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Zimt und Honig – altes Wissen

mit diesem Video möchte ich Ihnen einen Arzt vorstellen, der durch eigene Erfahrung
dieses wohltuende einfache Rezept für sich angewandt hat. Sehr viele und umfangreiche
Tipps, daher meine Empfehlung, bis zum Ende ansehen.

Auch ich habe ja schon einige Rezepte mit Zimt und Honig vorgestellt und ganz besonders
möchte ich Ihnen meinen Kokos-Zimt-Balsam vorstellen. Das hat nicht nur einen
paradiesischen Duft, dieser Balsam  schützt auch Ihre Haut, auch an den Füßen und
wirkt positiv bei Entzündungen.

Die Füße in die tägliche Körperpflege mit einbeziehen ist sehr zu empfehlen und
verhindert unerwünchte Ansteckung. So können Sie sich ganz unbeschwert im
Schwimmbad und in der Sauna bewegen.

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Ziemlich dufte Krankenschwester: Ein Ausflug in die Aromatherapie

Katrin Fischer arbeitet als Aromatherapeutin im
Apoldaer Krankenhaus und
ist weit und breit die
einzige ihres Fachs

Apolda. Lavendel, Vanille, Orange, Thymian: Katrin Fischer hat sie alle – die ätherischen Öle,
mit denen Keime in Schach gehalten, Beschwerden gelindert und Heilungskräfte aktiviert
werden können. Die 46-Jährige ist Aromatherapeutin im Robert-Koch-Krankenhaus
Apolda (RKK)
– eine der ganz wenigen im klinischen Bereich bundesweit.

Als Katrin Fischer 1990 frisch von der Schwesternschule kam und auf der Intensivstation
des RKK begann, war sie zunächst Feuer und Flamme für die Gerätetechnik:
Alles war neu, modern und spannend.

Doch nachdem sie 22 Jahre als Intensivschwester gearbeitet, sich rund um die Uhr und wochen
– wie feiertags um schwerstkranke Patienten gekümmert hatte, fand sie, dass “sich in der Pflege
etwas verändert hatte”: Im eng getakteten Klinikalltag dominierte der Gerätepark,
für die individuelle Arbeit mit den Patienten blieb immer weniger Zeit.

“Je älter ich wurde, desto mehr habe ich mich für die Patienten interessiert.
Die Technik ist unerlässlich, aber eben nicht alles”, sagt sie.
Vor acht Jahren trat dann mit Uta Ducke eine neue Pflegedienstleiterin
im RKK ihren Dienst an und skizzierte ihre Vorstellungen davon,
wo Pflege in zehn Jahren angekommen sein sollte.
“Und dazu zählte für sie auch die Aromapflege,
die Anwendung von ätherischen Ölen in der Pflege”, erzählt Katrin Fischer.

Für sie war das wie ein Fingerzeig: Weil sie ohnehin von jeher Interesse an naturheilkundlichen
Verfahren in Ergänzung zur Schulmedizin hatte, reichte sie bei der Pflegedienstleitung
spontan eine Bewerbung für die Stelle der Aromatherapeutin ein – und wurde ausgewählt.
“Man wollte dafür jemanden, der in der Klinik ein gewisses Ansehen hat und mit den Ärzten auf
Augenhöhe spricht – als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin brachte ich das mit.”

Allerdings musste sie berufsbegleitend noch eine einjährige Ausbildung in Berlin absolvieren
– und oft genug nach einem Spätdienst gleich am nächsten Morgen in den Zug springen und
zur Akademie fahren. Aber das nahm sie gern in Kauf.
Seit fünf Jahren ist Katrin Fischer nun als Aromatherapeutin im Einsatz.

Weil sie weiß, dass sich Patienten fast genauso vor typischen Krankenhausgerüchen
wie vor Schmerzen fürchten, erarbeitete sie ein Konzept für den Einsatz von natürlichen
Essenzen in der Pflege, das von allen Schwestern und Pflegern umgesetzt wird.
So rührt sie täglich für alle Stationen mit Ausnahme der Kinderstation eine Mischung
aus Meersalz, Mandel- und Orangenöl an, mit der bettlägerige Patienten,
sofern sie oder ihre Betreuer einverstanden sind, anstelle von Seife gewaschen werden.
“Das wirkt harmonisierend, appetitanregend und stimmungsaufhellend”, erklärt Katrin Fischer.

