Posted on Schreib einen Kommentar

Zimt – Workshop

Ätherische Öle sind die Essenz, die Seele der jeweiligen Pflanze. Sie geben der Pflanze ihre eigene Art und Unverwechselbarkeit. Diese Öle ermöglichen auch eine Kommunikation zwischen der Pflanze mit der Umwelt. Zum Beispiel werden Bienen und andere Insekten durch den Duft der ätherischen Öle angelockt und Schädlinge hingegen ferngehalten. Die Pflanze, die durch ihr ätherisches Öl für den Menschen am meisten anziehend wirkt, hat auch die größte Heilkraft für ihn. 

 Warum ätherische Öle als Speisegewürze? Warum soll ich mich von den gewöhnlichen Streugewürzen auf ätherische Öle umstellen? 

Darauf gibt es 9 eindeutige Antworten:

  1. Die Würzkraft der ätherischen Öle ist um ein vielfaches höher.
  1. Die Würzqualität ist viel besser. Das Aroma dringt durch die Speisen und macht die Nahrung noch viel verdaulicher.
  1. Die Haltbarkeit bei ätherischen Ölen ist bei sachgemäßer Lagerung um einiges höher und verlieren über Jahre nichts von ihrer Würzkraft, während die Trockengewürze ihre Wirksamkeit schon sehr früh verlieren.
  1. Die ätherischen Öle sind gegenüber Streugewürzen durch ihre minimale Dosierung und ihre lange Haltbarkeit um ein vielfaches billiger.
  1. Die ätherischen Öle sind Platz sparend, da das ganze Würzspektrum auf ein kleines Regal passt.
  1. Ätherische Öle sind frei von Pestiziden, Schwermetallrückständen, anderen Schadstoffen und Radioaktivität. (Trockengewürze weisen oft erhebliche Belastungen auf, z.B. werden Kräuter oft begast, um einen Schädlingsbefall zu vermeiden.

Durch die ätherischen Öle wird eine „Vergeistigung“ der Speisen vollzogen. Streugewürze bleiben mehr auf der materiellen Ebene.

  1. Durch das Würzen mit ätherischen Ölen wird auf eine leichte und spielerische Art Aromatherapie betrieben. Es ist die schönste Verbindung, durch eine so grundlegende Tätigkeit wie Essen und Trinken, etwas für die Gesundheit zu tun. (Z.B. das auf der Pizza verwendete Majoran- und Thymianöl wirkt auch gegen Entzündungen; das Cardamom- und Ingweröl im Kuchen wirkt verdauungsfördernd, durchwärmend und Fäulnisgärungen entgegen.
  1. Im Gegensatz zu den Trockengewürzen, bleiben in den ätherischen Ölen die Vitamine und Wirkstoffe enthalten.

Die Bedeutung des Würzens bei der Nahrungsbereitung
Positive “Nebenwirkungen” beim Benutzen der ätherischen Öle als Speisegewürze 

Gewürz- und Aromaöle

· haben eine besondere geschmackliche Note

· wirken unterstützend, stärkend, heilend

· haben eine anregende Wirkung auf die verschiedensten Drüsen des menschlichen Körpers

– fördern die Speichel-, Magen- und Gallensaftproduktion

wirken appetitanregend, verdauungsfördernd auf den gesamten Körper

Die Nahrung wird freudiger aufgenommen und besser verwertet” 
· heben unangenehme Nebenwirkungen auf:
. Blähungen, Aufstoßen, Gärungserscheinungen, Völlegefühl und Verstopfung
· führen dem Körper lebensnotwendige Vitalstoffe zu

Würzöle selbst gemacht
Hoch konzentrierte Aromaessenzen sind nur mit speziellen Destillationsgeräten herzustellen. Einfache Gewürzöle mit Peperoni, Zitrusfrüchten, Pfeffer oder Kräutern schmecken auch gut und sind dabei ganz einfach anzusetzen. Ob in Kombination mit frischen Kräutern oder auch einmal ganz allein: erstaunlich, wie interessant ein kleiner Tropfen von den Essenzen im normalen Olivenöl schmeckt!  

