Aromatherapie: Heilen mit Düften

Die Aromatherapie ist eine uralte Heilmethode,
die lange Zeit ein bisschen in Vergessenheit geraten war.
Mittlerweile setzen aber immer mehr Kliniken ätherische Öle
als begleitende Heilverfahren ein.
Auch zu Hause ist eine kleine Apotheke mit
ätherischen Ölen ein sinnvoller Helfer.

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Wenn wir atmen, riechen wir. Es geht gar nicht anders, denn wir können den Geruchssinn nicht ausschalten.
Auch die Medizin setzt zunehmend wieder auf die heilsame Kraft der Düfte.
Immer mehr Krankenhäuser, Pflegeheime und Hospize beschäftigen Aromatherapeuten.
Das liegt sicherlich auch daran, dass ätherische Öle so vielfältig einsetzbar sind:
als Raumbeduftung, Massageöle, Bäder oder Duftkompressen können sie den
Heilungsprozess positiv mit beeinflussen.

Düfte für die Hausapotheke

Lavendelöl ist das Allroundtalent unter den ätherischen Ölen.
Es beruhigt die Nerven, wirkt entspannend und hilft bei Schlafstörungen.
Studien haben gezeigt, dass mit der Verwendung von Lavendelöl auch der
Schmerzmittelbedarf in Kliniken gesenkt werden kann.

Pfefferminzöl  ist ein Klassiker gegen Kopfschmerzen, Rosmarin fördert die
Durchblutung und sollte in keiner Hausapotheke fehlen.
Zitronenöl dagegen wirkt anregend und stimmungsaufhellend.
Eine Studie aus den USA hat gezeigt, dass Büroarbeiter weniger Schreibfehler
machten, wenn das Großraumbüro mit Zitronenöl beduftet wurde.

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Weniger ist mehr

Ätherische Öle werden sehr sparsam dosiert. Nur wenige Tropfen reichen aus,
um unser Riechzentrum aufzuwecken. Bei intensiven Düften wie Rose reicht oft
schon ein einziger Tropfen. Wenn kein Tropfen aus der Flasche kommen will,
ist meistens der Tropfenzähler verstopft.
Schütteln hilft dann nicht, sondern kurz reinpusten.

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