Sie ist sich für keinen Handgriff zu schade

Komme es vor allem auf einen antibakteriellen oder -viralen Effekt an,
setze sie lieber Zitronenöl ein. Davon profitieren nicht nur die Patienten,
sondern auch ihre Angehörigen, die Ärzte und Pflegekräfte:
Statt unangenehmer Gerüche schmeicheln angenehme Aromen ihrer Nase,
ohne dass sie die Düfte wie in einer Parfümerie überfallen.

Katrin Fischer geht täglich auf die Stationen, um Schmerzpatienten,
Demenzkranke oder Sterbende mit den Ölen zu behandeln.
“Ich kann den Raum beduften, den Patienten Tücher
mit einem Duft anreichen, einen heißen Wickel machen oder ihnen eine
Hand- oder Fußmassage mit einem Öl anbieten.”

Das Schöne daran sei, dass ihr niemand eine Zeitvorgabe mache,
sie in besonderen Fällen auch mal eine Stunde am Bett eines Patienten sitzen könne.
Als Fachkrankenschwester erkenne sie sofort, wenn ein Patient erst mal den Schieber
braucht oder sein Beatmungs­gerät besser eingestellt werden muss, ehe sie beginnen kann.
“Da bin ich mir auch für nichts zu fein.
Ich bin schließlich Krankenschwester mit Leib und Seele”, sagt sie.

Katrin Fischer hat bereits einen großen Erfahrungsschatz angehäuft:
Sie weiß, dass zum Beispiel der demente Fleischer besonders gut auf
Majoran-Öl anspricht, der Geruch in ihm Erinnerungen weckt,
die ihn entspannen lassen. Sie weiß, dass die ältere Dame,
die die bevorstehende Operation vor Angst zittern lässt,
bei einer Fußmassage mit Lavendel zur Ruhe kommt.
Und nicht nur einmal schlief ein Palliativpatient für immer friedlich ein,
als sie bis in die Fingerspitzen sanft seine Hand massierte.

Lavendelöl ersetzt manche Schlaftablette

“Ich habe Zeit für die Patienten, kümmere mich um sie und auch um die Angehörigen.
” Und das eben nicht nach Schema F, sondern stets auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten.
Längst fragen viele Patienten gezielt nach der Aromatherapeutin – und an der Innenseite des Schranks,
in dem Katrin Fischer ihre Öle aufbewahrt, erzählt eine ganze Sammlung von
Briefen und Karten von der Dankbarkeit, die die Patienten ob ihres Einsatzes empfinden.
Denn die Pflege mit ätherischen Ölen aktiviert auch die Selbstheilungskräfte,
stimuliert das Immunsystem und trägt dazu bei, Medikamente sparsamer einzusetzen.
Wenn etwa ein Tuch mit Lavendelöl beruhigend wirkt und den Schlaf befördert,
kann auf die Schlaftablette getrost verzichtet werden.

Längst gibt die 46-Jährige ihr Wissen und ihre Erfahrungen auch weiter.
In zweitägigen Basiskursen hat sie schon rund 250 ihrer Kollegen allein im RKK geschult.
Sie hält aber auch Seminare und Vorträge in anderen Kliniken, in Altenheimen oder
Palliativeinrichtungen. “Zuerst war ich nur in Thüringen unterwegs,
inzwischen aber hat sich mein Radius deutlich erweitert”, sagt sie.

Damit ist die zierliche Mutter eines erwachsenen Sohnes,
die stets am farbenfrohen Oberteil zur weißen Hose und dem Körbchen
mit Ölfläschchen zu erkennen ist, immer auch Botschafterin des Apoldaer Krankenhauses,
das sich ihre Stelle leistet. Die Patienten jedenfalls kosten ihre Dienste nichts zusätzlich.

Lediglich die Aroma-Öl-Massagen, die Katrin Fischer für Gesunde anbietet,
müssen extra bezahlt werden. Zur Hälfte sind es die eigenen Kollegen,
die sich bei ihr auf eine weich gepolsterte Liege legen.