 Man kann wohl wetten, dass die Arzneimittelfirmen es nicht so gerne sehen, wenn dies hier die Runde macht. Die Fakten hinsichtlich Honig und Zimt: Man hat herausgefunden, dass eine Mixtur aus Honig und Zimt die meisten Krankheiten kuriert. Honig wird in den meisten Ländern der Welt produziert. Heutige Wissenschaftler akzeptieren bereits die Tatsache, dass Honig ein sehr wirksames Abwehrmittel gegen alle möglichen Krankheiten ist. Honig kann bei entsprechenden Krankheiten ohne irgendwelche Nebenwirkungen genutzt werden.

Die heutige Wissenschaft stellt fest, dass Honig, obwohl er süß ist, wenn er in der richtigen Dosis als Medizin genutzt wird, er auch Diabetikern nicht schadet. Das “Weekly World News”- Magazin in Kanada, das sich diesem Thema am 17. Januar 1995 widmete, stellte folgende Liste der Krankheiten zusammen, die durch Honig und Zimt behandelt bzw. geheilt werden können, wie durch westliche Wissenschaftler erforscht wurde

HERZ-KRANKHEITEN:
Eine Paste aus Honig und Zimtpuder, hergestellt und aufs Brot gestrichen (anstelle von Gelee oder Marmelade), jeden Morgen zum Frühstück zu sich nehmen. Es reduziert das Cholesterin in den Arterien und bewahrt den Patienten vor Herz-Attacken. Auch Leute, die bereits eine Herz-Attacke hinter sich haben: wenn sie diesen Vorgang täglich wiederholen, sind sie meilenweit von der nächsten Herz-Attacke entfernt. Regelmäßige Anwendung befreit von Atemnot und kräftigt den Herzschlag. Pflegeheime in Amerika und Kanada haben Patienten erfolgreich behandelt; ihre Beobachtung war ja, dass mit zunehmendem Alter die Arterien und Venen ihre Flexibilität verlieren und; Honig und Zimt revitalisieren Arterien und Venen.

ARTHRITIS:
Arthritis-Patienten sollten täglich, morgens und abends, eine Tasse heißes Wasser mit zwei Löffeln Honig und einem kleinen Teelöffel Zimtpuder zu sich nehmen. Wenn dies regelmäßig eingenommen wird, kann sogar chronische Arthritis kuriert werden. In einer jüngsten Studie, durchgeführt and der Universität in Kopenhagen, wurde herausgefunden, dass, wenn die Ärzte ihre Patienten mit einer Mixtur aus einem Esslöffel Honig und einem halben Teelöffel Zimtpuder vor dem Frühstück behandelten, unter 200 Patienten, die so behandelt wurden, innerhalb einer Woche praktisch 73 Patienten völlig von ihren Schmerzen befreit waren, und innerhalb eines Monats fast alle Patienten, die vorher aufgrund ihrer Arthritis nicht gehen oder sich nicht bewegen konnten, begannen, schmerzfrei zu gehen.
BLASEN-ENTZÜNDUNG:
Zwei Esslöffel Zimtpuder und ein Teelöffel Honig in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben und das Ganze austrinken. Es zerstört die Krankheitserreger in der Blase.

ZAHNSCHMERZEN:
Eine Paste aus einem Teelöffel Zimtpuder und fünf Teelöffeln Honig anrühren und auf den schmerzenden Zahn auftragen. Dies dreimal am Tag anwenden, bis der Zahn nicht mehr schmerzt

