aromarin einfach besser Leben

Schneller Einschlafen: Diese Beauty-Produkte helfen

So entspannen Sie vor dem Schlafengehen:

  • Bildschirmzeit abends reduzieren. Das blaue Licht elektronischer Bildschirme unterdrückt
    die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Sie bleiben also länger wach und ignorieren
    die natürlichen Signale Ihres Körpers. Außerdem können Videos, Mails & Co. für weiteren
    Stress sorgen – Entspannung bringt das nicht!
    Also: Handy, Laptop & Co. eine Stunde vorm Einschlafen zur Seite legen und am besten
    gar nicht mit ins Bett nehmen.
  • Stretchen vor dem Schlafengehen entspannt Ihre Muskeln. Besonders wichtig ist dieser Step
    für Menschen, die nachts knirschen. Das Knirschen fängt oft schon im stressigen Alltag an;
    ohne ein bewusstes Entspannen bleibt der Kiefer verspannt.
    Deshalb am besten vor dem Zubettgehen einmal den Nacken ordentlich dehnen und jede
    Position für ein bis zwei Minuten halten. Stretch-Übungen finden Sie problemlos im Internet.
  • Ätherische Öle für mehr Entspannung: Studien bestätigen, dass bestimmte Düfte unser
    Wohlbefinden beeinflussen. Lavendel, Kamille und Orange helfen beispielsweise zur
    Entspannung – und somit auch beim Einschlafen.
    Außerdem können Sie den Duft in Ihr Abendritual einbauen.
    Nach wenigen Nächten weiß Ihr Körper, dass der Duft das Schlafen einleitet.

Korb mit KosmetikFür stressige Tage:
Das hilft vorm Einschlafen

An stressigen Tagen hilft ein entspannendes Bad, um den
Alltagsstress hinter sich zu lassen.
Für den extra Chill-Faktor können Sie außerdem zu einem
Schaumbad oder Badeölen greifen.
Diese Produkte pflegen nicht nur Ihre Haut,
der Duft kann auch Ihre Stimmung beeinflussen.

 

äthterische öle.2Als besondere Abendroutine dient dieses Badeöl „Ylang Ylang“
Das Badeöl pflegt Ihre Haut. Nebenbei helfen Ylang Ylang,
Lavendel, Rosenholz und Zimtblätter bei der Entspannung.

Vorsicht: Nicht in der Badewanne einschlummern!

 

 

 

 


Pflegeöl Orange

Das Extra an Pflege gibt Pflegeöl „Stimmung“.
Das Produkt mit Ylang Ylang, Geranie und Vanille-Ölen
bereitet Sie auf die Schlafenszeit vor.


Beautyprodukt für Haut und Haare

PflanzenölAprikosenkernöl ist ein
Pflegeprodukt für Haut
und Haare und entfaltet auch
in der Küche und der
Aromatherapie seine
gesundheitsfördernden
Eigenschaften.

Erfahre hier alles über
Wirkung und Anwendung
des Öls.

Aprikosenkernöl: Was ist das?

Aprikosenkernöl (auch als Aprikosenöl bezeichnet) wird aus den Steinen der Aprikosen gepresst.
Zuerst müssen die Früchte getrocknet werden, woraufhin der Stein herausgelöst und erneut getrocknet wird.
Danach findet eine Kaltpressung statt, wodurch der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren beibehalten wird.
Allerdings kann dadurch das Öl auch schnell ranzig werden.
Eine längere Haltbarkeit liegt nur bei raffiniertem Aprikosenkernöl vor – bei der Raffination gehen
aber einige wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

 

