aromarin einfach besser Leben

aromatherapie pferdSanfte Medizin: Farb- und Aromatherapie
fürs Pferd

Blau beruhigt, Melisse stärkt die Nerven – stimmt das wirklich?
Und hilft eine Farb- oder Aromatherapie auch einem Pferd?
pferde.de verrät, welche gesunde Wirkung Farben und Düfte
auf unsere Partner mit vier Hufen haben.

 

 

Es geht um Wellness – und mehr: Die Farb- und Aromatherapie findet immer mehr Fans.
Kein Wunder: Schließlich soll der richtige Duft zum Beispiel für gute Laune sorgen.
Und Aromen können noch mehr: Einige Duftstoffe helfen zum Beispiel bei Schlafstörungen und Ängsten.

Farbe für Seele und Körper

Wenn Du glaubst, die Farbtherapie sei „neumodischer Kram“ – Irrtum!
Die Farbtherapie ist eine der ältesten Behandlungsmethoden überhaupt.
Sie basierte ursprünglich auf der heilenden Wirkung des Sonnenlichts.
Das wurde von vielen alten Kulturen zur Linderung der verschiedensten Beschwerden eingesetzt.
Und schon im 14. Jahrhundert behandelte man Pockenkranke durch die Anwendung
von roten Tüchern, mit denen man die Räume der Kranken verhüllte.

Doch wie wirkt das Licht genau? Ganz einfach: Die Farblichtschwingungen werden über das Auge
und die Haut in tiefer liegende Gewebe und Organe weitergeleitet.
Sie erreichen so dann die einzelnen Körperzellen. Ihre Wirkung:
Sie beeinflussen die Psyche, können bestimmte Körperfunktionen anregen oder harmonisieren.
Außerdem sollen sie den Energiefluss wieder in Schwung bringen und dadurch
auch Störungen des Bewegungsapparats auflösen.

Rot wärmt, Grün gleicht Energien aus

Dabei hat jede Farbe eine eigene Wirkung:

  • Rot: Die Farbe der Stärke und des Feuers wirkt anregend, wärmend, fördert die Durchblutung und erweitert Gefäße.
  • Orange: Die Farbe der Freude und Lebensenergie wirkt anregend, aufheiternd, ausgleichend, fördert die Reinigung des Körpers und unterstützt Stoffwechselprozesse.
  • Gelb: Die Farbe der Sonne hellt die Stimmung auf, fördert die Konzentration und wirkt besonders positiv auf das Lymphsystem.
  • Grün: Die Farbe der Natur entspannt, harmonisiert, stabilisiert, gleicht alle Energien aus.
  • Blau: Die Farbe des Himmels wirkt allgemein beruhigend, schmerzstillend, kühlend, lindert Stresssymptome.
  • Violett: Die Farbe des Geists, harmonisiert Körper und Geist, fördert die Regeneration auf allen Ebenen, wirkt auch auf das Unterbewusstsein.
  • Schon die richtige Schabracke hilft

    Oft werden die Farben gezielt als Lichttherapie eingesetzt. Das kannst Du sogar selbst machen.
    Du musst dafür nur Dein Pferd mit einer farbigen Lampe bestrahlen.
    Dafür kannst Du eigentlich jede Farblampe nehmen, die über Farbfilter in den entsprechenden Farben verfügt.
    Stell Dein Pferd an einen ruhigen Platz und bestrahle es etwa 15 bis 20 Minuten mit dem farbigen Licht.

  • Du kannst die „Macht der Farben“ aber auch ganz „nebenbei“ nutzen – indem Du Dein Equipment wie Schabracken entsprechend einsetzt.

    Aromatherapie fürs Pferd

    Neben der Farbtherapie setzen immer mehr Pferdebesitzer auch auf die Kraft der Düfte.
    Und die Wissenschaft gibt ihnen Recht: Eine Studie belegte zum Beispiel, dass Lavendel beruhigt.
    Die Werte des Stresshormons Cortisol waren bei Pferden, die während einer Hängerfahrt
    Lavendelduft einatmeten, deutlich niedriger als bei einer Kontrollgruppe.

  • Wichtig: Hochwertige Öle nehmen

    Das Gute bei der Aromatherapie fürs Pferd: Sie kann von jedem selbst angewendet werden.
    Du kannst die entsprechenden ätherischen Öle zum Beispiel in die Haut Deines Pferdes massieren.
    Oder Du trägst das Öl rund um die Nüstern auf, so dass Dein Pferd die „Dämpfe“ einatmet.
    Aber Vorsicht: Bevor Du jetzt sofort losläufst und Aroma-Öle shoppst –
    lass dDch vorher mindestens einmal in die Handhabung von einem Experten einweisen.

    tropfendes BlattUnd lass auch Dein Pferd selbst entscheiden. Das geht ganz einfach:
    Halte das Öl hin – schnuppert Dein Pferd interessiert daran,
    kann es passen.
    Wendet sich Dein Pferd ab,
    solltest du das Öl nicht nutzen.

    Wichtig ist auch, dass Du nur hochwertige echte ätherische Öle nimmst.
    Dazu müssen die Öle verdünnt werden, da sie sonst Schleimhäute oder die Haut reizen können.
    Insgesamt werden etwa 20 ätherische Öle bei Pferden genutzt.

  • Kamille beruhigt, Pfefferminze löst Krämpfe

    • Bergamotte: wirkt antiseptisch
    • Eukalyptus: wirkt fiebersenkend, schleimlösend, schmerzlindernd
    • Geranie: wirkt harntreibend, blutstillend, stimmungsaufhellend
    • Kamille: wirkt beruhigend, entzündungshemmend
    • Lavendel: wirkt beruhigend, schmerzstillend, krampflösend
    • Melisse: wirkt herzstärkend, verdauungsfördernd, nervenstärkend
    • Rosmarin: wirkt anregend, wundheilend
    • Pfefferminze: wirkt erfrischend, krampflösend
    • Teebaumöl: wirkt desinfizierend, wundheilend, stärkt das Immunsystem
    • Auch wenn Farben und Düfte Deinem Pferd helfen können – bei ernsthaften Krankheiten
      solltest Du sie nicht einsetzen, sondern auf jeden Fall Deinen Tierarzt rufen.
      Und: Nutzt Du Homöopathie für Dein Pferd, solltest Du auf die Aromatherapie verzichten.
      Die ätherischen Öle können nämlich stark reizend wirken – und dass kann die Wirkung
      der Homöopathie abschwächen oder ganz überdecken.
      Quelle: https://www.pferde.de/magazin/sanfte-medizin-farb-und-aromatherapie-fuers-pferd/
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