CHOLESTERIN:
Zwei Esslöffel Honig und drei Teelöffel Zimtpuder in 16 Unzen* Teewasser gemischt und einem Cholesterin-Patienten verabreicht, ergab, dass der Anteil an Cholesterin im Blut innerhalb von zwei Stunden um 10 Prozent reduziert wird. Wie bereits im Falle der Arthritis-Patienten erwähnt: wenn dies dreimal täglich angewendet wird, ist jeder chronische Cholesterin-Befund damit kuriert. Laut Informationen aus dem oben erwähnten Journal, kann schon Honig allein, zusammen mit den täglichen Mahlzeiten eingenommen, von Cholesterin verursachte Beschwerden erleichtern. – Übrigens: Wer bisher übliche Medikamente gegen seinen Cholesterin-Befund eingenommen hat: STOPP! Alle diese Produkte enthalten STATIN, das die Muskeln schwächt … einschließlich des HERZ- Muskels, und keines davon hat Herz-Attacken oder Schlaganfälle verhindert !!!!
ERKÄLTUNGEN:
Wer unter normaler oder schwerer Erkältung leidet, sollte einen Esslöffel lauwarmen Honig mit 1/4 Löffel Zimtpulver über drei Tage zu sich nehmen. Diese Maßnahme wird in den meisten Fällen chronischen Husten und Erkältung kurieren und die Nasennebenhöhlen klären.
MAGENVERSTIMMUNG:
Honig mit Zimtpuder eingenommen, kuriert Magenschmerzen und beseitigt Magengeschwüre an ihrer Wurzel.

BLÄHUNGEN:
Laut Studien aus Indien und Japan hat sich gezeigt, dass der Magen durch diese Behandlung zugleich von Blähungen befreit wird.
DAS IMMUNSYSTEM:
Der tägliche Gebrauch von Honig mit Zimt stärkt das Immunsystem und schützt den Körper vor Bakterien und Viren-Attacken. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Honig verschiedenartige Vitamine sowie Eisen in großen Mengen enthält. Der konstante Gebrauch von Honig stärkt die weißen Blutköperchen in ihrer Abwehr gegen bakteriell oder durch Viren verursachte Krankheiten.
UNVERDAULICHKEIT:
Zimtpuder auf zwei Esslöffel Honig vor der Mahlzeit eingenommen, setzt die Säurebildung herab und hilft bei der Verdauung auch schwerster Mahlzeiten.
GRIPPE:
Ein Wissenschaftler in Spanien wies nach, dass Honig einen natürlichen Bestandteil enthält, der die Grippe-Erreger abtötet und den Patienten dadurch vor der Grippe bewahrt.
LANGLEBIGKEIT:
Aus Honig und Zimtpuder zubereiteter ‘Tee‘, regelmäßig verwendet, hemmt die verheerenden Auswirkungen des Alterns. Zubereitung: Vier Löffel Honig, ein Löffel Zimtpuder und drei Tassen Wasser zusammen zum Sieden bringen. Eine 1/4 Tasse davon drei bis viermal am Tag trinken. Das hält die Haut frisch und geschmeidig und hemmt den Alterungsprozess. Und die Lebensspanne verlängert sich, sodass auch ein 100 Jahre alter Mensch seine Arbeiten im Haus wie ein 20-jähriger machen kann.

PUSTELN:
Drei Esslöffel Honig und ein Teelöffel Zimtpuder zur Paste verrühren. Diese Paste vorm Schlafengehen auf die Pusteln auftragen und am nächsten Morgen mit warmem Wasser abwaschen. Wenn man dies zwei Wochen lang täglich durchführt, beseitigt dies die Pusteln bis an ihre Wurzeln.
HAUT-INFEKTIONEN:

Honig und Zimtpuder zu gleichen Anteilen auf die betroffenen Stellen aufgetragen, kuriert Ekzeme, Flechten und alle Arten von Haut-Infektionen.
GEWICHTS-REDUZIERUNG:

Honig mit Zimtpuder, in einer Tasse Wasser zum Sieden gebracht, täglich morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück auf nüchternen Magen sowie abends vor dem Schlafengehen trinken:. Bei regelmäßiger Durchführung reduziert dies das Körpergewicht auch bei den fettleibigsten Personen. Diese regelmäßige Anwendung verhindert zudem die Ansammlung von Fett im Körper, sogar dann, wenn die betreffende Person kalorienreich isst.

