen.
4. Duft: Rose
Rosen-Öl soll angstlösend, entspannend und harmonisierend wirken.
Außerdem hilft es nach Phasen der Trauer,
das Herz wieder zu öffnen und Emotionen zuzulassen.
5. Duft: Pfefferminze
Pfefferminze erfrischt und sorgt bei geistiger Erschöpfung und Überarbeitung f
ür einen klaren Kopf. Zusätzlich kann es in Arzneien die Abwehr stärken und Krämpfe lösen.
6. Duft: Eukalyptus
Bei Trägheit und Lustlosigkeit wirkt Eukalyptus belebend und motivierend.
Außerdem steigert er die Konzentrationsfähigkeit und kann zum Inhalieren
bei Husten und Erkältung verwendet werden
So kannst du ätherische Öle anwenden
Klassischerweise werden ätherische Öle in Duftlampen oder einem Diffuser angewendet.
Sie erfüllen die ganze Wohnung über Stunden mit ihrem Duft und sind – sobald gekauft – einfach anzuwenden.
Allerdings kannst du sie auch beim Duschen oder Baden verwenden.
Um frisch in den Tag zu starten kannst du 2-3 Tropfen eines ätherischen Öls auf den Fußboden der Dusche geben.
Wenn du dich dann darunter stellst und das heiße Wasser den Boden trifft,
stehst du in einem lebensgroßen Diffuser.
Am besten Zitrusöl oder Rosmarin verwenden, das motiviert und macht wach.
Für ein Vollbad einfach ein paar Tropen deines ätherischen Öls in eine
Tasse Meersalz geben oder in Milch auflösen.
Die Mischung am besten erst in die Wanne geben, wenn sie schon fast voll ist.
Abends bietet sich für einen erholsamen Schlaf Lavendel-Öl an.
Natürlich kannst du sie auch in die Haut einmassieren,
dafür solltest du sie aber zuvor mit hochwertigem
Pflanzenöl wie Mandel- oder Jojobaöl mischen.
Ätherische Öle müssen nämlich sorgfältig dosiert werden und
sollten nicht unverdünnt verwendet werden.
Quelle: https://www.instyle.de/lifestyle/aromatherapie
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Traditionelle Kräuterbücher sowie
Forschungsstudien bestätigen
gleichermaßen die Rolle des Lavendels
als gesundheitlicher Tausendsassa.
Das liegt daran, dass die Pflanzenteile
verschiedene chemische Verbindungen
enthalten, die sich positiv auf den
menschlichen Körper auswirken.
„Zu diesen Verbindungen gehören Flavonoide, die auch in Gemüse und Obst vorkommen,
und Cumarin. Beide wirken entzündungshemmend und antioxidativ“, erklärt Dr. Yufang Lin
in einem aktuellen Beitrag der renommierten Cleveland Clinic (USA).
„Ätherisches Lavendelöl ist genauso kraftvoll und enthält wichtige Verbindungen wie
Linalool, Linalool reduziert nachweislich Angstzustände und senkt den Blutdruck“,
so die Spezialistin für integrative Medizin.
Unterstützt den Schlaf: Einige Studien deuten darauf hin, dass Lavendel den
Melatoninspiegel Ihres Körpers verbessern kann und eine bessere Nachtruhe unterstützt.
Reduziert Schmerzen und Entzündungen: Untersuchungen haben gezeigt,
dass ätherisches Lavendelöl helfen kann, Kopfschmerzen zu lindern.
Hilft bei schlechter Stimmung, Angst und Depression: „Lavendel ist bekannt für seine
Fähigkeit, das Nervensystem zu beruhigen, die Stimmung zu heben und sogar den
Blutdruck zu senken“, sagt Dr. Lin. „Die Forschung verbindet die Verwendung von
Lavendel mit weniger Angst und Depressionen.“
Lindert Menstruationsschmerzen: In einer Studie hatten Frauen, die in den ersten drei
Tagen ihrer Periode 30 Minuten täglich Lavendel gerochen hatten, nach zwei Monaten
weniger Schmerzen. Andere Forschungen haben die Anwendung von ätherischem
Lavendelöl auf den Bauch mit weniger Menstruationsschmerzen in Verbindung gebracht.
