“Das ist nicht Streicheln, sondern Diagnostik”

Humanmedizinerin Tanja Müller berichtet über ihre Arbeit

Hirschhorn. Eigentlich ist Tanja Müller Fachärztin für Allgemeinmedizin.

 

Sie lebt in Hirschhorn und arbeitet seit einigen Monaten in der urologischen Abteilung
der Eberbacher GRN-Klinik. Doch wenn ihr Dienst im Krankenhaus beendet ist,
dann tauscht die Frau mit dem großen Herzen für Tiere den weißen Kittel gegen ihre
Jeans ein, schnürt die robusten Schuhe und macht sich auf, um Pferde,
Hunde oder Katzen und “gelegentlich auch ein paar Nager” naturheilkundlich zu behandeln.

Dafür hat Tanja Müller im Anschluss an ihr Studium der Humanmedizin insgesamt
rund 1200 Stunden in die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin an der
Akademie für Tierheilverfahren ATM in Bad Braunstedt investiert.
Sie hat sich in Tierhomöpathie, -physiotherapie, -akupunktur, -osteopathie,
Tierkommunikation und Pflanzenheilkunde für Tiere kundig gemacht.

Um den Tieren unnötigen Stress zu ersparen, besucht Müller ihre Patienten grundsätzlich
in deren vertrauter Umgebung. Dafür pendelt sie regelmäßig zwischen Mannheim,
Heidelberg und Mosbach. Sie nimmt aber auch Fahrten bis nach Karlsruhe, Heilbronn,
Frankfurt oder in die Pfalz auf sich, um den meist “feinen, sensiblen Tieren,
oft von Liebhaberrassen” bei Erkrankungen von Magen, Darm, Lunge oder Haut,
bei hormonellen Störungen, psychischen oder neurologischen Leiden Heilung zu bringen.

Zu Müllers Behandlungsmethoden gehören unter anderem Akupunktur, Osteopathie und Aromatherapie.
“Damit erreicht man alle Ebenen, körperliche, seelische und geistige”, weiß Tanja Müller.
Zur Feststellung von Krankheiten oder Allergien führt sie Bioresonanzanalysen durch,
diagnostiziert bei Pferden mögliche Probleme per Ganganalyse.

“Dabei lässt man das Pferd vom Besitzer vorführen”, erläutert Müller, “erst im Schritt, dann im Trab.
” Die Zunge des Tiers wird angeschaut, Pulsdiagnostik kommt zum Zuge.

Mit den Händen werden Muskulatur, Knochen, Gelenke und Bindegewebe untersucht.
“Ich bin eine Therapeutin, die viel über die Hände macht”, erklärt Tanja Müller.
“Es sieht oft aus, als würde ich zum Beispiel einen Hund streicheln. Aber das ist alles Diagnostik.”

Ein großer Schwerpunkt in ihrer Naturheilpraxis für Tiere ist die Pferdeosteopathie.
“Dabei geht es um die Behebung von Blockaden des Bewegungsapparats”, erläutert Müller.

Nicht immer sei es eine schwere Lahmheit, derentwegen Kunden sie zu Hilfe riefen.
“Oft ist das Pferd nach Auskunft der Besitzer ‚unrittig‘, unwillig oder schreckhaft.”
Dann gilt es herauszufinden, ob eventuell psychische Probleme oder innere Erkrankungen
Grund für das auffällige Verhalten sind. In solchen Fällen sind Aromatherapie,
Ernährungsumstellung, Homöopathie oder Akupunktur mögliche Mittel der Wahl.

Bei der 18 Jahre alten Englischen Vollblutstute “Steady” zum Beispiel hat Tanja Müller
einen leichten Beckenschiefstand als Ursache für die Rückenprobleme des Pferdes
ausgemacht.  “Mehrere Wirbel sind etwas verschoben”, lautet die Diagnose.

Da sind Müllers osteopathische Kenntnisse gefragt. Mit kleinen Bewegungen ihrer Hände
bringt sie die Wirbel wieder sanft an ihren Platz. Eine Massage mit ätherischen Ölen soll
Entspannung der Muskulatur und Stärkung des Immunsystems bewirken.

Müller testet verschiedene Öle aus, die bei “Steady” mögliche seelische oder körperliche Blockaden lösen sollen.
Dazu hält sie das jeweilige Fläschchen vor die Nüstern der Stute.
“Kaut das Pferd ab, das heißt, schmatzt oder gähnt es, dann braucht es dieses Öl”,
erklärt Müller.  “Wendet es sich ab, dann ist es nicht das richtige.”