ERMÜDUNG:
Jüngste Studien haben gezeigt, dass der Zuckergehalt im Honig eher hilfreicher als schädlich für die Lebenskraft des Körpers ist. Senioren, die Honig und Zimtpuder zu gleichen Teilen zu sich nehmen, sind munterer und flexibler. Dr. Milton, der diese Studie durchgeführt hat, sagt, dass die Einnahme eines halben Esslöffels Honig in einem Glas Wasser mit einer Prise Zimtpulver, täglich nach dem Zähneputzen sowie nachmittags gegen 15:00 Uhr – wenn die Vitalität des Körpers zu schwinden beginnt – , dies die Vitalität des Körpers innerhalb einer Woche wieder steigert.
SCHLECHTER ATEM:
Es gibt Leute in Amerika, für die es morgens das Erste ist, einen Teelöffel voll Honig mit Zimtpuder in heißes Wasser zu mischen und damit zu gurgeln. Auf diese Weise bleibt ihr Atem den ganzen Tag lang frisch.
NACHLASSENDE HÖRFÄHIGKEIT:

Täglich morgens und abends Honig und Zimtpuder zu gleichen Teilen eingenommen, stellt die Hörfähigkeit wieder her. (Das erinnert an die Kindheit: Es gab damals Toast mit Butter und Zimt drübergestreut!)

Diabetes
In den letzten Jahren hat Zimt vor allem wegen seiner blutdrucksenkenden Wirkung auf Aufmerksamkeit erregt. Studien belegen, Zimt reguliert den Blutzucker.

Der US Forscher Richard A. Anderson stellte zusammen mit andern Wissenschaftlern der Uni Peshawar in Pakistan in einer Studie fest, dass bei Typ-2-Diabetikern nach der Verabreichung von Zimt der Glukosegehalt im Blut deutlich abnahm.  Inzwischen liegen auch aktuelle Studienergebnisse ais Deutschland vor. Taiwanische Wissenschaftler stellten bei einigen Substanzen der Zimt-Essenzen eine höhere antidoxidanive Wirkung als bei Vitamin E fest.

Antike Schriftsteller wie Theoprast und Plinius der Ältere beschreiben die erwärmende harntreibende, verdauungs- und menstruationsfördernde Qualitäten des Zimt. Außerdem empfehlen sie ihn als Heilmittel gegen Husten, Katarrh, Schlangenbissen und Skorpionsstichen.

Zimt: Anti-Cellulite-Gels, Cremes oder Salben mit erwärmender, reinigender Wirkung. Aromarin Kokoszimtbalsam enthält neben anderen Essenzen auch das wärmende und durchblutungsfördernde Zimt, riecht einfach himmlisch und ist auch als Handcreme oder Lipglos zu benutzen.

 In der traditionellen indischen Medizin spielt Zimt schon immer eine große Rolle, zum Beispiel im 3000 Jahre alten Buch: Sahara-Samhitha. Dort wird über Zimt beschrieben:

Es fördert die Durchblutung und wärmt den Körper

Es fördert die Heilung von Krankheiten (generell) und ist ausleitend (Stoffwechselgifte)

Es ist harntreibend

Es beruhigt die Nerven

Es stimuliert die Gebärmutter

Es regt die Sexualität an

Es wirkt gegen alle Entzündungen im Körper

Es hilft sehr gut bei Husten und Erkältung

Es entstaut die Beine

Es reguliert die Temperatur der Füße

 Im Wellnessbereich:
In der heißen Jahreszeit ist es eine Wohltat für den Körper, einen Waschhandschuh mit Hydrolat (Lieblingsduft) benässt kurz abwaschen und auf der Haut trocknen lassen. Aromarin kosmisches Wasser enthält unter anderem auch Zimthydrolat und ist mehr als ein Kräuterwasser.

