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Ein Fest für die Arnika

aromarin blühender LöwenzahnAlles dreht sich um die Arnika beim
Sommerfest am 17. Juni in Teuschnitz.

Die Arnikastadt Teuschnitz feiert ihre Heilpflanze in einem fröhlichen Sommerfest.
Neben Spiel, Spaß und Kulinarik gibt es am Sonntag, 17. Juni,
interessante Vorträge über die Heilkraft aus der Natur.

 

Die Teuschnitz-Aue ist ein Kleinod wie es selten eines gibt: bunt präsentieren sich die Wiesen.
Blau blühen Storchschnabel und Ehrenpreis, dazwischen setzen Lichtnelken und Ruprechtskraut rosa Tupfen,
doch eine Farbe dominiert die Vielfalt: das Gelb von Hahnenfuß, Vogelwicke, vor allem aber von Arnika.
Nirgendwo im näheren und auch fernen Umkreis gedeiht diese wählerische Pflanze so gut wie in Teuschnitz.
Kein Wunder, dass sie die Stadt auch wirtschaftlich zum Erblühen bringen soll.

Jedes Jahr feiern die Teuschnitzer ihre Pflanze mit einem Fest, dessen Programm so bunt ist
wie der Kräutergarten, der auch im Zentrum des Geschehens steht.
Um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr finden dort Führungen statt.
Die Schlepperfreunde aus Tschirn laden wieder zu einer Landpartie ein:
Auf historischen Fahrzeugen mit Anhängern kutschieren sie die Gäste zum Kräuterspaziergang in die Teuschnitz-Aue.

Die Kinder erleben währenddessen wilde Geschichten auf ihrer Entdeckungstour mit den Kräuterstrolchen.
Beim Basteln mit Naturmaterialien können sich alle vom Toben ausruhen.

Das Vortragsprogramm beginnt um 11.30 Uhr mit “Arnika – Königin der Heilpflanzen”.
So lautet auch der Titel des Buche von Johannes Wilkens,
dem Direktor der Alexander-Humboldt-Klinik in Bad Steben.
In seinem Vortrag wird der Mediziner eingehen auf ihre Verwendung in Volksmedizin,
Phytotherapie und Homöopathie, ergänzt durch erstaunliche neue Ansätze aus dem Gebiet
der anthroposophischen Medizin. So helfe Arnika nicht nur bei Verletzungen und Gelenkbeschwerden,
sondern könne eine echte Alternative in der modernen Behandlung der multiplen Sklerose sein,
trage zu umfassender Heilung bei Schlaganfall bei und
bewähre sich in der Notfallmedizin und der Behandlung von Herzkrankheiten.

Laura Tschernek vom Landesverband für Vogelschutz widmet ihren Vortrag
den Wiesenbrütern in der Teuschnitz-Aue, in der sogar noch die sehr seltenen Braunkehlchen leben.
Hintergründe über die Wirkweise einer Aromatherapie verrät Karoline Dawel,
und Sonja Richter weiß Spanndendes über die Heilkraft des Holunders zu berichten.

aromarin Rezepte gemischter SalatWer schon einmal auf einem Arnikafest in Teuschnitz war,
weiß, dass der Tag flankiert ist von außergewöhnlicher Kulinarik,
bei der Kräuter Gerichten ohne und mit Fleisch einen kreativen Anstrich verleihen.
Auch süße Schleckermäuler kommen beim Kuchen- und Tortenbuffet auf ihre Kosten.
Wer zuhause nachkochen will, kann sich an den Verkaufsständen und
in der Naturmanufaktur “Grün Erleben” eindecken.
Quelle: https://www.focus.de/regional/bayern/kronach-ein-fest-fuer-die-arnika_id_9095677.html
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Immer der Nase nach ins Reich der Düfte

aromarin Duftlampe
. „Die Gerüche gelangen ohne Umwege ins Limbische System,
einen Bereich unseres Gehirns, der unter anderem für Gefühle
und Instinkt verantwortlich ist. Bei Massagen mit Duftölen geschieht
dies vor allem über die Haut“, weiß Heilpraktikerin Christine Schmidt-Schubert.

Gezielt eingesetzt steigern die Aromaöle das Wohlbefinden und die
Gesunderhaltung. Man kann die Öle gut als ergänzende Maßnahme
zur medizinischen Behandlung mit dem Ziel der beschleunigten
Genesung benutzen. Ätherische Öle sind keine Arzneimittel,
jedoch werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen unterstützt.