“Steady” hat sich für “Valor” entschieden, eine Mischung aus verschiedenen Ölen.
Nach der Behandlung darf sie nun drei Tage nicht geritten werden,
damit sich der Bewegungsapparat wieder stabilisiert.

Was unterscheidet die Tätigkeit der Tierheilpraktikerin nun von der des Tierarztes?
Tanja Müller: “Ich darf keine landwirtschaftlichen Tiere behandeln,
keine Operationen oder Impfungen durchführen und auch
keine schulmedizinischen Medikamente verabreichen.”

Wenn also ein medizinischer Notfall vorliege, werde sie das Tier immer zum Tierarzt schicken.
Zur Nachbehandlung nach OP oder Schlaganfall aber darf Müller dann wieder aktiv werden.
Quelle: https://www.rnz.de/nachrichten/eberbach_artikel,-hirschhorner-tierheilpraktikerin-das-ist-nicht-streicheln-sondern-diagnostik-_arid,383975.html

Aromatherapie für die Reiseapotheke

 

 

Ätherische Öle verzaubern uns mit ihrem Duft, können aber auch Abwehr hervorrufen.
Denn über die Nase aufgenommen, wird ein Reiz an unser Zentralnervensystem weitergeleitet und von dort aus gesteuert, ob und wie wir uns wohlfühlen.

Doch ätherische Öle können auch über die Haut resorbiert werden und sowohl lokal
als auch systemisch ihre Wirkung entfalten.
So ergibt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Körper in seiner Gesundheit zu unterstützen.
Mein Tipp – packen Sie folgende ätherischen Öle in Ihre Reiseapotheke:

Neroliöl wird aus Orangenblüten gewonnen und hilft, Flugangst zu überwinden.
Aufgrund seiner Intensität wird es als zehnprozentige Verdünnung gehandelt.
Einfach einen Tropfen aufs Taschentuch und bei Bedarf daran schnuppern.

aromarin Rollon

 

Pfefferminzöl hilft als Antischmerzmittel.
Ein Tropfen auf die Fingerkuppe und zwei Querfinger links und rechts
der Halswirbelsäule am Haaransatz punktförmig massieren
bringt bei Kopfschmerz rasch Linderung.

 

Lavendelöl ist das Tonikum für vertieften Schlaf.
Einen Tropfen mit einem Tupfen Hautcreme mischen und sanft
an den Schläfen in kleinen Kreisen einmassieren.

Nelkenöl hingegen wirkt stark entzündungshemmend und antibakteriell.
Egal, ob Eiteraphthe im Mund oder rotes, schmerzendes Nagelbett – täglich
ein Tropfen mit einem Wattestäbchen aufgebracht reicht, um das Geschehen zu bremsen.
Quelle: https://www.news.at/a/aromatherapie-reiseapotheke-10188353

Natürliches Pflanzenwasser für die Haut

Pflanzenwasser sind richtige Allrounder:
Sie beruhigen die Haut,
spenden Feuchtigkeit und sorgen vor allem
im Sommer für den extra Frischekick!

Feuchtigkeit spenden ohne Serum oder Creme?
Das können nur Pflanzenwasser, gerne auch Hydrolate genannt.
Drei Begriffe, eine Bedeutung: Die Alleskönner übernehmen in
Sachen Hautpflege die Aufgaben eines Toners.
Sie klären die Haut, reinigen porentief und spenden Feuchtigkeit.

 

Aber die Wunderwaffe aus der Natur kann noch ganz anders genutzt werden –
zum Beispiel als Makeup Setting Spray. Und für den gewissen Frischekick unter
Tags können die Sprays auch zwischendurch über dem Makeup aufgesprüht werden.
Der frische Duft wirkt belebend und kann im stressigen Alltag
als kleine Aromatherapie zwischendurch genutzt werden.

Für beanspruchte Haut – beispielsweise durch trockene Heizungsluft
oder durch das Sonnenbad – können ein paar Spritzer Rosenwasser
echte Wunder vollbringen.

An heißen Tagen tut kühles Orangenblütenwasser aus dem Kühlschrank
besonders gut und verleiht der Haut einen schönen Glow.
Gewonnen werden die Hydrolat übrigens durch
die Destillation der Blüten – ein Nebenprodukt,
das bei der Herstellung ätherischer Öle anfällt.
Für uns ist es aber mehr als das:
Wir lieben Pflanzenwasser und zeigen euch, welches zu eurem Hauttyp passt.