In der Duftlampe vermittelt uns Zimt eine behagliche Atmosphäre der Geborgenheit, zusammen mit etwas Lavendel oder Vanille oder Koriander, ergibt sich immer eine spezielle und andere angenehme Atmosphäre zum Entspannen und Wohlfühlen. Eine effektive und einfache Möglichkeit, den Streß zu reduzieren, das friedliche Miteinander zu fördern.  Zimthydrolat bietet hier eine sehr sanfte Möglichkeit.

http://br1139.hi.5.com
www.myspace.com/aromarin

 

Posted on Schreib einen Kommentar

Zimt für die Gesundheit

Wer denkt bei dem Gewürz Zimt nicht an Leckereien, besonders zu Weihnachten.

Doch Zimt kann noch mehr als nur den Gaumen verwöhnen. Zimt spielt auch im Ayurveda eine große Rolle. Im Ayurveda spielt der Ernährung eine große Rolle, denn was der Mensch isst, wirkt sich unmittelbar auf sein Wohlbefinden aus. Der Magen-Darm Bereich profitiert dabei besonders von der Heilkraft des Gewürzes, denn es hilft unter Anderem auch bei Blähungen, Krämpfen und Parasiten. Im Ayurveda sollen diese starken Gewürze den Körper von innen reinigen. In Indien wird Zimt nicht nur für Süße Gerichte verwendet, wie bei uns, sondern auch für die pikante Note. Im Currypulver ist zum Beispiel immer Zimt enthalten.

Auch Hildegard von Bingen empfiehlt Zimt. Über Zimt schreibt sie: Er ist warm und hat starke Kräfte, seine Wärme ist so stark, dass sie jeden Feuchtigkeit unterdrückt und wer ihn oft isst, dem mindert er die üblen Säfte und bereitet gute Säfte in ihm und empfiehlt ihn bei Gicht und für Menschen, denen der Kopf schwer und stumpf ist. Von ihr ist auch ein Rezept für Kekse überliefert, die sollen die Nerven stärken.

Wer Informationen über die Wirkung von Zimt für das menschliche Wohlbefinden sucht, wird ein ganzes Füllhorn an Erstaunlichem finden. Er wird finden, das Zimt für Gesundheit und Wohlbefinden ein wahres Wundermittel sein kann, ob als Zimtstange, als Pulver oder ätherisches Öl.  Mit dieser wohlschmeckenden Medizin läßt sich von Grippe über sexuelle Lustlosigkeit und Blasenentzündung bis hin zu Diabetes vieles zumindest lindern.

Das die regelmäßige täglichen Einnahme von Zimtpulver bei Diabetes Typ 2 wirkt, ist die aktuellste und sensationelle Nachricht. Das ging auch 2003 durch die Massenmedien und gab vielen Menschen neue Hoffnung. Zimt ist ein Geheimnis, um das lange Zeit nur Fachleute wussten.

Der finnische Forscher Jaako Tuomiletho fand mit sehr einfachen Mittel heraus, das man sich gegen Diabetes Typ 2 schützen kann. 1993 begann er eine klinische Untersuchung mit 500 Personen mit hohem Diabets Typ 2-Risiko. Die Teilnehmer mussten einige simple Aufgaben erfüllen: Ihr Gewicht um mindestens 5% zu reduzieren, und den Fettverzehr wesentlich verringern von gesättigten tierischen Fetten. Der Verzehr von Obst, Gemüse, vollwertigem Getreide sollte erhöht werden. Und die Probanten sollten sich jeden Tag mindesten ½ Stunde lang bewegen. Tuemiletho hatte eine etwas 35% Verringerung des Risikos erwartet. Doch es wurde bei den 500 Probanten die sensationelle Verringerung um 58% erreicht. ER sagte: Wir haben demonstriert, das keiner der Menschen, denen es gelang, alle Aufgaben zu erfüllen, Diabetiker werden muß. Die Untersuchung zeigte, wie eng Diabetes mit diesen einfachen Verhaltensmustern verbunden ist.

