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Demenz verhindern – mit Kokosöl ?

Mein Liebelingsthema: mit natürlicher Ernährung gesund bleiben und das mit ganz alltäglichen Mitteln.

Ist das wirklich so einfach? Und was ist mit all den Informationen, die so bekommt im WWW.
Da äußern sich “Exerten” und sonstige Gelehrte, die meistens nur mehr oder weniger
nur theoretische
Kenntnisse haben.

Dafür habe ich dieses Interwiev gefunden über diese Thematik:
Herrt Robert Franz sieht zwar ein wenig “wild” aus, doch es ist informativ:

Um sich mit Kokosöl zu beschäftigen, habe ich schon einige Rezepte hier

auf dem Blog, die man ganz einfach und simpel nachmachen kann

Kokos-messerRohbüffett.2.klKokoscreme.2.kl

Es schmeckt wirklich sehr lecker und ist völlig frei von Chemie oder Pestiziden, die leider in der “guten Butter”
vorhanden sind. Und das Gute, wenn Sie es ausprobieren möchten, es hat keinerlei schädliche Nebenwirkungen.

Und ich investiere damit in mich selber und bin nicht angewiesen auf eine “Pflegversicherung”, die wohl in
Zukunft Niemand mehr bezahlen kann. Deshalb investiere ich auch “in mich selber”, indem ich Nahrungs
Ergänzung nehme, weil die Umweltverschmutzung dermaßen präsent ist, das man schon mit jedem
Atmzug, mit jedem Glas Wasser aus der Wasserleitung sich jeden Tag selber vergiftet.

So wird die Körperenergie gestärkt mit grünen Gerstengraspulver, mit Chlorella oder Spirulina
und die täglichen Gifte sich nicht festsetzen können, sondern leicht wieder ausgeschieden werden.

Ich weiß, das dies gerne beiseite geschoben wird, schließlich macht es “Jeder so”, doch das der Nachbar
sich wohl wahrscheinlich garnicht so wohl in seiner Haut fühlt, viel zu müde ist und vielleicht sogar
Schmerzen und Migräne hat, sieht man nicht auf den ersten Blick.

Das erfährt man erst, wenn man sich mit dem Nachbarn unterhält und sich gut versteht.
Diese Investition in sich selber zahlt sich auf jeden Fall für Sie aus, denn Sie bleiben damit
autark, auch wenn Sie schon etwas betagter sind. Andersfalls füttern Sie auf Ihre Kosten
weiter die “Pharmalobby”, auf die man so gut schimpfen kann, ohne zu bemerken, das es
genau die eigene Entscheidung ist.

Und da Kokosöl auch in der Hautpflege sehr zu empfehlen ist, möchte ich das
Kokosbalsam Zimt empfehlen, welches sogar sehr empfindliche Haut verwöhnt.   Kokoszimt

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Schichtsalat mit Milchsoße

dieser Schichtsalat ist nicht zu 100% roh, doch schnell gemacht und mit der Milchsoße
lecker und sehr gut für ein Buffet geeignet.

Schichtsalat Zuber.kldünne Scheiben von Gurke und Tomaten abwechselnd mit
Nudeln und Cashewkäse in eine Glasschüssel schichten,

jede Schicht mit der Milchsoße beträufeln

 

 

den Abschluß dekorativ mit dem Cashewkäse belegen und mit der Milchsoße beträufeln
Schichtsalat.2.kl

 

 

 

 

Rezept pikante Milchsoße
1 Kaffeetasse Getreidemilch
1 Eß Ingweressig  (100ml Apfelessig+3 Tr. Ingweressenz)Ingweressing.kl
2 Eß Orangeöl
2 – 3 Eß gemal. Sonnenblumenkerne
1 Eß Pure aktivated Barley (aktiviertes Gerstenpulver)
etwas Salz

alles im Mixer gut pürieren

Dies ist keine ungeliebte Diät, sondern eine leckere Mahlzeit, die Sie sicher gerne wieder zubereiten
und mit dem Gerstenpulver versorgen Sie Ihre Familie gleich mit.

