Ohne Brot kann ich nicht leben”,

hast du diesen Satz auch schon einmal gehört oder kannst du ihn sogar für dich selbst nachvollziehen?

Wusstest du, dass die wenigsten – auch gesunden – Menschen tatsächlich in der Lage sind, einen bestimmten Stoff, nämlich das Gliadin in Getreideprodukten aus Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel und Hafer dauerhaft und vollständig ohne Schaden verstoffwechseln zu können?
Du hast keine Zöliakie und das Ganze betrifft dich nicht? Großer Irrtum! Jeder Mensch, ob jung oder älter, ob Mann oder Frau ist betroffen: Unsere genetische Veranlagung ist nicht gemacht für den Verzehr von gliadinhaltigen Getreiden.

Was ist Gliadin überhaupt?

Gliadin ist, ebenso wie Glutein, ein Bestandteil von Gluten, dem sogenannten “Klebereiweiß” in Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer. Frühere Sorten enthielten wesentlich weniger davon, aber durch die Züchtungen in den letzten Jahrhunderten wurde der Anteil an Gluten teilweise immer weiter von etwa 5 auf 50% erhöht, um den Ertrag und die Backfähigkeit für lockeres Gebäck zu steigern.
Wir genießen unsere lockeren und duftenden Brot- und Gebäcksorten (sorry, aber der Duft kommt unter anderem auch von verbrannten Haaren und Borsten, die aus verschiedenen Gründen ebenso in Backwaren enthalten sind), ohne wirklich zu ahnen, was wir uns damit selbst antun. Gluten finden wir heute schon in unzähligen Industrienahrungsmitteln und mit dem Fleischersatz Seitan (= reines Gluten) hat es auch jene Personen erreicht, die sich fleischfrei und gesünder ernähren möchten und die vielleicht auch gar kein Brot oder Getreide essen möchten.

Wie kann sich beim angeblich gesunden Menschen die schlechte Verdaubarkeit von Gluten zeigen?

Zum Beispiel in Form von Völlegefühl, Magenschmerzen, Blähungen, Migräne, Depressionen, Atemwegserkrankungen (diese hängen oft mit Hautproblemen zusammen), aber auch als massive Entzündungsreaktionen im Darm und Gewebe, welche sich äußern können in diversen Darmerkrankungen, Verkleistern der Darmschleimhaut, Rückbildung der Darmzotten, Entstehung des Leaky-Gut-Syndroms mit seiner vermehrten Durchlässigkeit für Eiweiße, Bakterien und andere Stoffe, die nicht ins Blut oder in den Stoffwechsel gehören. Die Folge davon können wiederum Gewebeentzündungen sein, rheumatische Erkrankungen, Allergien oder Autoimmunerkrankungen.
Gemeinsam mit dem Kasein der Milch aus tierischen Milchprodukten, Impfungen, Antibiotika, Stress, usw. bildet sich ein gefährlicher Cocktail, der verantwortlich sein kann für massive gesundheitliche Probleme. Nicht nur die Nährstoffaufnahme kann empfindlich behindert werden durch mangelnde Enzymtätigkeit, sondern es kommt noch viel schlimmer:

Gluten macht süchtig!

Die Wirkung von sogenannten Gliadorphinen soll bis zu hundert Mal stärker sein als die der Morphine – und diese gehören bereits zu den stärksten medizinisch eingesetzten Schmerzmitteln. Hier entsteht jedoch eine völlig andere Wirkweise, nämlich die Sucht nach einer Art Zufriedenheit, die uns leicht zu betäuben scheint, welche aber auch unsere Gedanken und unser Verhalten steuert.
Es ist fatal: Wir werden dadurch so derartig manipuliert, dass wir immer wieder danach verlangen: ob nach Brot, Kuchen, Nudeln oder sonstigen daraus hergestelleten Produkten – immer wieder wollen wir danach greifen, ohne Hunger zu haben, weil wir uns unmittelbar nach dem Genuss wohler zu fühlen scheinen. Der Grund ist, dass bei der Aufspaltung der Gliadine im Darm Exorphine entstehen, welche im Gehirn an den Opioidrezeptoren eben genau diese Reaktionen auslösen.
Wer schon einmal probiert hat, einige Tage auf glutenfreie Produkte völlig zu verzichten, kann sich vielleicht erinnern daran, wie schwer es ihm oder ihr gefallen ist, oder welche Entzugserscheinungen (Kopfweh, Depressionen, Müdigkeit, usw.) dabei auftraten.
Die Tatsache, dass Gluten fast unstillbar hungrig macht nach mehr davon, führt auch zu einer höheren Aufnahme an Kalorien als uns gut tut – nicht umsonst sind wir hier im deutschsprachigen Raum auf dem besten Weg, die Amerikaner zu überholen mit der ständig steigenden Rate an Übergewichtigen in allen Altersgruppen – von der Zunahme der Allergien, Diabetes und anderer Stoffwechselerkrankungen ganz zu schweigen.