Zimt war eins der ersten Gewürze, welches ihren Weg über die alte Fernhandelsstraße fand. Als  frühestes Zeugnis für diesen Fernhandel gelten die Wandreliefs des Totentempels von Deir el-Bahri, das von dem Pharao Hatschepsut errichtet wurde. Archäologen berichten, dass eine Mumie aus der 20. Dynastie (1200-1085 v.Chr) selbst nach über 3000 Jahren noch Gewürzduft verströmt.

Antike Schriftsteller wie Theoprast und Plinius der Ältere beschreiben die erwärmende harntreibende, verdauungs- und menstruationsfördernde Qualitäten des Zimt. Außerdem empfehlen sie ihn als Heilmittel gegen Husten, Katarrh, Schlangenbissen und Skorpionsstichen.

Zimt gibt es in 3 verschiedenen Varianten: als Stange, als Pulver und als ätherische Essenz.

In der traditionellen indischen Medizin spielt Zimt schon immer eine große Rolle, zum Beispiel im 3000 Jahre alten Buch: Sahara-Samhitha. Dort wird über Zimt beschrieben:

Es fördert die Durchblutung und wärmt den Körper
Es fördert die Heilung von Krankheiten (generell) und ist ausleitend (Stoffwechselgifte)
Es ist harntreibend
Es beruhigt die Nerven
Es stimuliert die Gebärmutter
Es regt die Sexualität an
Es wirkt gegen alle Entzündungen im Körper
Es hilft sehr gut bei Husten und Erkältung
Es entstaut die Beine
Es reguliert die Temperatur der Füße

Die medizinische Wirkung der Zimtrinde und Blätter wird von ihrem Gehalt an ätherischer Essenz bestimmt. Es gibt Zimtrinden-Essenz und Zimtblätter-Essenz. Im Hydrolat, dem Zimtwasser, stecken wasserlösliche Stoffe, die von den öligen abweichen und ebenfalls über Heilkräfte verfügen. Zimthydrolat wird beispielsweise für Produkte gegen Zellulite verwendet.

Es gibt Ärzte, Heilpraktiker und Aromatherapeuten, die mit ätherischen Essenzen arbeiten und dabei sehr gute Erfolge haben. Eingesetzt wird es oft bei Zahnschmerzen, Nasen-Rachenentzündungen, Blasenentzündungen, Bronchitis, Magenprobleme, Darmentzündungen und rheumatischen Schmerzen.

Als Gewürz gegessen fördert Zimt die Verdauung und hilft bei Übelkeit, Blähungen, leichtem Durchfall und Appetitlosigkeit. Es ist in fast allen Magenbittern enthalten.

Schwangere sollten Zimt meiden, weil es Wehenfördernd ist. Bluthochdruckpatienten sollten ebenfalls beim Genuß von Zimt Vorsicht walten lassen, da es den Blutdruck leicht steigern kann, und bei allergisch reagierenden Menschen ist ebenfalls Vorsicht geboten. Manche vertragen Zimt nur in kleinen Mengen oder reagieren empfindlich beim Kontakt mit der Haut.

Zimtrinden-Essenz ist eines der aggressivsten Essenzen und ist daher nur sehr sehr sparsam zu verwenden.

Posted on 1 Kommentar

Aromabäder selbst herstellen

Die qualitativ hochrangigen Produkte haben zwei Sachen gemein- sie tragen garantiert zum Wohlbefinden bei. Die Badezusätze für die Sinne lassen sich jedoch ganz einfach selbst zubereiten. Dabei sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

Als Grundsubstanz lassen sich Flüssigseifen oder Duschbäder im Badewasser verrühren. Für eine samtig zarte Haut können Sie dieser Mischung zwei Tassen Milch oder drei Esslöffel Sahne hinzufügen. Auch Meersalz, Algen oder Honig geben gute Badezusätze ab. Wichtig sind natürlich die ätherischen Öle. Achten Sie beim Kauf auf die Qualität der Essenzen. Für das Bad der Sinne geben Sie etwa 20 Tropfen des ätherischen Öls zum Badewasser dazu und vermischen alles gut. Sie können die ätherischen Öle alternativ in Avocado- oder Mandelöle geben und diese Mixtur dann ins Badewasser geben.