 

 

 

 

 

 

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Schlechte Ernährung kann depressiv machen

Psychisch krank durch Burger und Fertigpizza? Eine spanische Studie hat die These untermauert, wonach schlechte Ernährung das Risiko erhöht, an Depressionen zu erkranken. Schuld daran seien in erster Linie industriell gehärtete Transfette sowie gesättigte Fettsäuren, wie sie vor allem in Industrie-Backwaren und Fast Food vorkommen, schreiben die Forscher in der im US-Online-Journal “PLoS ONE” veröffentlichten Studie.

Für ihre Untersuchung analysierten die Wissenschaftler an den Universitäten von Navarra und Las Palmas sechs Jahre lang die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten von mehr als 12.000 Freiwilligen. Zu Beginn litt keiner der Teilnehmer an Depressionen, zum Schluss aber wurde die Krankheit bei 657 der Testpersonen diagnostiziert.

Bei Teilnehmern mit einem “hohen Konsum von Transfetten war das Erkrankungsrisiko bis zu 48 Prozent höher” als bei Teilnehmern, die ungesättigte Fettsäuren zu sich nahmen, heißt es in der Studie. Mit wachsendem Konsum steige auch das Risiko, erläuterte Almudena Sanchez-Villegas von der Universität Las Palmas auf Gran Canaria.

Die Forscherin wies darauf hin, dass die Studienteilnehmer zu einer Bevökerungsgruppe gehörten, die vergleichsweise wenig Transfette konsumiere. Durchschnittlich nur 0,4 Prozent der aufgenommenen Energie dieser Menschen stamme aus Transfetten und gesättigten Fettsäuren. “Dennoch haben wir einen fast 50-prozentigen Anstieg des Risikos festgestellt, an Depressionen zu erkranken”, erklärte Sanchez-Villegas. In Ländern wie etwa den USA, wo die Menschen etwa sechs Mal so viele Transfette konsumierten, dürfte demnach das Risiko noch viel höher sein.

Nach Auffassung der Forscher hängt die seit Jahren steigende Zahl von Menschen mit Depression auch mit der radikalen Umstellung der westlichen Ernährungsgewohnheiten zusammenhängen. Dagegen könnten ungesättigte Fettsäuren, allen voran Olivenöl mit seinem hohen Anteil an gesunden Omega-9-Fettsäuren, das Risiko mindern, sagte Miguel Angel Martinez-Gonzalez von der Universität Navarra, der die Forschungsgruppe leitete. Dem Wissenschaftler zufolge untermauert die Studie die These, dass es in Südeuropa aufgrund der gesunden mediterranen Küche weniger Depressive gebe als in Nordeuropa. Im Norden komme jedoch auch der Mangel an Licht hinzu, heißt es in der Untersuchung.

Quelle: http://de.news.yahoo.com/2/20110127/tsc-schlechte-ernaehrung-kann-depressiv-c2ff8aa.html

Tipp zur gesunden Ernährung: Kokosöl kaltgepresst gibt dem Körper die nötigen Energien, deshalb wird Kokosöl auch gern von Sportlern und Bodybuildern genommen und ist ideal beim Abnehmen.

Die Laurinsäure im Kokosöl deaktiviert das Wachstum von Pilzen wie Helicobacter pylori und hemmt das
Wachstum von Bakterien, die Pickel, Acne und Warzen verursachen können und hält die Verbreitung von Parasiten in Schach.

Kokosfett

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Ohne Brot kann ich nicht leben”,

hast du diesen Satz auch schon einmal gehört oder kannst du ihn sogar für dich selbst nachvollziehen?