Aprikosenkernöl: Inhaltsstoffe

  • Oleinsäure: Wird auch als Ölsäure bezeichnet und zählt zu den ungesättigten Fettsäuren.
    Sie gehört zu den Omega-9-Fettsäuren und kann vom menschlichen Organismus nicht selbst hergestellt werden.
    Die Ölsäure spendet der Haut Feuchtigkeit und mindert Alterserscheinungen.
    Auch zur Pflege der Haare ist sie ein wirksames Mittel, das für Volumen sorgt.
  • Linolsäure: Linolsäure ist eine Omega-6-Fettsäure, die für eine gesunde Haut essenziell ist.
    Auch sie spendet Feuchtigkeit, soll Akne reduzieren und das Haarwachstum ankurbeln.
  • Stearinsäure: Dieser Inhaltsstoff gehört zu den gesättigten Carbon- und Fettsäuren.
    Stearinsäure dient der Reinigung der Haut.
  • Aprikosenkernöl besitzt eine Jodzahl von 96-109, die als Qualitätsmerkmal den hohen Anteil von
    ungesättigten Fetten beschreibt.
  • Palmitinsäure: Diese ungesättigte Omega-7-Fettsäure schützt die Haut vor äußeren Einflüssen.
  • Vitamin E: Dieses Vitamin wirkt antioxidativ und wehrt freie Radikale ab.
  • Dazu ist im Aprikosenöl noch Vitamin A und B enthalten. Gerade Vitamin B3 (Niacin)
    und B17 (Amygdalin) sind bei der Einnahme des Öls von Bedeutung.

Frau mit PflegeölWirkung des Aprikosenkernöls

  • Aufgrund der gehaltvollen, natürlichen Inhaltsstoffe ist Aprikosenkernöl bestens zur Hautpflege geeignet:
    Es spendet Feuchtigkeit besonders bei trockener Haut und reduziert zudem Mitesser.Es mildert altersbedingte
    Pigmentflecken und repariert geschädigte Hautzellen.
    Allerdings kann es äußerlich nicht präventiv
    Hautschäden verhindern: Die Moleküle der Linolsäure
    wären zu groß, um bei intakter Haut einzudringen und
    Schäden vorzubeugen. In dem Fall muss das Aprikosenkernöl eingenommen werden.
    Bei bereits geschädigter Haut zeigt es jedoch auch äußerlich angewendet seine heilende Wirkung.

 

  • Demnach kann es auch bei Sonnenbrand zur Linderung beitragen und bei
    Kontaktdermatitis zur Heilung verhelfen. Selbst starken Juckreiz kann es mindern.
    Dazu ist Aprikosenkernöl noch bestens als Make-up-Entferner geeignet.
  • Als Haarpflege verleiht es ebenfalls Feuchtigkeit, reduziert Spliss und macht die Haare glänzend und geschmeidig. Auch bei juckender oder schuppiger Kopfhaut ist das Aprikosenkernöl ein geeignetes Mittel.
  • Auch in der Aromatherapie ist das Aprikosenkernöl ein gern eingesetztes Pflegeöl:
    Es unterstützt das Immunsystem und wirkt stimulierend.
  • Zudem soll eingenommenes Aprikosenöl aufgrund des hohen Vitamin B17-Gehalts vorbeugend
    gegen Krebs wirken, so die Naturheilkunde.
    Allerdings soll es in einer sehr gemäßigten Dosierung nur zur Vorsorge dienen –
    bei einer bestehenden Krankheit verursacht die Vitamin B17-Dosis eher Schäden
    in Leber und endokrinen Drüsen.

Aprikosenkernöl: Anwendung

  • In der Ernährung kann das Öl gerade im Salat oder in
  • Süßspeisen zum  Einsatz kommen.
    Innerlich eingenommen wirkt die Linolsäure von innen und
    beugt so Hautkrankheiten vor.
    Am besten wird es hier im nativen, kaltgepressten Zustand
    verwendet und nicht erhitzt.
    Raffinierte Varianten hingegen sind zwar zum Braten und Kochen
    geeignet und länger haltbar, büßen aber an wertvollen Inhaltsstoffen
    und Geschmack ein!
  • In der Aromatherapie wird es inhaliert, als Massageöl angewendet
    oder als Badezusatz eingesetzt.Das Öl kann entweder auf den jeweiligen Stellen auf der Haut angewendet oder
    im Bereich der Haarpflege großflächig in die Haare einmassiert werden.
    Das Aprikosenkernöl zieht schnell ein und wirkt auf der Haut kühlend.
    Quelle: https://www.brigitte.de/beauty/naturkosmetik/aprikosenkernoel–beautyprodukt-fuer-haut-und-haare-11702220.html