 „Es gibt viele Möglichkeiten der Anwendung wie Raumbeduftung,
Bäder, Wickel, Auflagen, Massage, in der Küche zum Beispiel zum
Verfeinern von Speisen. Sehr praktisch sind ,Roll-Ons’,aromarin Rollon
die bei Bedarf am Handgelenk, Hals oder Schläfen aufgetragen werden.
Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Substanzen und werden immer
verdünnt mit einem sogenannten Trägeröl wie Jojoba-, Mandel-, Nachtkerzen,
Kokosöl oder in einer Basiscreme verwendet“, erklärt Schmidt-Schubert.

Man findet für alle Anwendungsgebiete und jedes Lebensalter die passenden Öle.
Ob als Einschlafhilfe, zum Befreien der Atemwege, Anregen und Aufmuntern,
bei Verspannungen oder Prellungen, Ängsten, Konzentrationsproblemen und vielem mehr.

Die Öle und die Dosierung werden je nach Bedarf der Person und Anwendung
ausgewählt und es besteht die Möglichkeit, dass man sich seine eigene
Ölmischung von ausgebildeten Aromatherapeuten zusammenstellen lässt.

aromarin Pflegeöl Orange„Einige bekannte Aromaöle wie die Orange ist unser
sogenanntes Gute-Laune-Öl.

Rosmarin ist der Kickstart für den Morgen.
Es regt den Kreislauf an und fördert die
Konzentration – aber bei Bluthochdruck bitte nicht anwenden.

Thymianöl beeinflusst den Atemtrakt positiv bei Erkältungen, Husten und Bronchitis.

Lavendel ist das Erste-Hilfe-Öl bei Insektenstichen und Sonnenbrand.
Außerdem wirkt es entspannend, beruhigend und als Einschlafhilfe.

Bergamotte ist ein wertvoller Helfer in der dunklen Jahreszeit.
Es wirkt ausgleichend und antidepressiv.

Wintergrün ist das Schmerz-lass-nach-Öl und sehr hilfreich bei Verstauchungen,
Prellungen und Muskelschmerzen“, nennt die Fachfrau einige Beispiele.

Ein praktisches Beispiel aus dem Reich der Düfte ist eine Handcreme
für brüchige Nägel: 20 Milliliter Jojobaöl und 20 Tropfen Zitronenöl
vermengen und dann die Nägel mit der Ölmischung einmassieren.

Ein duftendes Mixgetränk lässt sich aus 125 Millilitern flüssigem Akazienhonig,
zehn Millilitern frischen Zitronensaft und drei bis vier Tropfen Limettenöl
gut vermischt herstellen.
Dann rund 60 Milliliter Wasser nach und nach zugeben.
Der Sirup kann mit Mineralwasser oder Sekt aufgefüllt werden

Von Nicole Laskowski
Quelle:  http://www.paz-online.de/Stadt-Peine/Immer-der-Nase-nach-ins-Reich-der-Duefte

 

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Aromatherapie – sanfte Hilfe auch für Kinder

Mutter und Kind
Das Elterncafé findet in Königsfeld. im Jugendkeller des Rathauses statt.
Geöffnet ist mittwochs von 9.30 bis 11.30 Uhr. Eltern mit Kindern bis
drei Jahren sind willkommen. Es gibt keine festen Komm- und Gehzeiten.
Foto: Preuss Foto: Schwarzwälder Bote

Königsfeld. Das Prokids-Elterncafé bietet am Mittwoch, 28. Februar,
um 10 Uhr den Vortrag “Aromatische Hausapotheke für Kleinkinder” an.

Die Aromatherapie ist eine natürliche und besonders sanfte Methode,
die die Selbstheilungskräfte aktiviert, um eine Heilung oder Linderung
von Beschwerden zu erzielen. Die Aromatherapie für Kleinkinder eignet
sich auch begleitend zu anderen Behandlungsmethoden.

Es werden hilfreiche Tipps zur praktischen Anwendung gegeben und erläutert,
welche Aromaöle im Kleinkindesalter zum Einsatz kommen können.
Referentin ist die Heilpraktikerin Kerstin Prager. Interessierte Eltern mit
Kindern sind willkommen. Der Vortrag ist kostenlos, kleine Spenden willkommen.

Seit Oktober 2017 treffen sich wöchentlich bis zu zehn Mamas
(manchmal auch Papas)mit ihren Kindern im Elterncafé.

