aromarin einfach besser Leben

KaltverdunsterDer Geruchssinn ist selbst im Schlaf aktiv.
Daher können sich bestimmte Düfte –
auch während wir schlafen –
positiv auf unser Wohlbefinden auswirken
und sogar bei Albträumen helfen.

Gerüche sind für viele mit Erinnerungen verbunden.
Manche werden als sehr angenehm empfunden,
wie beispielsweise der Duft von frischgebackenem Kuchen,
der uns zurück in den Kindheit versetzt – oder Mandarinen,
deren Geruch an die Weihnachtszeit erinnert.

Andere Düfte rufen dagegen Erinnerungen und Gefühle hervor,
die weniger angenehm sind. Düfte haben einen großen Einfluss auf
unser Wohlbefinden – und das sogar im Schlaf.
Einige können selbst bei Albträumen helfen.

Düfte helfen beim entspannten Schlafen und bei Albträumen

Riechen ist ein unbewusster Prozess. Der menschliche Geruchssinn ist der älteste Sinn,
über den wir verfügen. So sind Schwangere besonders geruchsempfindlich,
um beispielsweise verdorbene Lebensmittel zu erkennen, die dem ungeborenen Kind schaden könnten.

Gerüche und Düfte beeinflussen unser Wohlbefinden so stark, dass sie sich sogar auf unseren Schlaf
und unsere Träume auswirken. „Allein 30 bis 40 pflanzliche Duftstoffe docken an genau den gleichen Rezeptoren
im Gehirn an wie z. B. Schlaf- und Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine“, sagt Zell-Physiologe Prof. Hanns Hatt
von der Ruhr-Universität Bochum. „Deshalb wirken die Duftstoffe von Lavendel und Gardenie ähnlich schlaffördernd und beruhigend.“

Das Magazin Stern weist in diesem Zusammenhang auf zwei Untersuchungen hin: Eine Studie der Universität Jena zeigte,
dass Gerüche nicht wie andere Sinne vom Gehirn gefiltert werden, sondern unmittelbar in einen Bereich gelangen,
der mit dem limbischen System, das mit Gefühlen verknüpft ist, und dem Hippocampus, der mit Erinnerungen verknüpft ist, zusammenhängt.

Zuvor konnte eine Untersuchung der Mannheimer Universitätsklinik und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit
bereits nachweisen, dass angenehme Gerüche wie beispielsweise Rosenaroma Träume positiv beeinflussen können.

Weniger Albträume durch angenehme Düfte

Tropf+Grün

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In der Jenaer Studie (2019) wurden Probandinnen und Probanden,
die mit traumatischen Belastungsstörungen kämpften,
die auch Albträume auslösten, vier verschiedene Düfte –
Lavendel, Orange, Pfirsich, Rose – angeboten,
von denen sie einen auswählen konnten.

Die rund 50 Personen schliefen eine Nacht mit einem Duft
ihrer Wahl, der über eine Art Nasenringe abgegeben wurde,
und füllten davor und danach einen Fragebogen aus.

 

 

 

 

 

 

„Es stellte sich heraus, dass sich der Trauminhalt verbessert, i
n dem Sinne, dass die Albträume während der Phase
der Beduftung reduziert aufgetreten sind“,
erklärt die beteiligte Wissenschaftlerin Dr. Ilona Croy gegenüber dem Stern.

Die Expertin weist darauf hin, dass Düfte individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen werden.
Zwar gebe es einige Gerüche, auf die sich viele Menschen einigen können wie etwa Vanille.
Dennoch spielen persönliche Erinnerungen, die mit einem Duft verbunden werden, eine wichtige Rolle.

So können Düfte guten Schaf unterstützen

Um die Schlafqualität zu verbessern, können Aromaöle eingesetzt werden.
Diese können dann beispielsweise vor dem Einschlafen über einen Diffuser im Raum verteilt oder
in Form einer Kompresse genutzt werden. Als besonders beruhigend und schlaffördernd gelten
in der Aromatherapie die Düfte Lavendel, Orange und Bergamotte.

Duft- Kompresse bei Schlafproblemen:

Linalool im Lavendelöl beruhigt und entspannt. Außerdem hilft es dabei, die Schlafqualität zu verbessern und
beruhigt von Schmerz gestresste Nerven. Mit der richtigen Anwendung können Sie sich einen entspannten Schlaf wieder zurückholen.

Heilrezept: 3 Tropfen Lavendelöl auf ein Baumwoll-Taschentuch träufeln und auf die Brust legen.
Ziehen Sie Ihr Nachthemd darüber und legen Sie sich ins Bett.
Quelle: https://www.bildderfrau.de/gesundheit/article234706931/Besser-schlafen-Mit-Dueften-gegen-Albtraeume.html

 

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