Aromatherapie auch für Tiere?

aromatherapie pferdSanfte Medizin: Farb- und Aromatherapie
fürs Pferd

Blau beruhigt, Melisse stärkt die Nerven – stimmt das wirklich?
Und hilft eine Farb- oder Aromatherapie auch einem Pferd?
pferde.de verrät, welche gesunde Wirkung Farben und Düfte
auf unsere Partner mit vier Hufen haben.

 

 

Es geht um Wellness – und mehr: Die Farb- und Aromatherapie findet immer mehr Fans.
Kein Wunder: Schließlich soll der richtige Duft zum Beispiel für gute Laune sorgen.
Und Aromen können noch mehr: Einige Duftstoffe helfen zum Beispiel bei Schlafstörungen und Ängsten.

Farbe für Seele und Körper

Wenn Du glaubst, die Farbtherapie sei „neumodischer Kram“ – Irrtum!
Die Farbtherapie ist eine der ältesten Behandlungsmethoden überhaupt.
Sie basierte ursprünglich auf der heilenden Wirkung des Sonnenlichts.
Das wurde von vielen alten Kulturen zur Linderung der verschiedensten Beschwerden eingesetzt.
Und schon im 14. Jahrhundert behandelte man Pockenkranke durch die Anwendung
von roten Tüchern, mit denen man die Räume der Kranken verhüllte.

Doch wie wirkt das Licht genau? Ganz einfach: Die Farblichtschwingungen werden über das Auge
und die Haut in tiefer liegende Gewebe und Organe weitergeleitet.
Sie erreichen so dann die einzelnen Körperzellen. Ihre Wirkung:
Sie beeinflussen die Psyche, können bestimmte Körperfunktionen anregen oder harmonisieren.
Außerdem sollen sie den Energiefluss wieder in Schwung bringen und dadurch
auch Störungen des Bewegungsapparats auflösen.

Rot wärmt, Grün gleicht Energien aus

Dabei hat jede Farbe eine eigene Wirkung:

  • Rot: Die Farbe der Stärke und des Feuers wirkt anregend, wärmend, fördert die Durchblutung und erweitert Gefäße.
  • Orange: Die Farbe der Freude und Lebensenergie wirkt anregend, aufheiternd, ausgleichend, fördert die Reinigung des Körpers und unterstützt Stoffwechselprozesse.
  • Gelb: Die Farbe der Sonne hellt die Stimmung auf, fördert die Konzentration und wirkt besonders positiv auf das Lymphsystem.
  • Grün: Die Farbe der Natur entspannt, harmonisiert, stabilisiert, gleicht alle Energien aus.
  • Blau: Die Farbe des Himmels wirkt allgemein beruhigend, schmerzstillend, kühlend, lindert Stresssymptome.
  • Violett: Die Farbe des Geists, harmonisiert Körper und Geist, fördert die Regeneration auf allen Ebenen, wirkt auch auf das Unterbewusstsein.
  • Schon die richtige Schabracke hilft

    Oft werden die Farben gezielt als Lichttherapie eingesetzt. Das kannst Du sogar selbst machen.
    Du musst dafür nur Dein Pferd mit einer farbigen Lampe bestrahlen.
    Dafür kannst Du eigentlich jede Farblampe nehmen, die über Farbfilter in den entsprechenden Farben verfügt.
    Stell Dein Pferd an einen ruhigen Platz und bestrahle es etwa 15 bis 20 Minuten mit dem farbigen Licht.

  • Du kannst die „Macht der Farben“ aber auch ganz „nebenbei“ nutzen – indem Du Dein Equipment wie Schabracken entsprechend einsetzt.

