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Entspannen und Energie tanken

Badeoel-blau- 3Ein heißes Bad ist Entspannung pur- jedoch nur, wenn Sie es wünschen. Denn mit ätherischen Ölen können Sie gezielt ihre geistige und körperliche Verfassung beeinflussen.

Schon seit Menschengedenken werden natürliche ätherische Öle aus Blüten, Früchten und Kräutern unterschiedlicher Pflanzen im medizinischen Bereich und zu Kosmetikzwecken eingesetzt. Die Aromatherapie, die ihren Kinderschuhen also längst entwachsen ist, geht von der Beobachtung aus, dass Düfte die Seele und den Körper ins Gleichgewicht bringen und Selbstheilungskräfte aktivieren. Sogar Krankheiten wie Erkältungen können gelindert oder geheilt werden.

Diese Erkenntnisse macht man sich auch heute noch zunutze- denn die natürlichen Duftstoffe können unser Befinden wesentlich verbessern und selbst psychosomatischen Erkrankungen wie Schlafstörungen kurieren. Die Anwendungsmöglichkeiten der ätherischen Öle sind zahlreich. Neben Duftlampen und Kerzen spielen mit Duftstoffen angereicherte Massageöle und Badezusätze eine wesentliche Rolle in der Aromatherapie.

In Bädern können die Aromen auf zwei Wegen wirken. Zum einen haben sie einen positiven Einfluß auf unsere Haut. Dort sorgen sie für eine gute Durchblutung, beseitigen Unreinheiten oder verbessern das Hautbild. Beim Einatmen der Duftstoffe werden ihre Botschaften an das Gehirn weitergeleitet. Das Gehirn ist eine wichtige Steuerzentrale, die unsere Gefühle über Hormone beeinflusst. In diesen Regelkreis können sich die ätherischen Öle einschalten und unser Befinden in eine gewünschte Bahn lenken.

Was können die unterschiedlichen Aromen bewirken?

Ätherische Öle, Blüten und Kräuter können…

  • Aufmuntern: Kardamom, Mandarine
  • Beleben: Grapefruit, Ingwer, Pfeffer
  • Beruhigen: Lavendel, Melisse, Muskatellersalbei
  • Entspannen und befreien: Geranium, Magnolie, Lavendel, Passionsblume
  • Aphrodisieren: Jasmin, Sandelholz, Ylang, Ylang, Champaca
  • Erfrischen: Cajeput, Limette, Minze
  • Euphorisieren: Jasmin, Muskatellersalbein, Neroli
  • Zentrieren: Elemi, Patchouli, Sandelholz
  • Konzentration steigern: Basilikum, Bergamotte, Zitrone
  • Harmonisieren: Lavendel, Rose

Nicht nur die Psyche profitiert von den Düften. Lavendel, Rosen, Kamille und Scharfgabe pflegen die Haut. Eukalyptus, Fichtennadeln und Thymian helfen bei Erkältungskrankheiten und Heublumen und Wacholderbeeren lindern Muskelschmerzen. Für alle Bedürfnisse gibt es also den passenden Duft.

 

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Duft und Gefühl

Raumdüfte
aromarin Raumduft

 Aromatherapie ist eine sehr alte Methode, sich zu entspannen, Streß abzubauen, die Atmosphäre zu reinigen und sich wohl zu fühlen. Sie findet heute wieder Beachtung bei Ärzten,   Heilpraktikern und Interessierten als willkommene Alternative zur Behandlung von Körper, Geist und Seele.

Die Anwendung ist einfach und unkompliziert und  sind mit wohlriechenden Blütendüften, Hölzern und Harzen jeder Zeit einsatzbereit. Es ist die Wiederentdeckung eines alten Wissens der Kräuterkunde. Die Beziehung unserer Ahnen zur Pflanzenwelt war noch geprägt davon, das Alles mit Allem verbunden ist, als harmonisches Ganzes. Die Natur wurde mit Respekt und Dankbarkeit behandelt und so sorgte die Natur auch für das menschliche Wohlbefinden.

Räuchern wird für viele Gelegenheit eingesetzt und wo es gut roch,  da waren auch die Götter.

Und da, wo sich die Götter zeigten, da ging es auch den Menschen gut. Wenn wir uns mit Wohlgerüchen umgeben, ist es ganz leicht, die Götter heute wieder zu sich einzuladen.

Mit Aromatherapie zu „räuchern“ und die Atmosphäre zu verbessern und zu reinigen, ist einfach und schnell. In das Wasser einer Aromalampe werden ein paar Tropfen der ausgesuchten Essenz, oder einer speziellen Mischung, geträufelt und das Teelicht darunter erwärmt das Wasser und die Essenzen verteilen sich im Raum und verschaffen eine angenehme Atmosphäre. Um eine zartere Wirkung zu haben, vielleicht fürs Kinderzimmer oder Senioren, empfiehlt sich, ein Hydrolat in die Wasserschale zu füllen.

Dieses „Räuchern“ mit den Essenzen  wird einfach wegen des angenehmen Duftes gemacht, oder wegen der stimulierenden, oder entspannenden und reinigenden Wirkung auf Emotionen und Körper. In Griechenland, Arabien und Persien wurden die Pflanzendüfte für die Spiritualität und die Stimmung der Patienten von den Ärzten angewendet. Der persische Arzt Avicenna behandelte seine Patienten damit, um die Emotionen und die feinstofflichen Ebenen

Zu beeinflussen und dadurch auch auf die körperlichen Beschwerden. Im Mittelalter beschäftigten sich Universitäten mit den Essenzen und Düften und in England beschäftigte sich Culpeper mit den stimulierenden Eigenschaften von Essenzen und Kräutern. Mit seinen Büchern darüber beeinflusste er viele Alchimisten, Ärzte und Heiler in Europa.

Angenehme Düfte gehen ganz ohne Zensur direkt in unsere Herzen und Seele und können viele Organe beeinflussen und damit auch unsere Selbstheilungskräfte