Veröffentlicht am

Glücksgefühle

Ätherische Öle wirken unmittelbar auf unser Gefühl. Der liebliche Duft eines Rosenfeldes kann uns verzaubern, ein Zitronen- und Orangenhain erfrischen, ein tiefblaue Lavendelfeld in der Provence betören.

Die Wirkung von ätherischen Ölen wird in der Aromatherapie umgesetzt und auch wissenschaftlich erforscht. Die häufigsten Wirkungen sind antiseptisch, erfrischend, stimulierend, beruhigend, entzündungshemmend, hautregenerierend, immunstimulierend, stimmungsaufhellend, entkrampfend und schleimlösend.

Ätherische Öle werden über die Haut aufgenommen und von dort ins Gewebe und zu den Organen  weitergeleitet. Vor allem aber wirken sie über den Geruchssinn, der als einziger unserer Sinne direkt das sogenannte Lymbische System unseres Gehirns erreicht. So werden unter anderem Neurotransmitter angeregt, welche die Informationsweitergabe von einer Nervenzelle zur anderen beeinflussen und so zum Beispiel die Gedächtnisleistung verbessern.

Hormone

Durch die Aktivität der Nervenzellen kommt es zur Ausschüttung stimmungsrelevanter Hormone.

Encephanine –  die körpereigenen Opiate wirken stijmmungsbalacierend und fördern die Lebensfreude. Hierzu eignen sich ähterische Öle aus Grapefruit, Muskatellersalbei, Rose und Rosengeranie.

Endorphine – die sogenannten Glückshormone wirken euphorisierend und schmerzlindernd und lassen euphorische und erotische Gefühle sprießen. Das erzielt man mit Jasmin, Muskatellersalbei, Patchouli und Ylang Ylang.

Serotonin – ebenfalls ein Glückshorman, es fördert unseren Gleichmut und wirkt angst- und zornmindernd. Kamille, Lavendel, Majoran, Mandarine, Neroli, Orange und Vanille entfalten diese Wirkung.

Noradrenalin – es wirkt ähnlich wie Adrenalin und aktiviert das Herz- Kreislaufsystem. Zu empfehlen sind Ingwer, Kardamon, Lemongras, Rosmarin und Wacholderbeere.

Pp/Bobby Langer

Kommentar verfassen - deine Meinung interessiert mich