    Aromatherapie fürs Pferd

    Neben der Farbtherapie setzen immer mehr Pferdebesitzer auch auf die Kraft der Düfte.
    Und die Wissenschaft gibt ihnen Recht: Eine Studie belegte zum Beispiel, dass Lavendel beruhigt.
    Die Werte des Stresshormons Cortisol waren bei Pferden, die während einer Hängerfahrt
    Lavendelduft einatmeten, deutlich niedriger als bei einer Kontrollgruppe.

  • Wichtig: Hochwertige Öle nehmen

    Das Gute bei der Aromatherapie fürs Pferd: Sie kann von jedem selbst angewendet werden.
    Du kannst die entsprechenden ätherischen Öle zum Beispiel in die Haut Deines Pferdes massieren.
    Oder Du trägst das Öl rund um die Nüstern auf, so dass Dein Pferd die „Dämpfe“ einatmet.
    Aber Vorsicht: Bevor Du jetzt sofort losläufst und Aroma-Öle shoppst –
    lass dDch vorher mindestens einmal in die Handhabung von einem Experten einweisen.

    tropfendes BlattUnd lass auch Dein Pferd selbst entscheiden. Das geht ganz einfach:
    Halte das Öl hin – schnuppert Dein Pferd interessiert daran,
    kann es passen.
    Wendet sich Dein Pferd ab,
    solltest du das Öl nicht nutzen.

    Wichtig ist auch, dass Du nur hochwertige echte ätherische Öle nimmst.
    Dazu müssen die Öle verdünnt werden, da sie sonst Schleimhäute oder die Haut reizen können.
    Insgesamt werden etwa 20 ätherische Öle bei Pferden genutzt.

  • Kamille beruhigt, Pfefferminze löst Krämpfe

    • Bergamotte: wirkt antiseptisch
    • Eukalyptus: wirkt fiebersenkend, schleimlösend, schmerzlindernd
    • Geranie: wirkt harntreibend, blutstillend, stimmungsaufhellend
    • Kamille: wirkt beruhigend, entzündungshemmend
    • Lavendel: wirkt beruhigend, schmerzstillend, krampflösend
    • Melisse: wirkt herzstärkend, verdauungsfördernd, nervenstärkend
    • Rosmarin: wirkt anregend, wundheilend
    • Pfefferminze: wirkt erfrischend, krampflösend
    • Teebaumöl: wirkt desinfizierend, wundheilend, stärkt das Immunsystem
    • Auch wenn Farben und Düfte Deinem Pferd helfen können – bei ernsthaften Krankheiten
      solltest Du sie nicht einsetzen, sondern auf jeden Fall Deinen Tierarzt rufen.
      Und: Nutzt Du Homöopathie für Dein Pferd, solltest Du auf die Aromatherapie verzichten.
      Die ätherischen Öle können nämlich stark reizend wirken – und dass kann die Wirkung
      der Homöopathie abschwächen oder ganz überdecken.
      Quelle: https://www.pferde.de/magazin/sanfte-medizin-farb-und-aromatherapie-fuers-pferd/
Bluthochdruck: Lavendel senkt den Blutdruck und reduziert Schmerzen

Bluthochdruck: Lavendel senkt den Blutdruck und reduziert Schmerzen

Einige wissenschaftliche Studien belegen die positiven
Eigenschaften  von Lavendel auf die Gesundheit des Menschen.
Das liegt daran, dass die Pflanzenteile verschiedene
chemische Verbindungen  enthalten, die sich positiv auf
den menschlichen Körper auswirken.

Flavonoide in Lavendel

„Zu diesen Verbindungen gehören Flavonoide, die auch in Gemüse und Obst vorkommen,
und Cumarin. Beide wirken entzündungshemmend und antioxidativ“, erklärt Dr. Yufang Lin
in einem Beitrag der renommierten Cleveland Clinic (USA).

„Ätherisches Lavendelöl ist genauso kraftvoll und enthält wichtige Verbindungen wie Linalool.
Linalool reduziert nachweislich Angstzustände und senkt den Blutdruck“, so die Spezialistin für integrative Medizin.

