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Johanniskraut

Hypericum perforatum L., Clusiaceae
Dieses wegen seiner roten Farbe auch Rotöl genannte
Heilmittel gehört zur traditionellen mitteleuropäischen Heiltradition.
Es wird durch Einlegen von frischen Johanniskrautblüten
in Olivenöl gewonnen. Nach mindestens drei Wochen in der
Sonne (neuerdings wird zur Mazeration in der Dunkelheit
geraten) wird das Kraut entnommen und man kann das deutlich
schmerzlindernd wirkende Öl überall dort zu Einreibungen
anwenden, wo entkrampft, erwärmt und beruhigt werden soll:
Wunden, Verbrennungen, Sonnenbrand, Geschwüre, Hexenschuss.
Es gehört in Rezepturen gegen rheumatische Schmerzen, die
Regenerationsbehandlung der Bandscheiben ist ohne dieses
Mittel nicht denkbar, auch für die Dammmassage
vor der Entbindung ist es ein Muss. Es macht die Haut
allerdings lichtempfindlich; deshalb sind nach dem
Auftragen Sonne oder Sonnenbank zu meiden. Ähnlich wie
der Johanniskrauttee wirkt es bei längerem Gebrauch durch
die Hauptbestandteile Hypericin und Hyperforin leicht
stimmungsaufhellend. Nicht zu verwechseln mit
dem ätherischen Johanniskrautöl, das keine
Lichtempfindlichkeit auslöst.

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  1. Hypericum perforatum L., Clusiaceae Dieses wegen seiner roten Farbe auch Rotöl genannte Heilmittel gehört zur traditionellen mitteleuropäischen Heiltradition. Es wird durch Einlegen von frischen Johanniskrautblüten in Olivenöl gewonnen. Nach mindestens drei Wochen in der Sonne (neuerdings wird zur Mazeration in der Dunkelheit geraten) wird das Kraut entnommen und man kann das deutlich schmerzlindernd wirkende Öl überall dort zu Einreibungen anwenden, wo entkrampft, erwärmt und beruhigt werden soll: Wunden, Verbrennungen, Sonnenbrand, Geschwüre, Hexenschuss. Es gehört in Rezepturen gegen rheumatische Schmerzen, die Regenerationsbehandlung der Bandscheiben ist ohne dieses Mittel nicht denkbar, auch für die Dammmassage vor der Entbindung ist es ein Muss. Es macht die Haut allerdings lichtempfindlich; deshalb sind nach dem Auftragen Sonne oder Sonnenbank zu meiden. Ähnlich wie der Johanniskrauttee wirkt es bei längerem Gebrauch durch die Hauptbestandteile Hypericin und Hyperforin leicht stimmungsaufhellend. Nicht zu verwechseln mit dem ätherischen Johanniskrautöl, das keine Lichtempfindlichkeit auslöst.

  2. Wissenschaftliche Bezeichnung: Heracleum sphondylium L., gehört zu den Doldenblütlern, ist also ein Doldengewächs. Benannt wurde die Pflanze nach der Ähnlichkeit der Blätter mit Bärentatzen. Der Name Heracles deutet auf den kräftigen Wuchs hin. Die Stängelblattscheiden, wirbelkörperähnlich, ergaben den Zusatznamen sphondylium. Die Pflanzen bzw. Blüten der Pflanze riechen stark aromatisch abstoßend. Der Geschmack zeigt sich etwas süßlich und sehr würzig.

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