Wusstest du, dass die wenigsten – auch gesunden – Menschen tatsächlich in der Lage sind, einen bestimmten Stoff, nämlich das Gliadin in Getreideprodukten aus Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel und Hafer dauerhaft und vollständig ohne Schaden verstoffwechseln zu können?
Du hast keine Zöliakie und das Ganze betrifft dich nicht? Großer Irrtum! Jeder Mensch, ob jung oder älter, ob Mann oder Frau ist betroffen: Unsere genetische Veranlagung ist nicht gemacht für den Verzehr von gliadinhaltigen Getreiden.

Was ist Gliadin überhaupt?

Gliadin ist, ebenso wie Glutein, ein Bestandteil von Gluten, dem sogenannten “Klebereiweiß” in Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer. Frühere Sorten enthielten wesentlich weniger davon, aber durch die Züchtungen in den letzten Jahrhunderten wurde der Anteil an Gluten teilweise immer weiter von etwa 5 auf 50% erhöht, um den Ertrag und die Backfähigkeit für lockeres Gebäck zu steigern.
Wir genießen unsere lockeren und duftenden Brot- und Gebäcksorten (sorry, aber der Duft kommt unter anderem auch von verbrannten Haaren und Borsten, die aus verschiedenen Gründen ebenso in Backwaren enthalten sind), ohne wirklich zu ahnen, was wir uns damit selbst antun. Gluten finden wir heute schon in unzähligen Industrienahrungsmitteln und mit dem Fleischersatz Seitan (= reines Gluten) hat es auch jene Personen erreicht, die sich fleischfrei und gesünder ernähren möchten und die vielleicht auch gar kein Brot oder Getreide essen möchten.

Wie kann sich beim angeblich gesunden Menschen die schlechte Verdaubarkeit von Gluten zeigen?

Zum Beispiel in Form von Völlegefühl, Magenschmerzen, Blähungen, Migräne, Depressionen, Atemwegserkrankungen (diese hängen oft mit Hautproblemen zusammen), aber auch als massive Entzündungsreaktionen im Darm und Gewebe, welche sich äußern können in diversen Darmerkrankungen, Verkleistern der Darmschleimhaut, Rückbildung der Darmzotten, Entstehung des Leaky-Gut-Syndroms mit seiner vermehrten Durchlässigkeit für Eiweiße, Bakterien und andere Stoffe, die nicht ins Blut oder in den Stoffwechsel gehören. Die Folge davon können wiederum Gewebeentzündungen sein, rheumatische Erkrankungen, Allergien oder Autoimmunerkrankungen.
Gemeinsam mit dem Kasein der Milch aus tierischen Milchprodukten, Impfungen, Antibiotika, Stress, usw. bildet sich ein gefährlicher Cocktail, der verantwortlich sein kann für massive gesundheitliche Probleme. Nicht nur die Nährstoffaufnahme kann empfindlich behindert werden durch mangelnde Enzymtätigkeit, sondern es kommt noch viel schlimmer:

Gluten macht süchtig!

Die Wirkung von sogenannten Gliadorphinen soll bis zu hundert Mal stärker sein als die der Morphine – und diese gehören bereits zu den stärksten medizinisch eingesetzten Schmerzmitteln. Hier entsteht jedoch eine völlig andere Wirkweise, nämlich die Sucht nach einer Art Zufriedenheit, die uns leicht zu betäuben scheint, welche aber auch unsere Gedanken und unser Verhalten steuert.
Es ist fatal: Wir werden dadurch so derartig manipuliert, dass wir immer wieder danach verlangen: ob nach Brot, Kuchen, Nudeln oder sonstigen daraus hergestelleten Produkten – immer wieder wollen wir danach greifen, ohne Hunger zu haben, weil wir uns unmittelbar nach dem Genuss wohler zu fühlen scheinen. Der Grund ist, dass bei der Aufspaltung der Gliadine im Darm Exorphine entstehen, welche im Gehirn an den Opioidrezeptoren eben genau diese Reaktionen auslösen.
Wer schon einmal probiert hat, einige Tage auf glutenfreie Produkte völlig zu verzichten, kann sich vielleicht erinnern daran, wie schwer es ihm oder ihr gefallen ist, oder welche Entzugserscheinungen (Kopfweh, Depressionen, Müdigkeit, usw.) dabei auftraten.
Die Tatsache, dass Gluten fast unstillbar hungrig macht nach mehr davon, führt auch zu einer höheren Aufnahme an Kalorien als uns gut tut – nicht umsonst sind wir hier im deutschsprachigen Raum auf dem besten Weg, die Amerikaner zu überholen mit der ständig steigenden Rate an Übergewichtigen in allen Altersgruppen – von der Zunahme der Allergien, Diabetes und anderer Stoffwechselerkrankungen ganz zu schweigen.