Gesundheitliche Vorteile von Lavendel

Dr. Lin erklärt, wofür Lavendel gut ist und wie er effektiv eingesetzt werden kann:

Unterstützt den Schlaf: Einige Studien deuten darauf hin, dass Lavendel den Melatoninspiegel
Ihres Körpers verbessern kann und eine bessere Nachtruhe unterstützt.

Reduziert Schmerzen und Entzündungen: Untersuchungen haben gezeigt,
dass ätherisches Lavendelöl helfen kann, Kopfschmerzen zu lindern.

Hilft bei schlechter Stimmung, Angst und Depression: „Lavendel ist bekannt für seine Fähigkeit,
das Nervensystem zu beruhigen, die Stimmung zu heben und sogar den Blutdruck zu senken“,
sagt Dr. Lin. „Die Forschung verbindet die Verwendung von Lavendel mit weniger Angst und Depressionen.“

Lindert Menstruationsschmerzen: In einer Studie hatten Frauen, die in den ersten drei Tagen ihrer
Periode 30 Minuten täglich Lavendel gerochen hatten, nach zwei Monaten weniger Schmerzen.
Andere Forschungen haben die Anwendung von ätherischem Lavendelöl auf den Bauch mit
weniger Menstruationsschmerzen in Verbindung gebracht.

Tötet schädliche Viren und Bakterien ab: „Bevor es Antiseptika gab, benutzten die Leute Lavendel,
um Krankenstationen zu reinigen“, erklärt Dr. Lin. „Er wird immer noch wegen seiner antimikrobiellen
und antiviralen Eigenschaften verwendet.“

Reduzierung der Symptome einer Kolik: Eine Studie ergab, dass eine Aromatherapie-Massage
mit Lavendelöl bei der Reduzierung von Symptomen einer Kolik bei Säuglingen wirksam war.

Darüber hinaus ergab eine tierexperimentelle Studie, dass Lavendelöl die Wundheilung unterstützt,
indem es die Fähigkeit der Haut verbessert, nach einer Operation Kollagen zu produzieren.

familienpflegebanner

Aromatherapie oder Tee

Und wie sollte Lavendel verwendet werden? „Wenn Sie Lavendel verwenden,
um die Stimmung zu verbessern, ist die Aromatherapie mit ätherischen Ölen
der richtige Weg“, sagt Dr. Lin.

„Wenn Sie ihn gegen Muskelschmerzen oder Muskelkater verwenden,
tragen Sie mit Lavendel angereichertes Massageöl direkt auf den Bereich der Beschwerden auf.“

Die Expertin fügt hinzu, dass Lavendeltee einen zusätzlichen Nutzen bringt,
„da Sie den Duft einatmen und die medizinischen Bestandteile der Pflanze durch
Trinken erhalten“. Sie empfiehlt, beim Kochen trockene oder frische Lavendelblüten zu verwenden.

„Lavendel ist eine Zutat in der französischen Gewürzmischung Kräuter der Provence.
Aber seien Sie vorsichtig, wie viel Sie verwenden. Zu viel Lavendel kann dazu führen,
dass Speisen oder Tee seifig schmecken.“

Dr. Lin weist auch darauf hin, dass ätherische Öle Ihre Schleimhäute, den Rachen und
die Zunge verbrennen und reizen können. Aber mit Hilfe von kräuterkundigen Personen
ist es sicher, die vielen positiven Auswirkungen von Lavendel auf Ihr Leben
und Ihre Gesundheit zu erkunden. (ad)

Autor:  Alfred Domke
Quellen:  Cleveland Clinic: How Lavender Can Improve Your Health, (Abruf: 26.12.2021), Cleveland Clinic

Anregend: Düfte für die Seele

Aromatherapie nutzt ätherische Öle,
um das Wohlbefinden zu steigern,
denn: Düfte haben eine unglaubliche Kraft,
die weit über das Verbessern der Raumluft hinausgehen.

geschmückte DuftlampeWer wünscht es sich nicht: Zuhau­se angekommen,
verrät einem im Idealfall allein der Duft, dass man
nun in seiner Wohlfühlatmosphä­re ist.