Natürlich lassen sich die duftenden Öle auch kombinieren.

  • Ein erfrischendes Bad für den Sommer erhalten Sie, wenn Sie jeweils fünf Tropfen Öl der Orange, Grapefruit und Lemongrass ins Wasser mengen.
  • Falls Sie sich zu lange der Sonne ausgesetzt haben, sorgen 100ml Johanniskrautöl, 20ml Aloeveraöl und fünf Tropfen Teebaum- und Kamillenöl im Wasser für ein entspanntes Hautgefühl.
  • Wenn Sie spüren, dass eine Erkältung im Anmarsch ist, dann helfen Teebaumöl und Zitrone. Sie regen das Immunsystem an verhindern die Entstehung von Infekten. Auch hier reichen jeweils fünf Tropfen Öl aus.
  • Für ein sinnliches orientalisches Bad geben Sie jeweils fünf Tropfen Bergamott- und Sandelholzöl und vier Tropfen Korianderöl ins Badewasser.

Bevor Sie sich nun in die heimischen Fluten stürzen noch ein paar Hinweise für die Anwendung von ätherischen Ölen. Halten Sie sich immer an die empfohlene Dosierung. Die Öle sollten nie unverdünnt auf die Haut aufgebracht werden. Wichtig ist auch, dass die Öle nicht auf die Schleimhäute gelangen. Wenn sie die Öle innerlich anwenden wollen, dann sprechen Sie vorher mit einem Aromatherapeuten oder Arzt.

 

Posted on Schreib einen Kommentar

Entspannen und Energie tanken

Badeoel-blau- 3Ein heißes Bad ist Entspannung pur- jedoch nur, wenn Sie es wünschen. Denn mit ätherischen Ölen können Sie gezielt ihre geistige und körperliche Verfassung beeinflussen.

Schon seit Menschengedenken werden natürliche ätherische Öle aus Blüten, Früchten und Kräutern unterschiedlicher Pflanzen im medizinischen Bereich und zu Kosmetikzwecken eingesetzt. Die Aromatherapie, die ihren Kinderschuhen also längst entwachsen ist, geht von der Beobachtung aus, dass Düfte die Seele und den Körper ins Gleichgewicht bringen und Selbstheilungskräfte aktivieren. Sogar Krankheiten wie Erkältungen können gelindert oder geheilt werden.

Diese Erkenntnisse macht man sich auch heute noch zunutze- denn die natürlichen Duftstoffe können unser Befinden wesentlich verbessern und selbst psychosomatischen Erkrankungen wie Schlafstörungen kurieren. Die Anwendungsmöglichkeiten der ätherischen Öle sind zahlreich. Neben Duftlampen und Kerzen spielen mit Duftstoffen angereicherte Massageöle und Badezusätze eine wesentliche Rolle in der Aromatherapie.

In Bädern können die Aromen auf zwei Wegen wirken. Zum einen haben sie einen positiven Einfluß auf unsere Haut. Dort sorgen sie für eine gute Durchblutung, beseitigen Unreinheiten oder verbessern das Hautbild. Beim Einatmen der Duftstoffe werden ihre Botschaften an das Gehirn weitergeleitet. Das Gehirn ist eine wichtige Steuerzentrale, die unsere Gefühle über Hormone beeinflusst. In diesen Regelkreis können sich die ätherischen Öle einschalten und unser Befinden in eine gewünschte Bahn lenken.

Was können die unterschiedlichen Aromen bewirken?