Geleitet wird der Treffpunkt von Patricia Preuss, Familien- Gesundheits-
und Kinderkrankenpflegerin, die für das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis arbeitet,
und Jaqueline Burgbacher, Erzieherin und ausgebildete Trageberaterin.

Während sich die Eltern austauschen, können sich die Kleinen auf einer großen Bodenmatte
austoben und Kontakte mit Gleichaltrigen knüpfen. Neben einem gemeinsamen
Erfahrungsaustausch, können Eltern Fragen zu Themen wie Ernährung, Entwicklung,
Gesundheitsvorsorge und Erziehung stellen.

Gemeinsam wird gebastelt und gespielt. Kürzlich wurde gesunde Kleinkinderkost gekocht.
Es gab eine Trageberatung: Demonstriert wurde, welche verschiedenen Tragehilfen es gibt, um sein Baby zu tragen.

Das Elterncafé findet im Jugendkeller des Rathauses statt. Geöffnet ist
mittwochs von 9.30 bis 11.30 Uhr. Eltern mit Kindern bis drei Jahren sind willkommen.
Es gibt keine festen Komm- und Gehzeiten. Das Café wir von der Prokids-Stiftung in
Schwenningen finanziell getragen und vom Landesprogramm “Stärke” und dem Schwarzwald-Baar-Kreis gefördert.
Quelle:  https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.koenigsfeld-prokids-elterncaf-bietet-einiges.02786273-d8a5-4298-99e3-af6cc877be43.html

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Ätherische Öle: Seelenwärmer in Krisensituationen

Wer hustet, profitiert von der Wirkkraft ätherischer Öle, die das Durchatmen erleichtern – so wird man schneller gesund.

Doch auch die Seele zieht Nutzen aus den intensiv duftenden Pflanzenwirkstoffen.
Denn werden sie tief und bewusst eingeatmet, beruhigt sich der Mensch,
wird angeregt oder aufgeheitert, je nach Wahl des ätherischen Öls.

Verantwortlich dafür sind sogenannte Neurotransmitter, körpereigene Botenstoffe,
die durch die Inhalation der flüchtigen Stoffe freigesetzt werden.
Wie wohltuend der Duft ätherischer Öle in Notlagen und seelischen Krisen sein kann,
zeigen auch aktuelle Berichte aus der Flüchtlingsarbeit.
Eine Krankenschwester schildert ihre Erfahrungen aus der Türkei.

Natascha Köhler ist Kinderkrankenschwester und Fachkraft für Komplementäre Pflege.
Seit 2015 engagiert sie sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe und hat mehrfach
längere Zeit in verschiedenen Camps in der Türkei verbracht.

“Meine Erfahrung in der Arbeit mit ätherischen Ölen war dort sehr hilfreich”,
erklärt die AromaExpertin, die eine umfassende aromatherapeutische Ausbildung mit
Abschlussprüfung und Facharbeit bei PRIMAVERA absolviert hat.

“Ätherische Öle haben mich nicht nur selbst wirksam vor Erkältungen in dieser
anstrengenden Zeit geschützt, sondern auch bei den oft schwer traumatisierten
Flüchtlingen immer wieder kleine Wunder bewirkt.”

Mit wohltuenden Ölen die Seele streicheln

So etwa bei einem älteren Mann, der im Camp von Fassbombenanschlägen
und vielen Toten in seinem Heimatort berichtete.
Wie andere weinte er nachts oft und wachte immer wieder schreiend aus
Albträumen auf. Zusätzlich zu den vom Arzt verordneten Antidepressiva
versorgte Köhler ihn mit einem selbst entwickelten “Trauma-Öl”. ”
Das Sprichwort sagt: ‘Einen alten Baum verpflanzt man nicht’.
Dieser alte Mann war nicht nur schwer traumatisiert,
sondern vor allem auch entwurzelt; herausgerissen aus seiner Heimat,
die es so, wie er sie kennt, nicht mehr gibt”, so Köhler.

Ihr “Trauma-Öl” enthält neben ausgleichender Narde deswegen auch das ätherische Öl der Cistrose,
das als “Seelen-Öl” auf die Emotionen wirkt. Neroli ist in der Aromatherapie als “Anti-Schock”-Öl bekannt,
es dient der Nervenstärkung und Stimmungsaufhellung.