 

Das liegt daran, dass wir mit Gerüchen bestimmte Emotionen ver­binden,
die in uns positive oder negati­ve Gefühle auslösen.
Genau diese Fähig­keit hat sich die Aromatherapie zunutze
gemacht. Menschen in schwierigen Lebenssituationen,
überhäuft vom All­tagsstress oder krank, kann dadurch zu Ruhe,
Optimismus und ähnlichen Emo­tionen verholfen werden.

Je nach Duftreiz wer­den sogenannte Botenstoffe freige­setzt, die unsere Beschwerden lin­dern
oder Gefühle beeinflussen können. Innerhalb von 7 bis 15 Minu­ten entfaltet sich die Wirkung
im Kör­per und hält zwischen 30 Minuten und bis zu vier Stunden an.
Zu unterschät­zen ist die Wirkung von Düften nicht, denn ein Tropfen entspricht etwa einem
Eimer der gewissen Heilpflanze. Es gilt also „weniger ist mehr“,
denn Überdo­sierung führt nicht zu mehr Wirkung.

Kleine Alltagshelden

Die bekannteste Verwendung von ätherischen Ölen ist die Verdampfung in einer Duftlampe.
Mittlerweile haben schon viele ein solches Gerät in den eigenen vier Wänden,
um sich damit einen wohligen Duft im Zuhause zu zaubern.
Auch bei Massagen und Bädern greifen viele gerne auf verschie­denste Öle zurück.

HeilKrautIn der Küche wer­den Kräuter, bewusst oder unbewusst,
in fast jedem Essen verwendet, wo sie ihre Wirkung entfalten:
Oregano, Thy­mian und Co. wirken verdauungsanre­gend,
antibakteriell und entzündungs­hemmend.
Damit nutzen viele tagtäglich die Stärke der Natur,
ohne es dabei wirklich zu bemerken.
Kräuter gehören mittlerweile zum alltäglichen
Leben und unseren Routinen dazu.

Kein neuer Trend

Seit Jahrtausenden wird in unterschiedlichsten Kulturen auf der
ganzen Welt ätherischen Ölen eine große Bedeutung zugesagt.
Zu rituellen oder heilenden Zwecken wurden die Öle bereits
von Ägyptern, Griechen und auch von Chinesen und Indern
eingesetzt. Die Energie der Pflanzen ist damit schon sehr
lange bekannt und keine neue Entdeckung.

 

Positive Veränderung

aroma massageWohlfühlbehandlungen lässt sich jeder gerne gefallen,
doch oft hält die Erholung nicht lange an.
Wer sich das Gefühl mit nach Hause
nehmen will, kann zu einem professionellen
Aromapraktiker gehen.
Dieser stellt ein individuelles Package aus
Düften zusammen, die den Gefühlszustand
durch die enthaltenen Aromen dauerhaft –
nicht nur wenige Stunden –
verbessern soll.
Dadurch kann man die Düfte und deren Wirkung
auf Dauer in seinen Alltag integrieren.

 

Ein Duft muss gefallen

Aromapraktiker empfehlen, bei der Auswahl ätherischer Öle auf sich selbst zu hören.
Alles, was für einen nicht angenehm duftet, sollte man nicht verwenden.
Zur Grundausstattung gehören aufheiternde Zitrusdüfte wie Zitrone oder Orange,
wohltuende Blütendüfte wie Lavendel oder Rose, aufbauende Kräuter wie Eukalyptus
oder Rosmarin sowie kräftigende Wurzeln und Harze wie Tanne und Weihrauch.

Wir haben bei Aromapraktikerin Ingrid Karner nachgefragt,
wie die Auswahl der Düfte funktioniert und wie lange
eine aromatherapeutische Anwendung dauert.

weekend.at: Frau Karner, wie sind Sie auf die Aromathera­pie gestoßen?