Mit einer von Gluten (und Kasein) freien Ernährung

konnten sogar Autismus und Schizophrenie gebessert werden.
Die Verbindung zwischen Darm, Immunsystem und Gehirn ist bekannt. Unsere moderne Lebensweise fordert unseren Körper ohnehin schon sehr und wir sollten ihm die Chance geben, auch langfristig gut mit Belastungen umgehen zu können. Die Ernährung frei von Gluten zu halten, wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Welche Alternativen gibt es?

Keine Sorge, der Genuss kommt nicht zu kurz, ganz im Gegenteil. Hat man sich einmal mental auf eine glutenfreie Ernährung eingestellt, wird man erstaunt feststellen, wie viele Alternativen und andere köstliche Speisen man ohne diese Substanz herstellen kann.
Grundsätzlich sollten ohnehin 80% unserer Ernährung mit Gemüse, Salaten, (Wild-)Kräutern, Sprossen, Früchten und etwas Samen und Nüssen abgedeckt sein. Wer unbedingt Getreide oder ähnlich schmeckende Samen oder Gräser essen möchte, kann zu glutenfreien Alternativen greifen: Reis, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Amaranth, Mais/Polenta, Johannisbrot, Soja, Traubenkernmehl, Tapioka oder daraus hergestellte Produkte können hier verwendet werden.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Brote, Cracker, Nudeln, Kuchen, Kekse und allerlei Leckereien können daraus hergestellt werden, aber Achtung: die Menge sollte auch hier sehr klein gehalten werden!

Gerne verwende ich auch hie und da Nudeln oder Mehle aus Linsen, Kichererbsen oder Sojabohnen, aber auch Keimmehle, Keimbrote, Kastanienmehl , Lupinenmehl, Mohn, Nüsse, Kartoffeln oder Teffmehl.
In Teigen kann man auch verschiedenste Samen einsetzen: Lein-, Chia-, Floh-, Brennessel- oder Hanfsamen. Bei ausreichender Quell- , Keim- oder Fermentationszeit können diese dann auch unerhitzt Verwendung finden.
Wer die Zeit hat, sich selbst frisch Mahlzeiten zuzubereiten, tut sich nochmal etwas Gutes obendrauf und unterstützt seine Basisgesundheit für die späteren Lebensjahre.
Besonders für die Kinderernährung empfehle ich dies, denn der kindliche Darm ist erst recht empfindsamer gegenüber Störungen!
Quelle:  Rita Maria Strondl

 

Rohkostbrot.mEine gute Alernative ist ein Rohkostbrot, welches nicht gebacken, sondern nur getrocknet wird. Mit Zutaten, die Ihre Gesundheit erhalten und fördern.

Probieren Sie es doch mal, es schmeckt genauso lecker.

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Löwenzahn – Wunderkraut statt Unkraut

Löwenzahn   Löwenzahn

vom Wegesrand – daraus gibt es kein ätherisches Öl. Doch die positiven Eigenschaften für den Menschen sind sehr vielfältig und deshalb hier eine ausführliche Darstellung.