“Das scheint allerdings ein Frauending zu sein”, stellt Katrin Fischer schmunzelnd fest.
Denn Männer klopften so gut wie nie bei ihr an.
Sie ahnen offenbar nicht, wie gut ihnen das tun würde.
Quelle: http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Ziemlich-dufte-Krankenschwester-Ein-Ausflug-in-die-Aromatherapie-858485923

 

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Wohlriechende Düfte können heilen helfen

Krankenhäuser nutzen Düfte, um die Heilung zu fördern.
Wissenschaftler finden neue Mechanismen,
wie Düfte einzelne Zellen im Körper anregen und
dadurch gesünder machen können.

Schlaganfall-Station Kreiskrankenhaus Lörrach. Dagmar Stöcklin hat ihre Duftöle immer griffbereit.
Zum Beispiel Zitronenöl für das Morgen-Waschwasser. Zwei Tropfen in Kaffeesahne auflösen.
Diese Mischung verteilt das Öl perfekt im Wasser. Zitronenöl ist nicht der einzige Duft,
mit dem Dagmar Stöcklin ihren Patienten hilft.

Welche Düfte wirken heilend?

Zwei Tropfen Orangenöl für eine beruhigende Duftkompresse –
Gerda Bühler hat vor ein paar Tagen einen Schlaganfall gehabt.
Sie konnte nicht mehr sprechen, fühlte sich unruhig und ängstlich.
Da konnten ihr Dagmar Stöcklins Düfte helfen.

Orangenduft gegen Angst und Unruhe, Pfefferminze gegen Schmerzen,
Zitrone zur Anregung, Lavendel für einen ruhigen Schlaf.
Die Aromatherapeutin und der Chefarzt sind sich einig.
Das wichtigste bei einem Schlaganfall ist, die Blutgerinnsel im Hirn aufzulösen.
Das tun sie mit Medikamenten aus der Schulmedizin. Aber Düfte können helfen,
dass sich die Patienten insgesamt besser fühlen und so schneller gesund werden.

Wie wirken Düfte?

Wenn wir einen Duft riechen, dann leiten die Duftrezeptoren in unserer Nase diese
Empfindung in die Gehirnregionen weiter, die für Gefühle und Erinnerungen zuständig sind.
Deshalb können Düfte sofort angenehme Gefühle auslösen. Aber was die Wissenschaft erst
langsam erforscht: Nicht nur die Riechzellen in unserer Nase haben Duftsensoren,
sondern viele andere Zellen in unserem Körper auch. Zum Beispiel Gehirnzellen selbst.
Die Duftmoleküle von Lavendel, Zitrone & Co docken hier an. Es sind dieselben Rezeptoren,
an denen Schlafmittel und Aufputschmittel ansetzen. So kann Orange unsere Angst lösen,
Pfefferminze unsere Schmerzen lindern, Rosenduft beim Einschlafen unser Gedächtnis trainieren.

Wie kann ich selbst Düfte nutzen?

Wohltuende Duftöle kann man zu Hause in die Duftlampe oder den elektrischen Vernebler geben.
Aber Achtung. Sie sollten rein und von guter Qualität sein.
Oder man holt sich die heilenden Gerüche direkt in der Natur.
Thekla Kolbeck, Landschaftsökologin aus Breisach, weiß alles über die Kraft der Bäume.
Bäume geben Duftstoffe ab, erklärt sie, die Terpene.
Mit ihnen schützt sich der Baum selbst gegen Krankheitserreger.
Wenn wir sie einatmen, schützen sie auch uns.

Dagmar Stöcklin beduftet nachmittags die Patientenzimmer.
Ein Paar Tropfen Duftöl auf ein feuchtes Handtuch.
Das schützt ihre Patienten vor den Erregern, die Besucher vielleicht von draußen mitbringen.
Und der Duft beruhigt auch die Besucher, die sich Sorgen um ihre Angehörigen machen.
Dagmar Stöcklin: “Jetzt fängt es gleich an, intensiv nach Lavendel zu riechen.
Schade, dass es kein Duftfernsehen gibt!”