Ingrid Karner: Schon meine Mutter hat uns Kinder damals gerne mit Kräutern behandelt.
Das Vertrauen in die Wirkung von Pflanzen ist mir damit schon in die Wiege gelegt worden.
Als ich mit mei­ner Tochter schwanger geworden bin, wurde ich sehr ängstlich in Bezug auf Krankheiten.
Darum habe ich mich dazu entschlossen, mich mit der Wir­kung von pflanzlichen Stoffen zu beschäftigen,
da ich nicht wegen Klei­nigkeiten sofort zum Arzt gehen woll­te.
Aus diesem Interesse folgte eine Ausbildung nach der anderen.

weekend.at: Was fasziniert Sie besonders an Ihrer Arbeit?

Ingrid Karner: Ich heile keine Krankheiten und bin kei­ne Therapeutin, aber ich begleite Men­schen,
die in schwierigen Lebenssitua­tionen sind. Ich versuche, pflanzliche Mischungen für sie zusammenzustellen,
deren Duft in ihnen die positiven Din­ge des Lebens in Erinnerung ruft. Mit Düften kann man schöne Momente
hervorrufen und dadurch das subjekti­ve Wohlbefinden steigern.

weekend.at: Ist jeder Duft für jeden geeignet?

Ingrid Karner: Wichtig ist, dass der Duft einem gefällt, ansonsten wird es der Person nicht hel­fen –
im Gegenteil. Ich nenne ein Bei­spiel: Wenn ich Kopfschmerzen habe und zu Pfefferminzöl greife,
dann hat das eine pharmazeutische Wirkung. Die enthaltenen Hauptwirkstoffe führen nachweislich
zu einer Schmerzstillung. Gleichzeitig aktiviere ich das Beloh­nungszentrum in meinem Kopf und
löse somit eine positive Stimmung aus, sofern ich den Duft mag.
Mag jemand grundsätzlich den Geruch von Pfeffer­minze nicht, wird es zu keiner Verbes­serung
des Zustandes kommen. Die Person wird an etwas Unangenehmes erinnert und ihr wird vermutlich übel.
Außerdem sollten die Inhaltsstoffe beachtet werden. Gewisse Öle eignen sich nämlich nicht bei Krankheiten
wie Epilepsie oder Asthma. Aufpassen soll­te man auch bei einer Schwangerschaft.

weekend.at: Wie lange dauert eine aromathera­peutische Anwendung?

Ingrid Karner: Grundsätzlich sollte sie nicht länger als drei Monate andauern.
Wenn ich mer­ke, dass ich wieder mehr Kraft habe und das Positive sehe,
dann lösen sich viele Probleme von allein. Aromatherapie ist wie eine Art Kur anzusehen.
Anschlie­ßend kann man natürlich weiterhin Duftlampen verwenden– nötig sollte es aber nicht mehr sein.
Quelle: https://www.weekend.at/lifestyle/fitness/aromatherapie-wirkung-der-duefte

Haben Sie Fragen dazu?
Schreiben sie mir: info@aromarin.de

Besser schlafen: Mit Düften gegen Albträume

KaltverdunsterDer Geruchssinn ist selbst im Schlaf aktiv.
Daher können sich bestimmte Düfte –
auch während wir schlafen –
positiv auf unser Wohlbefinden auswirken
und sogar bei Albträumen helfen.

Gerüche sind für viele mit Erinnerungen verbunden.
Manche werden als sehr angenehm empfunden,
wie beispielsweise der Duft von frischgebackenem Kuchen,
der uns zurück in den Kindheit versetzt – oder Mandarinen,
deren Geruch an die Weihnachtszeit erinnert.

Andere Düfte rufen dagegen Erinnerungen und Gefühle hervor,
die weniger angenehm sind. Düfte haben einen großen Einfluss auf
unser Wohlbefinden – und das sogar im Schlaf.
Einige können selbst bei Albträumen helfen.