 

Während die meisten Gärtner Löwenzahn als lästiges Unkraut betrachten, haben andere Menschen erkannt, was der Löwenzahn in Wirklichkeit ist: Ein Wunderkraut, das nicht nur bei Krankheit heilt, sondern als regelmässig verzehrtes Lebensmittel unsere Gesundheit bewahrt und schützt. Löwenzahn regelt die Verdauung, pflegt Leber und Galle, hilft bei Rheuma, löst Nierensteine auf, lässt Pickel und chronische Hautleiden verschwinden und kann als Allround-Stärkungsmittel bei jedweder Problematik eingesetzt werden.

Löwenzahn schenkt Lebenskraft

Vielleicht fiel Ihnen bereits auf, dass Löwenzahn ein besonders hartnäckiges und unverwüstliches Kraut ist, da es auch aus der kleinsten Ritze im Asphalt wächst und dort selbst der grössten Sommerhitze trotzt. Diese Unempfindlichkeit, Zähigkeit und Lebenskraft überträgt der Löwenzahn auf all jene, die ihn anzuwenden wissen. Löwenzahn kann in Form von Salat, Tee, Pflanzensaft (der weisse Milchsaft aus den Stängeln), Frischpflanzenpresssaft, Kaltwasserauszug, Kaffee, Wein oder Löwenzahnwurzelextrakt genutzt werden (Rezepte dazu weiter unten). Wichtig ist dabei, das Präparat der Wahl regelmässig und kurweise über mehrere Wochen hinweg einzusetzen.

Löwenzahn bei Verdauungsbeschwerden

Besonders bekannt ist der positive Einfluss des Löwenzahns auf sämtliche Organe, die an der Verdauung beteiligt sind. So steigert Löwenzahn die Magensaftsekretion, wirkt appetitanregend und ausserdem krampflösend. Aus diesem Grunde setzt man Löwenzahntee, Löwenzahnsalat, Löwenzahnpresssaft sowie den kraftvollen Löwenzahnwurzelextrakt bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl ein.

Löwenzahn für Galle und Leber

Löwenzahn hat ferner choleretische Wirkung. Das bedeutet, er regt die Galleproduktion in der Leber an, führt zur Ausscheidung einer dünnflüssigen Gallenflüssigkeit und verbessert den Fettstoffwechsel. Bei Problemen mit der Leber oder der Galle ist der Löwenzahn also die Heilpflanze der Wahl und wird folglich traditionell auch bei Hepatitis (Gelbsucht), Gallensteinen und Leberzirrhose eingesetzt – selbstverständlich unter Aufsicht eines phytotherapeutisch bewanderten Heilpraktikers oder Arztes.

Löwenzahn bei Diabetes

Wer mit dem Blutzuckerspiegel Probleme hat oder bereits an Diabetes leidet, sollte täglich eine Tasse Löwenzahntee trinken oder Löwenzahnwurzelextrakt einnehmen, da der Löwenzahn auch hier ein bestehendes Ungleichgewicht wieder harmonisieren hilft.

Löwenzahn als Stärkungsmittel

Die Löwenzahnwurzel gilt als wahres Aufbau-Tonikum, ähnlich dem Ginseng und sollte bei sämtlichen Schwächezuständen eingesetzt werden, um den Körper wieder in Schwung zu bringen. Die Löwenzahnwurzel stärkt die Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, den Darm und den Magen und hilft ausserdem, Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen.

Löwenzahn wirkt diuretisch

Herkömmliche Diuretika (harntreibende Arzneimittel, umgangsprachlich auch “Wassertabletten” genannt) sorgen nicht nur für die Ausleitung von Wasser aus dem Körper, sondern schwemmen auch Mineralstoffe hinaus. Löwenzahn hingegen wirkt zwar ebenfalls harntreibend, jedoch versorgt er den Organismus gleichzeitig mit wichtigen Mineralstoffen, insbesondere mit Kalium, so dass die Anwendung von Löwenzahn – im Gegensatz zu synthetischen Diuretika – zu keinem Mineralstoffmangel führen kann. Der Löwenzahn wird also höchst erfolgreich bei Harnwegsinfekten, Reizblase und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes eingesetzt.

