Aromabäder selbst herstellen

Die qualitativ hochrangigen Produkte haben zwei Sachen gemein- sie tragen garantiert zum Wohlbefinden bei. Die Badezusätze für die Sinne lassen sich jedoch ganz einfach selbst zubereiten. Dabei sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

Als Grundsubstanz lassen sich Flüssigseifen oder Duschbäder im Badewasser verrühren. Für eine samtig zarte Haut können Sie dieser Mischung zwei Tassen Milch oder drei Esslöffel Sahne hinzufügen. Auch Meersalz, Algen oder Honig geben gute Badezusätze ab. Wichtig sind natürlich die ätherischen Öle. Achten Sie beim Kauf auf die Qualität der Essenzen. Für das Bad der Sinne geben Sie etwa 20 Tropfen des ätherischen Öls zum Badewasser dazu und vermischen alles gut. Sie können die ätherischen Öle alternativ in Avocado- oder Mandelöle geben und diese Mixtur dann ins Badewasser geben.

Natürlich lassen sich die duftenden Öle auch kombinieren.

  • Ein erfrischendes Bad für den Sommer erhalten Sie, wenn Sie jeweils fünf Tropfen Öl der Orange, Grapefruit und Lemongrass ins Wasser mengen.
  • Falls Sie sich zu lange der Sonne ausgesetzt haben, sorgen 100ml Johanniskrautöl, 20ml Aloeveraöl und fünf Tropfen Teebaum- und Kamillenöl im Wasser für ein entspanntes Hautgefühl.
  • Wenn Sie spüren, dass eine Erkältung im Anmarsch ist, dann helfen Teebaumöl und Zitrone. Sie regen das Immunsystem an verhindern die Entstehung von Infekten. Auch hier reichen jeweils fünf Tropfen Öl aus.
  • Für ein sinnliches orientalisches Bad geben Sie jeweils fünf Tropfen Bergamott- und Sandelholzöl und vier Tropfen Korianderöl ins Badewasser.

Bevor Sie sich nun in die heimischen Fluten stürzen noch ein paar Hinweise für die Anwendung von ätherischen Ölen. Halten Sie sich immer an die empfohlene Dosierung. Die Öle sollten nie unverdünnt auf die Haut aufgebracht werden. Wichtig ist auch, dass die Öle nicht auf die Schleimhäute gelangen. Wenn sie die Öle innerlich anwenden wollen, dann sprechen Sie vorher mit einem Aromatherapeuten oder Arzt.

 

Entspannen und Energie tanken

Badeoel-blau- 3Ein heißes Bad ist Entspannung pur- jedoch nur, wenn Sie es wünschen. Denn mit ätherischen Ölen können Sie gezielt ihre geistige und körperliche Verfassung beeinflussen.

Schon seit Menschengedenken werden natürliche ätherische Öle aus Blüten, Früchten und Kräutern unterschiedlicher Pflanzen im medizinischen Bereich und zu Kosmetikzwecken eingesetzt. Die Aromatherapie, die ihren Kinderschuhen also längst entwachsen ist, geht von der Beobachtung aus, dass Düfte die Seele und den Körper ins Gleichgewicht bringen und Selbstheilungskräfte aktivieren. Sogar Krankheiten wie Erkältungen können gelindert oder geheilt werden.

Diese Erkenntnisse macht man sich auch heute noch zunutze- denn die natürlichen Duftstoffe können unser Befinden wesentlich verbessern und selbst psychosomatischen Erkrankungen wie Schlafstörungen kurieren. Die Anwendungsmöglichkeiten der ätherischen Öle sind zahlreich. Neben Duftlampen und Kerzen spielen mit Duftstoffen angereicherte Massageöle und Badezusätze eine wesentliche Rolle in der Aromatherapie.

In Bädern können die Aromen auf zwei Wegen wirken. Zum einen haben sie einen positiven Einfluß auf unsere Haut. Dort sorgen sie für eine gute Durchblutung, beseitigen Unreinheiten oder verbessern das Hautbild. Beim Einatmen der Duftstoffe werden ihre Botschaften an das Gehirn weitergeleitet. Das Gehirn ist eine wichtige Steuerzentrale, die unsere Gefühle über Hormone beeinflusst. In diesen Regelkreis können sich die ätherischen Öle einschalten und unser Befinden in eine gewünschte Bahn lenken.