Quelle: http://www.swr.de/swraktuell/bw/suedbaden/aromatherapie-in-loerrach-wohlriechende-duefte-koennen-heilen-helfen/-/id=1552/did=18380804/nid=1552/z7y6s1/

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Das schmeckt unserer Haut

Forscher haben entdeckt: Ätherische Öle
werden auch über die Haut wahrgenommen.
GALA erklärt, wie sie wirken

Von vielen wird die Aromatherapie noch immer als dufter
Lebenshelfer und Stimmungsmacher verniedlicht.

Doch inzwischen kennt man immer interessantere Details.
Etwa dass Frauen, die einen Duft mit Grapefruit-Nuancen tragen,
von Männern als bis zu sechs Jahre jünger wahrgenommen werden.
Und dass blumige Duftnoten dafür sorgen, dass deren Trägerinnen
rund sechs Kilo leichter erscheinen.

Auch in Hollywood hilft der richtige Duftmix in Krisenzeiten:
Miranda Kerr bekämpfte damit unter anderem ihre Depressionen
nach der Trennung von Orlando Bloom, und Kirsten Dunst therapiert
mit ihren eigenen Rezepten alles von Schlaflosigkeit über Erschöpfung bis Lustmangel.

Sogar in der Tierwelt findet das Prinzip Anwendung – Affen fressen instinktiv
bestimmte duftende Heilkräuter, wenn sie unter Magenschmerzen leiden.

Jüngste Forschungen ergaben nun, dass dieselben Rezeptorstrukturen,
die wir in der Nase haben, um Gerüche wahrzunehmen, auch in der Haut zu finden sind.
“Diese Riechrezeptoren reagieren zwar auf dieselben Duftstoffe wie die Nase,
können aber keinen Duftreiz auslösen, weil sie ja nicht mit dem Riechzentrum
im Gehirn verbunden sind”,
erklärt die Aromatherapeutin Dr. Brigitte Schulthess.
“Dafür haben sie jeweils andere Funktionen.”

Welche das sind und wie die Aromatherapie für den Menschen sinnvoll eingesetzt werden kann,
untersucht ein Team um Prof. Dr. Hanns Hatt von der Ruhr-Universität Bochum.
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Sandelholzöl in den Hautzellen die Wundheilung fördert.
Zudem entdeckten sie einen speziellen Riechrezeptor in den Pigmentzellen der Haut,
die das schwarze Melanin produzieren (es verleiht der Haut ihre Bräune).
Dieser Rezeptor wird von dem veilchenähnlichen Duft Beta-Ionon aktiviert,
der nach einer Kettenreaktion das Zellwachstum und die Melaninbildung reguliert.

Der Bochumer Riechforscher sieht weitere mögliche Anwendungen für den neu
entdeckten Rezeptor: “Mit seiner Hilfe könnten sich vielleicht Pigmentierungsstörungen
der Haut behandeln lassen, aber auch ein Einsatz in Bräunungsmitteln wäre denkbar.”

Wir kennen zwei Wirkweisen der Aromatherapie: zum einen die indirekte,
subjektive Wirkung, die durch Düfte ausgelöst wird, die man aus der Kindheit kennt
und im Gehirn mit bestimmten Emotionen abgespeichert hat.

Und zum anderen die pharmakologische Wirkung, die durch die Aufnahme des Moleküls
in unseren Körper über die Atmung mit der Lunge,
über die Haut oder beim Essen über Magen und Darm erzielt wird.

In Spas, Wellness- und Kosmetikprodukten erfordert die Aromenvielfalt viel Feingefühl.
Lavendel gilt als Entspannungsgarant, aber manche können das Aroma einfach nicht ertragen.
Prof. Hatt: “Schlucke ich Lavendel in einer Kapsel, stimuliert es über den Darm
und das Blut die Schlafrezeptoren im Gehirn, die mich einschlafen lassen.
Das funktioniert bei jedem gleich, als würde man eine Valium nehmen.”

Von den insgesamt 350 menschlichen Duftsensoren kommen etwa zehn Prozent in der Haut vor.
Und bei denen mit Hautrelevanz wiederum weiß man bisher nur von fünf,
durch welchen Duft sie aktiviert werden.