Löwenzahnwurzel-Tee

Bei all den vorgenannten Beschwerden kann der Löwenzahn sehr einfach in Form von Tee oder Frischpflanzenpresssaft eingesetzt werden. Natürlich können Sie Tee auch aus den getrockneten Blättern kochen. Da die Wurzel jedoch ungleich gehaltvoller ist, beschreiben wir nachfolgend die Zubereitung von Tee aus der Löwenzahnwurzel.

Die im Frühjahr vor der Blüte gesammelten Löwenzahnwurzeln werden trocken gesäubert (also nicht gewaschen), längs in Streifen geschnitten und innerhalb weniger Tage an einem luftig-warmen Ort getrocknet. Von diesen trockenen Wurzeln setzt man etwa 2 TL pro Tasse über Nacht in kaltem Wasser an. Am nächsten Tag kocht man den Tee kurz auf, giesst ihn dann ab und trinkt davon täglich mindestens drei Tassen.

Löwenzahn-Frischpflanzenpresssaft

Einen Frischpflanzenpresssaft können Sie selbst herstellen. Dazu benötigen Sie eine sog. Graspresse oder einen leistungsfähigen Entsafter. Man entsaftet dreimal täglich so viele Löwenzahnblätter, bis man jeweils 50 Milliliter Saft erhalten hat. Diesen trinkt man ganz langsam, am besten auf leeren Magen und immer mit einem Zeitabstand von mindestens einer halben Stunde zu den Mahlzeiten.

Weitaus einfacher können Sie den Löwenzahnsaft in Form eines im Handel erhältlichen Pressaftes zu sich nehmen. Wenn es sich um ein schonend hergestelltes, hochwertiges Produkt in Bio-Qualität handelt, können Sie von den gesundheitlichen Vorzügen sämtlicher Löwenzahnanteile (Blätter, Blüten und Wurzeln) profitieren.

Löwenzahnwurzelextrakt

Ebenfalls einfach ist die Anwendung von hochwertigem Löwenzahnwurzelextrakt. Die Wurzeln werden zum Zeitpunkt der höchsten Vitalstoffdichte geerntet und so schonend zu einem dickflüssigem Saft verarbeitet, dass die wertvollen Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben. Vom Löwenzahnextrakt nimmt man mehrmals täglich einen Viertel Teelöffel oder eine Messerspitze. Man speichelt den Extrakt gut ein und lässt ihn im Mund etwas einwirken, bevor man schluckt. Anschliessend kann man etwas stilles Wasser trinken. Der Löwenzahnwurzelextrakt kann aber auch in Kräutertee oder Wasser gerührt und langsam getrunken werden

Löwenzahn bei Hautproblemen

Auch äusserlich kann der Löwenzahn wundergleiche Taten vollbringen. Hühneraugen, Hornhaut und Warzen beispielsweise werden zwei- bis mehrmals täglich mit dem weissen Pflanzensaft aus den Löwenzahnstängeln benetzt und können mit dieser Behandlung – nach mehrwöchiger Anwendung – beseitigt werden.

Löwenzahn als Wundheiler

Da der Löwenzahn antibakterielle und damit entzündungshemmende Eigenschaften aufweist, kann er zur Behandlung und zur Heilung von Wunden genutzt werden und Infektionen verhindern. Auch Schmerzen und/oder Juckreiz aufgrund von Insektenstichen oder –bissen können durch das Auftragen des Pflanzensaftes aus dem Stängel oder der Wurzel des Löwenzahns gelindert werden. Falls der Stängelsaft Ihnen nicht wirksam genug erscheint, können Sie auch die komplette Pflanze in einem Mixer mit etwas Wasser zu Brei zerkleinern und diesen Brei auf die entsprechenden Stellen auftragen.