Was können die unterschiedlichen Aromen bewirken?

Ätherische Öle, Blüten und Kräuter können…

  • Aufmuntern: Kardamom, Mandarine
  • Beleben: Grapefruit, Ingwer, Pfeffer
  • Beruhigen: Lavendel, Melisse, Muskatellersalbei
  • Entspannen und befreien: Geranium, Magnolie, Lavendel, Passionsblume
  • Aphrodisieren: Jasmin, Sandelholz, Ylang, Ylang, Champaca
  • Erfrischen: Cajeput, Limette, Minze
  • Euphorisieren: Jasmin, Muskatellersalbein, Neroli
  • Zentrieren: Elemi, Patchouli, Sandelholz
  • Konzentration steigern: Basilikum, Bergamotte, Zitrone
  • Harmonisieren: Lavendel, Rose

Nicht nur die Psyche profitiert von den Düften. Lavendel, Rosen, Kamille und Scharfgabe pflegen die Haut. Eukalyptus, Fichtennadeln und Thymian helfen bei Erkältungskrankheiten und Heublumen und Wacholderbeeren lindern Muskelschmerzen. Für alle Bedürfnisse gibt es also den passenden Duft.

 

Duft und Gefühl

Raumdüfte

aromarin Raumduft

 Aromatherapie ist eine sehr alte Methode, sich zu entspannen, Streß abzubauen, die Atmosphäre zu reinigen und sich wohl zu fühlen. Sie findet heute wieder Beachtung bei Ärzten,   Heilpraktikern und Interessierten als willkommene Alternative zur Behandlung von Körper, Geist und Seele.

Die Anwendung ist einfach und unkompliziert und  sind mit wohlriechenden Blütendüften, Hölzern und Harzen jeder Zeit einsatzbereit. Es ist die Wiederentdeckung eines alten Wissens der Kräuterkunde. Die Beziehung unserer Ahnen zur Pflanzenwelt war noch geprägt davon, das Alles mit Allem verbunden ist, als harmonisches Ganzes. Die Natur wurde mit Respekt und Dankbarkeit behandelt und so sorgte die Natur auch für das menschliche Wohlbefinden.

Räuchern wird für viele Gelegenheit eingesetzt und wo es gut roch,  da waren auch die Götter.

Und da, wo sich die Götter zeigten, da ging es auch den Menschen gut. Wenn wir uns mit Wohlgerüchen umgeben, ist es ganz leicht, die Götter heute wieder zu sich einzuladen.

Mit Aromatherapie zu „räuchern“ und die Atmosphäre zu verbessern und zu reinigen, ist einfach und schnell. In das Wasser einer Aromalampe werden ein paar Tropfen der ausgesuchten Essenz, oder einer speziellen Mischung, geträufelt und das Teelicht darunter erwärmt das Wasser und die Essenzen verteilen sich im Raum und verschaffen eine angenehme Atmosphäre. Um eine zartere Wirkung zu haben, vielleicht fürs Kinderzimmer oder Senioren, empfiehlt sich, ein Hydrolat in die Wasserschale zu füllen.

Dieses „Räuchern“ mit den Essenzen  wird einfach wegen des angenehmen Duftes gemacht, oder wegen der stimulierenden, oder entspannenden und reinigenden Wirkung auf Emotionen und Körper. In Griechenland, Arabien und Persien wurden die Pflanzendüfte für die Spiritualität und die Stimmung der Patienten von den Ärzten angewendet. Der persische Arzt Avicenna behandelte seine Patienten damit, um die Emotionen und die feinstofflichen Ebenen

Zu beeinflussen und dadurch auch auf die körperlichen Beschwerden. Im Mittelalter beschäftigten sich Universitäten mit den Essenzen und Düften und in England beschäftigte sich Culpeper mit den stimulierenden Eigenschaften von Essenzen und Kräutern. Mit seinen Büchern darüber beeinflusste er viele Alchimisten, Ärzte und Heiler in Europa.

Angenehme Düfte gehen ganz ohne Zensur direkt in unsere Herzen und Seele und können viele Organe beeinflussen und damit auch unsere Selbstheilungskräfte