Ätherisches Rosen-Öl hat eine wohltuend lieblich duftende Herznote,
die unmittelbar unsere Gefühle anspricht – gerade in Situationen,
in denen Sprachlosigkeit dominiert. Sie wirkt zusätzlich antidepressiv und schlaffördernd.

Quelle:http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-12/42470183-aetherische-oele-seelenwaermer-in-krisensituationen-007.htm

PS: das Engagement entspricht ausschließlich den handelnden Personen und spiegelt nicht meine soziale Einstellung wider.
Es zeigt die Möglichkeiten der Anwendung für sich selber, sowie im Familien- und Bekanntenkreis.

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Eine spezielle Behandlung

Aromatherapie ist in der Öffentlichkeit bereits bekannt,
aber Aromapflege, eingesetzt im Klinikalltag, gilt noch als Seltenheit.
Stefanie Eisenberg, Pflegedienstleitung am Evangelischen Krankenhaus,
und ihre Mitarbeiterinnen setzen nun Aroma-Öle zur Schmerzlinderung ein.

Die Pflegedienstleitung am Evangelischen Krankenhaus, Stefanie Eisenberg,
ist stolz auf ihre beiden Mitarbeiterinnen Martina Wansel und Sylvia Streich-Landwehr,
die nach einer zweijährigen Zusatzausbildung bei den Patienten nun mit Aroma-Ölen
für Linderung sorgen. Dass die Aromapflege nachgewiesenermaßen einen positiven
Effekt besitzt, hat eine hausinterne Studie ergeben. Als „sehr wirkungsvoll“
bezeichneten 70 Prozent der Befragten die Behandlung mit Ölen.

„Der Einsatz der Aromapflege dient primär dazu, dem Patienten die Möglichkeit zu eröffnen,
eine auf ihn individuell abgestimmte Ölmischung zur Verbesserung seiner Symptome
oder Nebenwirkungen selbstbestimmt zu verwenden“,
fasst Eisenberg zusammen.
Eingesetzt wird es als Unterstützung zur ärztlich verordneten Therapie.

Martina Wansel hat als onkologische Fachkrankenschwester vor allem mit Patienten zu tun,
die sich stark belastenden Tumortherapien, wie zum Beispiel Chemotherapie, unterziehen müssen.
Unerträglicher Juckreiz oder Übelkeit sind klassische Begleiterscheinungen.
„Da können Einreibungen mit Ölmischungen sowie Riechdosen eine wohltuende Erleichterung bieten“,
sagt sie. Weitere Formen der Anwendung sind Waschungen,
leichte Massagen oder gezieltes Betupfen der Schläfen bei starkem Kopfschmerz.
Für nahezu jeden Patienten gibt es Varianten, die eine wohltuende Wirkung auf sein Befinden ausüben.

 

Damit sie auch sicher gehen könnten, dass der Patient einen positiven Effekt erfahre,
werde vorher eine genaue Anamnese, in der es um Unverträglichkeiten oder Vorlieben gehe,
erhoben“, erklärt Sylvia Streich-Landwehr.
Daraufhin erstellen die Expertinnen ein entsprechendes Konzept und
entwerfen eine individuelle Rezeptur, die dann in der hauseigenen Krankenhausapotheke
angefertigt wird. Danach werden diese Salben, Riechdosen oder Essenzen entweder
in der Pflege angewendet oder von dem Patienten eigenständig benutzt.

Ob in der Neurologie oder auch in der Inneren Medizin –
die Aromapflege ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Pflegeangebots geworden.
Die beiden Expertinnen schulen mittlerweile auch andere Pflegekräfte,
um ihr Wissen weiterzuvermitteln.

Denn der Erfolg des Angebots hat dazu geführt,
dass mittlerweile die Patienten von sich aus danach fragen.
„Sie erleben die Aromapflege sowohl als eine besondere Form der Zuwendung
als auch als angenehme Sinneserfahrung und eine Erhöhung ihres Wohlbefindens,
ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen“, stellt Eisenberg fest.

Quelle: http://www.lokalkompass.de/herne/ratgeber/eine-spezielle-behandlung-d816443.html

PS: Aromatherapie ist Kräuterkunde und die wird seit Jahrtausenden praktiziert in allen Kulturkreisen rund um den Globus.
Wer Aromatherapie für sich entdeckt und jeden Tag verwendet, hat für fast alle Problemfälle die “erste Hilfe” parat.
Und kann es ohne Gefahr oder Nebenwirkungen benutzen.

Haben Sie Fragen dazu? Gern können Sie mich kontaktieren.