Mit einer von Gluten (und Kasein) freien Ernährung

konnten sogar Autismus und Schizophrenie gebessert werden.
Die Verbindung zwischen Darm, Immunsystem und Gehirn ist bekannt. Unsere moderne Lebensweise fordert unseren Körper ohnehin schon sehr und wir sollten ihm die Chance geben, auch langfristig gut mit Belastungen umgehen zu können. Die Ernährung frei von Gluten zu halten, wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Welche Alternativen gibt es?

Keine Sorge, der Genuss kommt nicht zu kurz, ganz im Gegenteil. Hat man sich einmal mental auf eine glutenfreie Ernährung eingestellt, wird man erstaunt feststellen, wie viele Alternativen und andere köstliche Speisen man ohne diese Substanz herstellen kann.
Grundsätzlich sollten ohnehin 80% unserer Ernährung mit Gemüse, Salaten, (Wild-)Kräutern, Sprossen, Früchten und etwas Samen und Nüssen abgedeckt sein. Wer unbedingt Getreide oder ähnlich schmeckende Samen oder Gräser essen möchte, kann zu glutenfreien Alternativen greifen: Reis, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Amaranth, Mais/Polenta, Johannisbrot, Soja, Traubenkernmehl, Tapioka oder daraus hergestellte Produkte können hier verwendet werden.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Brote, Cracker, Nudeln, Kuchen, Kekse und allerlei Leckereien können daraus hergestellt werden, aber Achtung: die Menge sollte auch hier sehr klein gehalten werden!

Gerne verwende ich auch hie und da Nudeln oder Mehle aus Linsen, Kichererbsen oder Sojabohnen, aber auch Keimmehle, Keimbrote, Kastanienmehl , Lupinenmehl, Mohn, Nüsse, Kartoffeln oder Teffmehl.
In Teigen kann man auch verschiedenste Samen einsetzen: Lein-, Chia-, Floh-, Brennessel- oder Hanfsamen. Bei ausreichender Quell- , Keim- oder Fermentationszeit können diese dann auch unerhitzt Verwendung finden.
Wer die Zeit hat, sich selbst frisch Mahlzeiten zuzubereiten, tut sich nochmal etwas Gutes obendrauf und unterstützt seine Basisgesundheit für die späteren Lebensjahre.
Besonders für die Kinderernährung empfehle ich dies, denn der kindliche Darm ist erst recht empfindsamer gegenüber Störungen!
Quelle:  Rita Maria Strondl

 

Rohkostbrot.mEine gute Alernative ist ein Rohkostbrot, welches nicht gebacken, sondern nur getrocknet wird. Mit Zutaten, die Ihre Gesundheit erhalten und fördern.

Probieren Sie es doch mal, es schmeckt genauso lecker.

Seit 20 Jahren beschäftige ich mich mit Aromatherapie und den geistigen Gesetzen, den bekannten und unbekannten. Da Aromatherapie auch sehr gut zur Stimulierung und Beeinflussung von Emotionen und Gefühlen eingesetzt werden kann, ist der gezielte Einsatz der duftenden Essenzen sehr bedeutsam. Dazu gehören auch ein vitaler und gesunder Körper, denn Depression und andere gesundheitliche Störungen kommen fast immer aus den vergifteten Körper. Geistige Schulung und Disziplin verhilft mir zu Glück und Erfolg im Leben und zum Genuß alles Schönen

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