Ätherische Öle, Blüten und Kräuter können…

  • Aufmuntern: Kardamom, Mandarine
  • Beleben: Grapefruit, Ingwer, Pfeffer
  • Beruhigen: Lavendel, Melisse, Muskatellersalbei
  • Entspannen und befreien: Geranium, Magnolie, Lavendel, Passionsblume
  • Aphrodisieren: Jasmin, Sandelholz, Ylang, Ylang, Champaca
  • Erfrischen: Cajeput, Limette, Minze
  • Euphorisieren: Jasmin, Muskatellersalbein, Neroli
  • Zentrieren: Elemi, Patchouli, Sandelholz
  • Konzentration steigern: Basilikum, Bergamotte, Zitrone
  • Harmonisieren: Lavendel, Rose

Nicht nur die Psyche profitiert von den Düften. Lavendel, Rosen, Kamille und Scharfgabe pflegen die Haut. Eukalyptus, Fichtennadeln und Thymian helfen bei Erkältungskrankheiten und Heublumen und Wacholderbeeren lindern Muskelschmerzen. Für alle Bedürfnisse gibt es also den passenden Duft.

 

Posted on Schreib einen Kommentar

Duft und Gefühl

Raumdüfte
aromarin Raumduft

 Aromatherapie ist eine sehr alte Methode, sich zu entspannen, Streß abzubauen, die Atmosphäre zu reinigen und sich wohl zu fühlen. Sie findet heute wieder Beachtung bei Ärzten,   Heilpraktikern und Interessierten als willkommene Alternative zur Behandlung von Körper, Geist und Seele.

Die Anwendung ist einfach und unkompliziert und  sind mit wohlriechenden Blütendüften, Hölzern und Harzen jeder Zeit einsatzbereit. Es ist die Wiederentdeckung eines alten Wissens der Kräuterkunde. Die Beziehung unserer Ahnen zur Pflanzenwelt war noch geprägt davon, das Alles mit Allem verbunden ist, als harmonisches Ganzes. Die Natur wurde mit Respekt und Dankbarkeit behandelt und so sorgte die Natur auch für das menschliche Wohlbefinden.

Räuchern wird für viele Gelegenheit eingesetzt und wo es gut roch,  da waren auch die Götter.

Und da, wo sich die Götter zeigten, da ging es auch den Menschen gut. Wenn wir uns mit Wohlgerüchen umgeben, ist es ganz leicht, die Götter heute wieder zu sich einzuladen.

Mit Aromatherapie zu „räuchern“ und die Atmosphäre zu verbessern und zu reinigen, ist einfach und schnell. In das Wasser einer Aromalampe werden ein paar Tropfen der ausgesuchten Essenz, oder einer speziellen Mischung, geträufelt und das Teelicht darunter erwärmt das Wasser und die Essenzen verteilen sich im Raum und verschaffen eine angenehme Atmosphäre. Um eine zartere Wirkung zu haben, vielleicht fürs Kinderzimmer oder Senioren, empfiehlt sich, ein Hydrolat in die Wasserschale zu füllen.

Dieses „Räuchern“ mit den Essenzen  wird einfach wegen des angenehmen Duftes gemacht, oder wegen der stimulierenden, oder entspannenden und reinigenden Wirkung auf Emotionen und Körper. In Griechenland, Arabien und Persien wurden die Pflanzendüfte für die Spiritualität und die Stimmung der Patienten von den Ärzten angewendet. Der persische Arzt Avicenna behandelte seine Patienten damit, um die Emotionen und die feinstofflichen Ebenen

Zu beeinflussen und dadurch auch auf die körperlichen Beschwerden. Im Mittelalter beschäftigten sich Universitäten mit den Essenzen und Düften und in England beschäftigte sich Culpeper mit den stimulierenden Eigenschaften von Essenzen und Kräutern. Mit seinen Büchern darüber beeinflusste er viele Alchimisten, Ärzte und Heiler in Europa.

Angenehme Düfte gehen ganz ohne Zensur direkt in unsere Herzen und Seele und können viele Organe beeinflussen und damit auch unsere Selbstheilungskräfte