Veröffentlicht am

Zimt – vielseitig und heilsam

Zimt zählt zu den ältesten Gewürzen der Welt, doch werden erst jetzt wieder
einige heilsame Wirkungen entdeckt. Im alten Ägypten wurde dem Trickwasser
Zimt zugesetzt, um Krankheitskeime zu vernichten. Die moderne Wissenschaft
bestätigt die Wirksamkeit bei Störungen des Zuckerhaushaltes. Schon
Hildegard von Bingen sagte, das Zimt starke Kräfte habe.

Die ätherischen Öle sind das Einzigartige am Zimt, sie bestimmen den unverwechselbaren Duft. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, das die
ätherischen Öle das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen können.
Bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen werden 2 – 4 Gramm Zimt
empfohlen. Zudem ist es Kreislaufanregend, wohltuend bei Heiserkeit und
lindert  starke Menstruationsbeschwerden. Auch bei Sportverletzungen, Gelenkentzündungen und rheumatischen Schmerzen können warme
Zimtwickel Erleichterung verschaffen.

Pflege
aromarin Kokos Zimt Balsam

Als Pflegeöl ist es kreislaufanregend und
krampflösend. Es wirkt antiseptisch,
ist hilfreich bei allgemeiner körperlicher
Schwäche, bei Erkältungen und
Husten wirkt es  lösend.

In der Duftlampe wirkt Zimt seelisch
ausgleichend und stabilisierend und reinigt
die Luft. Bei kalten Händen und Füßen ist es
wunderbar wärmend. Ein Pflegeöl mit Zimt ist
der Höhepunkt der Wonne und duftet himmlisch.

Doch am Beliebtesten ist Zimt zweifelsohne als aphrodisisches Gewürz und
taiwanische Wissenschaftler stellten bei einigen Substanzen fest, das Zimt als Radikalenfänger eine höhere antioxidative Wirkung hat als Vitamin E.. Bei
Streß empfiehlt sich eine Tasse Zimttee neben einer Duftlampe mit einer
entspannenden Mischung.

Eine leckere Mahlzeit, die entspannt und die Verdauung unterstützt
2 – 3 Möhren fein raspeln
1 Apfel fein raspeln
eine Soße  aus Limettensaft und Zimthonig rühren und über den Salat geben
nach Belieben einige Rosinen und gehackte Mandeln drüber streuen

Ein leichtes leckeres Dessert
1 Banane in mundgerechte Stücke teilen und mit Zimthonig beträufeln

6 Gedanken zu „Zimt – vielseitig und heilsam

  1. Ätherische Öle sind Mischungen von Dutzenden, sogar hunderter von Bestandteilen, von denen alle aus Kohlenstoff und Wasserstoff und manchmal auch aus Sauerstoff bestehen, Alle ätherischen Öle sind prinzipiell aus einer Klasse von organischen Komponenten aus Isopren-Einheiten zusammengesetzt. Eine Isopren-Einheit ist ein Satz von fünf verbundenen Kohlenstoffatomen mit acht angehängten Wasserstoffatomen. Ihr molekulares Gewicht ist lediglich 68 amu, was in der Tat sehr wenig ist. Moleküle, welche aus Isopren-Einheiten zusammengesetzt sind, werden als “Terpene” klassifiziert. Und Terpene sind es, welche die ätherischen Öle in der Welt der Substanzen einmalig machen.

  2. Ätherisches ZimtölVom Ceylonzimt existieren hochwirksame, heilkräftige ätherische Öle, wobei zwischen dem Zimtblätteröl und Zimtrindenöl unterschieden werden muss. Zimtrindenöl ist hautreizend, weshalb es nicht äußerlich angewendet werden sollte. Sein warmer Zimtduft hat eine starke psychische Wirkung, was sich über die Anwendung in einer Duftlampe zeigt. Der Duft stärkt Nerven und Herz und wird bei Verspannungen, Angst und Gefühlskälte eingesetzt; es fördert die Kreativität und öffnet die Sinne. Zimtblätteröl wirkt krampflösend, antiseptisch, zusammenziehend und wärmend und eignet sich für Bäder, Massage, Einreibungen, Kompressen und Mundspülungen. Ein damit getränktes Wattestäbchen kann zur Reinigung der Zahnhälse eingesetzt werden. Da es stark hemmend auf das Wachstum von Bakterien und Pilzen wirkt, kann das Öl (zusammen mit Essig als Emulgator) dem Putzwasser beigesetzt werden. Vorsicht: ätherisches Zimtöl darf nicht während der Schwangerschaft eingesetzt werden, da es die Gebärmuttermuskulatur stimuliert.

  3. Der warm exotische Duft des Sandelholzes löst beispielsweise Anspannung und wirkt harmonisierend. Die ätherischen Öle von Zimt, Rose, Orange und der Jasminblüte werden ebenfalls als stimulierende angesehen. Diese und weitere Duftstoffe können nicht nur über die bekannte Öllampe Anwendung finden, sondern auch in Form von Bade- oder Massageölen animieren. Insbesondere bei einer Aromamassage kann der aphrodisierende Effekt durch körperliche Berührung und Zärtlichkeit verstärkt werden.

  4. Kardamom gehört zu den verhältnismäßig teuren Weihnachtsgewürzen. Hier wird es vor allem in Spekulatius, Lebkuchen oder Christstollen verarbeitet. Da dieses Gewürz ein süßlich-scharfes Aroma aufweist, ähnelt es geschmacklich Ingwer oder wildem Majoran. Ebenso wie Anis wird auch Kardamom eine positive Wirkung bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zugesprochen. Damit verbunden lindert das Gewürz Völlegefühl und Blähungen, hemmt Entzündungen und gilt als Aphrodisiakum. Die im Samen enthaltenen ätherischen Öle regen den Appetit an und fördern die Verdauung. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Tatsache, dass Kardamom den Kreislauf und Stoffwechsel anregt, als Stimmungsaufheller wirkt und die Gedächtnisleistung steigert. Zudem wird dem Gewürz auch eine leicht antibiotische Wirkung nachgesagt (es kann Mikroorganismen wie beispielsweise Bakterien hemmen oder abtöten).

  5. Der warm exotische Duft des Sandelholzes löst beispielsweise Anspannung und wirkt harmonisierend. Die ätherischen Öle von Zimt, Rose, Orange und der Jasminblüte werden ebenfalls als stimulierende angesehen. Diese und weitere Duftstoffe können nicht nur über die bekannte Öllampe Anwendung finden, sondern auch in Form von Bade- oder Massageölen animieren. Insbesondere bei einer Aromamassage kann der aphrodisierende Effekt durch körperliche Berührung und Zärtlichkeit verstärkt werden.

  6. Viele Menschen möchten nicht räuchern oder mit Kräutern arbeiten, weil sie es Nicht vertragen, und suchen nach Alternativen. Ätherische Öle bieten diese, da auch hier der Geist der Pflanze wirkt. Wichtig dabei ist nur, dass es sich um naturreine ätherische Öle handelt und nicht um Aromaöle oder Parfümöle, die chemisch hergestellt werden. Die echten ätherischen Öle erkennt man am besten daran, dass die lateinische Bezeichnung und das Herkunftsland auf dem Etikett steht. Auch kann man in der Kerzenmagie ohne Bedenken mit ätherischen Ölen arbeiten, anstatt die meist auf chemischer Basis hergestellten magischen Ölen zu benutzen. Natur ist eben Natur!

Kommentar verfassen - deine Meinung interessiert mich