Hamameliswasser:

Ein echter Bakterienkiller! Hamameliswasser ist besonders für fettige Haut
ein hervorragendes Mittel um sie zu klären und zu reinigen.
Es wirkt antiseptisch und hat eine stark adstringierende
(zusammenziehende) Wirkung – ideal für grobporige, ölige haut.
Durch seine antioxidativen Eigenschaften kann die Wundheilung
beschleunigt werden.

Rosenwasser:

 

 

Der optimale Feuchtigkeitsspender für trockene Haut!
Rosenwasser gleicht den pH-Wert aus,
reinigt porentief und ist dabei sanft und verträglich.

Es hat aber auch antibakterielle Eigenschaften,
neutralisiert Rötungen und wirkt leicht mattierend,
weshalb es auch bestens für unreine Haut geeignet ist.

Für den Extra-Frischekick kann es zum Beispiel nach der
Feuchtigkeitscreme auf die Haut aufgesprüht werden.
Rosenwasser kann auch als After-Sun-Pflege nach dem Sonnenbad verwendet werden.

Lavendelwasser:

Lavendelwasser wirkt besonders pflegend und beruhigend auf gerötete Haut.
Entgegen aller Erwartungen riecht es weniger nach Lavendel, sondern eher nach Kräutern oder Heu.
Bei Juckreiz oder Hautirritationen kann es echte Wunder wirken!
Als Körperspray oder Kompresse lindert es leichten Sonnenbrand und kann sogar bei Insektenstichen
unterstützend und abschwellend wirken. Seine ausgleichende Wirkung eignet sich auch zur Pflege von
unreiner und fettiger Haut. Lavendelwasser stellt das Gleichgewicht der Haut wieder her
und aktiviert ihre Regenerationsprozesse.

Orangenblütenwasser:

Der zart-blumige Duft sorgt gleich für gute Laune!
Oranergenblütenwass gilt als Geheimwaffe französischer Frauen.
Es eignet sich perfekt für sensible Haut, wirkt aber auch beruhigend auf die Sinne.
In der Aromatherapie wird Orangenblütenwasser gerne zur Stärkung und Beruhigung
vor Stresssituationen angewendet. Es sorgt für einen harmonischen pH-Wert,
spendet Feuchtigkeit und verfeinert das Hautbild.
Sofort werden gereizte Hautstellen beruhigt und Rötungen reduziert.
Besonders nach der Rasur kann Orangenwasser entspannend und beruhigend wirken.
Es findet aber auch in der Haarpflege Anwendung:
Ein paar Spritzer Orangenblütenwasser sorgen für die extra Portion Glanz.
Quelle:  https://www.woman.at/a/face-mist-pflanzenwasser-fuer-die-haut

 

Gemüsecrem

Gemüse und Kräuter  zerkleinern und
mit Salz und Gewürzen
und ½ Tasse Wasser in die
Küchemaschine geben.

Wenn das Gemüse soweit gemixt ist, 1 Eß Olivenöl,
1 Eß Kokosfett und
1 Spritzer Apfelessig,
4 Eß gem. Nüsse/Sonnenblumenkerne und
2 Eß Braunhirsemehl und
1 Tl. Flohsamenschalen zugeben und weiter mixen.

 

Braunhirse ist ein Urgetreide  enthält Kieselerde und Minralstoffe und ist wichtig für Knochen,
Zähne,Haare und Bindegewebe..
Flohsamenschalen halten die Gemüsecrem cremig und sind vorteilhaft für die Verdauung.

Alles mixen bis zur gewünschten Konsistenz, ich mag es gerne so ein wenig körnig.
Wer eine ganz feine Creme haben möchte, bereitet dies in einem Hochleistungsmixer zu.

Diese leckere Gemüsecrem schmeckt sehr gut als Brotaufstrich und auch zu Pellkartoffeln,
sie hält sich im Kühlschrank gut eine Woche.

Für die Gemüsecrem eignen sich alle Wurzelgemüsen,
Paprika, Lauch und auch Wildkräuter passen gut hinein.

Kräuteröl selbstgemacht

Selbstgemachtes Kräuteröl ist leicht und schnell herzustellen –
und Sie wissen, das ist erste und beste Qualität, weil Sie die Zutaten aussuchen.

Zudem stellen Sie die Kträuter selber zusammen, aus dem Garten oder von der Fensterbank.
Und sollte dabei ein gewünschtes Kraut gerade fehlen, werden ein paar Tropfen einer Kräuteressenz beigefügt.
Dies sollte so 3 – 4 Wochen ziehen und dann abseien.

Diese Kräuteröl ist sehr intensiv und es kann es gut etwas verlängert werden.

Und es ist auch ein tolles Geschenk