“Jetzt müssen wir weiter erforschen, was sie genau bewirken”, sagt Hatt.
Und empfiehlt: Solange die Effekte nicht bekannt sind, solle man hoch konzentrierte
Duftstoffe über zehn Prozent, wie sie in Parfums und Eau de Parfums enthalten sind,
nie direkt auf die Haut sprühen, sondern lieber auf Kleider und Haare.

Quelle: http://www.gala.de/beauty-fashion/beauty/aromatherapie–das-schmeckt-unserer-haut–21305510.html

 

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Es muß nicht immer bittere Medizin sein

Im Sinne einer ganzheitlichen Medizin
kommt der Aromatherapie immer größere
Bedeutung zu. Achtsam gilt es bei Qualität
und Dosierung zu sein.

Im Winter sehnt sich der Mensch nach
wohltuenden Düften. Duftlampen und
Aromabäder  haben also Hochsaison.
Ist man erkältet, kommt in vielen
Haushalten die gute alte
Duftinhalation zum Einsatz.
Was viele im Alltag ganz selbstverständlich
anwenden, wird in der Fachwelt als Aromatherapie
bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein spezielles
Teilgebiet der Pflanzenheilkunde.
Im Zentrum stehen ätherische Öle und deren Wirkungen.

Aromen aus der Natur

Ätherische Öle gibt es am Markt wie Sand am Meer.
Die aromatischen Öle werden aus verschiedensten Blüten,
Nadelhölzern oder anderen Pflanzen durch Wasserdampfdestillation gewonnen.

Bei Zitrusfrüchten bedient man sich der Kaltpressung der Schalen.
Die so gewonnenen Öle haben zwischen 30 und 300 Inhaltsstoffe,
wie Dr. Wolfgang Steflitsch, Lungenfacharzt im Otto Wagner Spital und
Vize-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie
und Aromapflege (ÖGwA), erklärt. “Es gibt in der Natur hunderte Pflanzen,
aus denen man ätherische Öle herstellen kann.
Jede Pflanzengattung hat quasi ihre eigenen Vertreter”, so Steflitsch.
Dazu zählen unter anderem Nadelhölzer, Myrtengewächse und Zitrusfrüchte.

Reich an Inhaltsstoffen, haben ätherische
Öle zwei zentrale Wirkungsmechanismen.
Der erste läuft über den Duft.
Dort, wo die Öle durch die Nase auf die
Riechschleimhaut kommen, nehmen sie
binnen Sekundenbruchteilen auf das
menschliche Gehirn Einfluss.

 

 

 

 

Der zweite ergibt sich aus der biochemischen Wirkung der Inhaltsstoffe.
“Diese Wirkung setzt vor allem dort ein, wo das Öl auf den Körper trifft.
Die Inhaltsstoffe werden innerhalb von 20 bis 30 Minuten aufgenommen und
mit dem Blutsystem weitertransportiert.
In weiterer Folge werden sie über die Nieren ausgeschieden”, beschreibt der Mediziner.

Bei der medizinischen Aromatherapie werden bestimmte Beschwerden gezielt gelindert.
Als Alltagsduft oder Hausmittel angewandt werden Lavendel-, Zitronen- und Eukalyptusöl
und Co. gerne in Duftlampen, im Vollbad, durch Wickel oder Inhalation aufgenommen.
Die Bandbreite möglicher Anwendungen ist tatsächlich sehr groß, wie Steflitsch bestätigt.
Je nach Beschwerden oder Krankheit könne man die ideale Methode für sich finden.

Neben der Raumbeduftung, der Inhalationen, Einreibungen, Massagen, Wickeln,
Kompressen sowie Teil- und Vollbädern kann man auch auf Zäpfchen zurückgreifen
oder die Aromatherapie oral anwenden. “Die orale Anwendung sollte aber nur auf
Empfehlung von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden”, mahnt der Experte.

Je nach Anwendungsmethode wird eine mehr oder weniger große oder kleine Dosis der
Inhaltsstoffe aufgenommen. In der Regel verwendet man die Öle in verdünnter Form.
Bei der Inhalation werden sie beispielsweise traditionell mit Wasser und Meersalz und
einem Handtuch über dem Kopf eingeatmet. “Da passiert die Aufnahme recht schnell,
weil die Schleimhäute viel durchlässiger sind als die Haut”, so Steflitsch.