Düfte helfen beim entspannten Schlafen und bei Albträumen

Riechen ist ein unbewusster Prozess. Der menschliche Geruchssinn ist der älteste Sinn,
über den wir verfügen. So sind Schwangere besonders geruchsempfindlich,
um beispielsweise verdorbene Lebensmittel zu erkennen, die dem ungeborenen Kind schaden könnten.

Gerüche und Düfte beeinflussen unser Wohlbefinden so stark, dass sie sich sogar auf unseren Schlaf
und unsere Träume auswirken. „Allein 30 bis 40 pflanzliche Duftstoffe docken an genau den gleichen Rezeptoren
im Gehirn an wie z. B. Schlaf- und Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine“, sagt Zell-Physiologe Prof. Hanns Hatt
von der Ruhr-Universität Bochum. „Deshalb wirken die Duftstoffe von Lavendel und Gardenie ähnlich schlaffördernd und beruhigend.“

Das Magazin Stern weist in diesem Zusammenhang auf zwei Untersuchungen hin: Eine Studie der Universität Jena zeigte,
dass Gerüche nicht wie andere Sinne vom Gehirn gefiltert werden, sondern unmittelbar in einen Bereich gelangen,
der mit dem limbischen System, das mit Gefühlen verknüpft ist, und dem Hippocampus, der mit Erinnerungen verknüpft ist, zusammenhängt.

Zuvor konnte eine Untersuchung der Mannheimer Universitätsklinik und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit
bereits nachweisen, dass angenehme Gerüche wie beispielsweise Rosenaroma Träume positiv beeinflussen können.

Weniger Albträume durch angenehme Düfte

Tropf+Grün

Scientist with natural drug research, Natural organic botany and scientific glassware, Alternative green herb medicine, Natural skin care beauty products, Research and development concept.

In der Jenaer Studie (2019) wurden Probandinnen und Probanden,
die mit traumatischen Belastungsstörungen kämpften,
die auch Albträume auslösten, vier verschiedene Düfte –
Lavendel, Orange, Pfirsich, Rose – angeboten,
von denen sie einen auswählen konnten.

Die rund 50 Personen schliefen eine Nacht mit einem Duft
ihrer Wahl, der über eine Art Nasenringe abgegeben wurde,
und füllten davor und danach einen Fragebogen aus.

 

 

 

 

 

 

„Es stellte sich heraus, dass sich der Trauminhalt verbessert, i
n dem Sinne, dass die Albträume während der Phase
der Beduftung reduziert aufgetreten sind“,
erklärt die beteiligte Wissenschaftlerin Dr. Ilona Croy gegenüber dem Stern.

Die Expertin weist darauf hin, dass Düfte individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen werden.
Zwar gebe es einige Gerüche, auf die sich viele Menschen einigen können wie etwa Vanille.
Dennoch spielen persönliche Erinnerungen, die mit einem Duft verbunden werden, eine wichtige Rolle.

So können Düfte guten Schaf unterstützen

Um die Schlafqualität zu verbessern, können Aromaöle eingesetzt werden.
Diese können dann beispielsweise vor dem Einschlafen über einen Diffuser im Raum verteilt oder
in Form einer Kompresse genutzt werden. Als besonders beruhigend und schlaffördernd gelten
in der Aromatherapie die Düfte Lavendel, Orange und Bergamotte.

Duft- Kompresse bei Schlafproblemen:

Linalool im Lavendelöl beruhigt und entspannt. Außerdem hilft es dabei, die Schlafqualität zu verbessern und
beruhigt von Schmerz gestresste Nerven. Mit der richtigen Anwendung können Sie sich einen entspannten Schlaf wieder zurückholen.

Heilrezept: 3 Tropfen Lavendelöl auf ein Baumwoll-Taschentuch träufeln und auf die Brust legen.
Ziehen Sie Ihr Nachthemd darüber und legen Sie sich ins Bett.
Quelle: https://www.bildderfrau.de/gesundheit/article234706931/Besser-schlafen-Mit-Dueften-gegen-Albtraeume.html