Tötet schädliche Viren und Bakterien ab: „Bevor es Antiseptika gab, benutzten die
Leute Lavendel, um Krankenstationen zu reinigen“, erklärt Dr. Lin.
„Er wird immer noch wegen seiner antimikrobiellen
und antiviralen Eigenschaften verwendet.“
Reduzierung der Symptome einer Kolik: Eine Studie ergab, dass eine
Aromatherapie-Massage mit Lavendelöl bei der Reduzierung von Symptomen
einer Kolik bei Säuglingen wirksam war.
Darüber hinaus ergab eine tierexperimentelle Studie, dass Lavendelöl die
Wundheilung unterstützt, indem es die Fähigkeit der Haut verbessert,
nach einer Operation Kollagen zu produzieren.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose
oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien
sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.
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(Abruf: 26.12.2021), Cleveland Clinic
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Ein regelmäßiger Verzehr von Zimt
kann Typ-II Diabetikern helfen,
zeigt eine großangelegte
Studie aus den USA, die in den
letzten Monaten
weltweit Aufsehen erregte.
Seitdem ist das Interesse an
„Cinnemomum“ erwacht.
Im Ayurveda spielt er schon seit Jahrtausenden
eine wichtige Rolle.
Er wirkt gegen Magen-Darm-Probleme,
Blasenentzündungen, Frauenleiden,
Zahnschmerzen und vieles mehr. Aber Hildegard
von Bingens Herz schlug für ihn…
2003 wurde eine frappierende Untersuchung bekannt, die Menschen mit Diabetes II
integriert wird, beziehungsweise Menschen mit erhöhtem Diabetes Risiko.
Das „Human Nutrition Research-Center“ in Belsville in den USA stellte fest,
dass der regelmäßige Verzehr von frischem und erstklassigem Zimt die
Insulinwerte und auch die Cholesterinwerte im Körper wesentlich verbessert.
Die „Pharmazeutische Zeitung“ vom 11.12.2003 schreibt, die beteiligten Forscher nehmen an,
…“dass der Verzehr von Zimt zu einem verbesserten Blutlipidwerten führt
Wie gesagt, im Ayurveda spielte der Zimt schon immer eine wichtige Rolle.
Er fördert die Durchblutung und erwärmt den Körper.
Er fördert allgemein die Heilung von Krankheiten und wirkt ausleitend für Stoffwechselgifte,
aber auch für Gifte von Schlangen und Insekten.
Er ist harntreibend.
Er beruhigt das Nervensystem.
Er stimuliert die Gebärmutter.
Bei Mann und Frau regt er die Sexualität an.
Er wirkt gegen alle Entzündungen im Körper.
Er hilft gegen Husten und Erkältungen.
Er wirkt gegen Hämorrhoiden.
Er entstaut die Beine.
Er reguliert die Temperatur der Füße.
Er reguliert den Blutzuckerspiegel.
Die medizinischen Informationen über Zimt gelten auch heute noch.
Als Zimtblätteröl, das innerhalb der Aromatherapie eine wichtige Rolle einnimmt,
wird er hauptsächlich gegen folgende Beschwerden eingesetzt:
Zahnschmerzen – Entzündungen im Mund- und Nasenrachenraum –
Blasenentzündungen – Bronchitis – Magenbeschwerden –
Eileiterentzündungen – Darmentzündungen und rheumatische Schmerzen.
Als Gewürz gegessen fördert Zimt die Verdauung und trägt bei Übelkeit,
Blähungen, leichtem Durchfall und Appetitlosigkeit zu einer Besserung bei.
Auch wirkt er hervorragend bei Parasiten, die in Indien und anderen
Entwicklungsländern eine wirkliche Plage und Bedrohung darstellen.
Schwangeren sollten Zimt in allen Darreichungsformen meiden, weil er Wehen auslösen kann.
Hebammen setzen ihn gezielt zur Einleitung überfälliger Geburten ein.