Was wie wirkt

äthr.öle

Wissenschaftliche Wirkungsnachweise für die
Aromatherapie gibt es vor allem in drei großen Bereichen:
der Schmerztherapie, der Bekämpfung von Bakterien,
Viren und Pilzen sowie bei Schlafstörungen.
Hier kann laut Steflitsch die Schulmedizin
hervorragend unterstützt werden.

 

 

 

Bei Stress, Angstzuständen, Burnout und Panikattacken bieten sich Neroli,
Römische Kamille und Lavendel an. Das gilt auch für Depressionen.
Bei Bluthochdruck kann man mit Narde, Ylang Ylang oder ebenfalls mit Lavendel behandeln.

Bei Erkältungen macht man sich die Inhaltsstoffe von Eukalyptus, Thymian und Latschenkiefer zunutze.
Mit den kalten Temperaturen steigt im Winter allgemein der Wunsch nach Wärme und Geborgenheit.
Um beispielsweise eine Winterdepression und Erkältungskeime zu vertreiben, bieten sich ätherische Öle an.
Dafür verwendet man am besten eine Duftlampe und eines gutes Öl.
Dabei tut man was für die Stimmung und gleichzeitig etwas gegen Krankheitserreger in der Luft.

Achtsam gilt es bei der Dosierung zu sein. “Es ist wichtig, dass man die Dosierungsempfehlung einhält.
Man kann natürlich auch Überdosieren. Da kann es dann auch zu Nebenwirkungen kommen.
Auf der Haut können Hautreizungen auftreten. Wenn man es überdosiert einatmet,
kann man Kopfschmerzen bekommen.” Auch der Blutdruck kann sinken oder steigen.

Auch die Qualität ist hier entscheidend. Allgemein ist die Apotheke oder der gute Fachhandel
für Konsumenten zu empfehlen. Es gibt auch seriöse Firmen im Netz.
Hier werden Konsumenten dazu angehalten sich zu informieren und das Etikett zu prüfen.

Erfolge bei Krebs

Besonders spannend sind wissenschaftliche Hinweise, dass Aromatherapie auch
bei Krebs wirksam helfen kann. Bei Tierversuchen konnten Tumore durch die
Behandlung mit ätherischen Ölen geschrumpft werden.

“Es gibt einige Tierversuche an unterschiedlichen Tumorarten, wo vorzugsweise
Limonen und sein Stoffwechselprodukt Perillylalkohol verwendet wurden.
Hier konnte nachgewiesen werden, dass die Inhaltsstoffe den frühzeitigen Zelltod
von Tumorzellen unterstützen”, erklärt Steflitsch. Mann müsse diese Studienergebnisse
aber insofern relativieren, als dass bei den Tierversuchen hohe Dosen verwendet wurden,
die man beim Menschen nicht einfach anwenden kann.
Es sei aber ein guter Ansatz, um etwas daraus zu entwickeln.

Was bei der Therapie von Krebspatienten viel wichtiger ist, ist die Linderung
der Nebenwirkungen durch Aromastoffe. Diese können beispielsweise bei durch
Strahlentherapie geschädigtem Gewebe helfen. Im Sinne einer ganzheitlichen
Gesundheitsförderung und Behandlung mit einer Kombination aus konventioneller
Medizin und Komplementärmedizin kommt der Aromatherapie allgemein große Bedeutung zu.

Verfolgt man einen ganzheitlichen Ansatz, so muss man auch die Psyche des Menschen berücksichtigen.
Mit wohlriechenden Ölen kann man viel Gutes bewirken.
“Es muss ja nicht immer nur die bittere Medizin sein.”
Quelle: https://kurier.at/wellness/aromatherapie-aetherische-oele-die-heilende-kraft-der-aromen/232.011.937

PS: Stichwort Krebs – gerade dort kann der Mensch Vorsorge treffen in Eigenverantwortung
durch eine Ernährungsumstellung in die natürliche Richtung. Es gibt inzwischen genügend
Berichte darüber, sogar von Ärtzten.
Alle Empfehlungen auf eigene Gefahr und zielen auf die überlegte eigene Verantwortung eines Jeden.