Löwenzahn als Super-Food

Löwenzahn nützt Ihnen jedoch nicht nur, um bestimmte Symptome zu vertreiben, sondern versorgt als Lebensmittel auch ganz hervorragend mit einem Vielfachen an Vital- und Mineralstoffen, wenn Sie ihn als Salat essen – nämlich mit etwa vierzigmal so viel Vitamin A wie Kopfsalat, mit neunmal so viel Vitamin C, viermal so viel Vitamin E, achtmal so viel Calcium, viermal so viel Magnesium, dreimal so viel Eisen und der doppelten Proteinmenge.

Auch mit Kalium und vielen anderen Mineralstoffen, Spurenelementen und bioaktiven Pflanzenstoffen wie z. B. Bitterstoffen und Flavonoiden geizt der Löwenzahn nicht.

Daher ist der Löwenzahn nicht nur ein phänomenales Heilmittel, sondern auch ein wunderbar nährendes und prophylaktisch wirksames Lebensmittel.

Und wenn Sie einmal keine Lust haben, den Löwenzahn frisch zu pflücken, dann nehmen Sie einfach einen Löffel vom Löwenzahnblattpulver – einem Pulver aus pulverisiertem und schonend getrocknetem Löwenzahn.

Löwenzahn in der Küche

Löwenzahn schmeckt gleichzeitig hervorragend. Seine Blätter können als Salat, Gemüse, Suppe, Saft, grüne Smoothies oder Tee genossen werden. Die Blüten lassen sich zu Löwenzahnwein, Löwenzahnbier und Löwenzahnblütengelee verwandeln oder verzieren als essbare Dekoration Gerichte aller Art. Als Arzneimittel wird – aufgrund der höheren Wirkstoffdichte – oft eher die Wurzel des Löwenzahns verwendet. Doch kann man die Wurzel auch als Lebensmittel geniessen, nämlich in Form von Löwenzahn-Kaffee.

Löwenzahn-Kaffee

Schon eine einzige Tasse Löwenzahnwurzel-Kaffee täglich kann grossartige Verbesserungen bei manchen Beschwerden bringen. Rösten Sie dazu die sorgfältig gewaschenen, getrockneten und zerkleinerten Löwenzahnwurzeln in einer Pfanne (ohne Fett). Wenden Sie während des Röstens die Wurzelstücke immer wieder, damit sie nicht schwarz werden. In einer Kaffeemühle können die gerösteten Stückchen anschliessend zu feinem “Kaffeepulver” gemahlen werden. Pro Tasse nimmt man etwa einen Teelöffel Löwenzahnwurzelpulver, kocht es kurz auf und lässt es eine halbe Minute lang ziehen (oder länger – je nach Geschmack).

Löwenzahn-Wein

Wer die Pusteblume auf den Wiesen blühen sieht, mag an vieles denken, an Wein aber vermutlich zuletzt. Doch genau das lässt sich aus den gelben Blüten des Löwenzahns brauen. Zwar wird das Ergebnis kein vollmundig trockener Saint-Émilion werden, aber ob seiner Seltenheit ein nicht minder wertvoller Löwenzahnwein.

Sie brauchen dazu einen Eimer frische Löwenzahnblüten, die Sie mit einem Eimer kochendes Wasser übergiessen. Lassen Sie diesen Ansatz drei Tage lang stehen. Anschliessend fügen Sie 1,5 bis 2 kg Zucker hinzu, ein Stückchen Ingwer, die Schale einer Orange und die einer Zitrone. Kochen Sie alles zusammen eine halbe Stunde lang in einem grossen Topf und lassen Sie dann die Mischung ein wenig abkühlen. Geben Sie jetzt Hefe hinzu und giessen Sie den Weinansatz in ein Mostfass. Nach zwei Gärtagen verschliessen Sie das Fass. Nach 2 Monaten kann der goldgelbe Löwenzahnwein in Flaschen abgefüllt werden. Er lässt sich viele Jahre lang lagern und gewinnt mit der Zeit immer mehr an Geschmack. Prost!

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/loewenzahn-wirkung-ia.html