Auch Hochdruckpatienten sollten beim Verzehr Vorsicht walten lassen,
weil der Überdruck leicht steigen kann.
Die medizinische Wirkung von Zimtrinde und Zimtblättern wird weitgehend bestimmt
von ihrem Gehalt an ätherischen Ölen. Aber im Hydrolat, das bei der Destillation
des Öles übrig bleibt, stecken wasserlösliche Stoffe, die ebenfalls über Heilkräfte verfügen.
Zimthydrolat wird beispielsweise für Produkte verwendet, die gegen Zellulite wirken.
Wesentlich bei der Heilwirkung ist immer, dass das verwendete Produkt – Hydrolat,
ätherisches Öl, Zimtstange, Zimtpulver – naturrein, von hervorragender Qualität und relativ frisch ist.
Es ist schon erstaunlich, welche wunderbare Wirkungen die innere und äußere Anwendung dieser
sanft rötlich-braunen Spezerei hervorbringt.
Sie ist ein rechtes Zaubermittel, um das lange nur Fachleute wussten.
Quelle: Irene Dalichow – Natur & Heilen 12/2004
sanfte Pflege ohne Chemie
aromarin Kokos Zimt Balsam verwöhnt mit einem
wonnigen Duft, der sofort entspannt und gut tut.
Es ist frei von allen unerwünschten Zutaten,
nur reine natürliche Essenzen + Biokokosfett,
läst sich leicht verteilen und zaubert sofort eine samtweiche Haut.
Wie wirken bestimmte Öle konkret?
Mit Weihrauch zum Beispiel seien schon in alten Zeiten
Wunden desinfiziert worden, sagt Emmrich, der Vizepräsident
des Zentralverbands der Ärzte für Naturheilverfahren und
Regulationsmedizin (ZAEN) ist.
Myrrhe-Tropfen könnten laut Emmrich bei Pilzinfektionen im Darm helfen.
Ätherische Öle aus Nelke wiederum erzielten in vielen Fällen eine schmerzlindernde Wirkung.
Und Sandelholzduft könne den Körper bei der Wundheilung unterstützen.
Die Wirkung der ätherischen Öle im Überblick
Aufgetragen auf die schmerzenden Stellen an Stirn und Schläfe soll Studien
zufolge zehn-prozentiges Pfefferminzöl Spannungskopfschmerzen reduzieren –
und in seiner Wirksamkeit hier mit bekannten Wirkstoffen wie Paracetamol und
Acetylsalicylsäure vergleichbar sein, heißt es in Praxisleitlinien der
Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin.
Doch es geht nicht nur um körperliche Probleme: Vor allem bei Angststörungen,
Depressionen und Schlaflosigkeit habe sich eine Aromatherapie in vielen Fällen bewährt,
sagt der Zellphysiologe Prof. Hanns Hatt von der Ruhr-Uni Bochum.
Viele Menschen, die nicht schlafen können, könnten sich selber helfen
Im Labor habe sich gezeigt, dass Duftstoffe im Lavendelöl im Gehirn auf
die gleichen Rezeptoren wirken wie Schlafmittel.
Dabei hat er allerdings eher leichtere Beschwerden im Blick:
„Bei ganz massiven Störungen wirkt eine Aromatherapie in aller Regel nicht“, stellt Hatt klar.
Aromatherapie mit professioneller Beratung
Wer die Aromatherapie ausprobieren möchte, sollte sich von einem auf
Naturheilverfahren spezialisierten Arzt oder Heilpraktiker oder einem
Aromatherapeuten beraten lassen.
Es sei generell zielführend, Düfte einzusetzen, mit denen der Patient angenehme Erlebnisse verbindet, erklärt Hanns Hatt.
Ganz wichtig: „Das ätherische Öl sollte immer in der richtigen Verdünnung
angewendet werden“, betont Stadelmann, die Präsidentin des Forums
Essenzia ist, einem Verein, der die Aromatherapie nach eigenen Angaben fördern,
schützen und verbreiten möchte.
Bei Massagen kommt das ätherische Öl niemals unmittelbar auf die Haut,
sondern wird mit Trägerölen – Mandelöl zum Beispiel – verdünnt.