Tipps bei Schlafstörungen

Aromatherapie und Tee

aromarin DuftlampeTipp 1: Aromatherapie
Die Anwendung von ätherischen Ölen hat eine lange Tradition und kann dabei helfen, das Wohlbefinden von Mensch und Tier zu steigern. Auch bei Schlafstörungen werden die wohlriechenden Pflanzenextrakte genutzt. Die flüchtigen Wirkstoffe können auf vielerlei Weise zum Einsatz kommen, denn man kann sie inhalieren oder auch einmassieren. Bei Schlafstörungen ist sicherlich Lavendel am bekanntesten. Das reine ätherische Öl wird in einer Duftlampe verdampft, als Raumspray genutzt oder als Zusatz in einem Massageöl verwendet.

Kräuterkissen mit Lavendel, Rose, Hopfen oder Melisse können ebenfalls zu einem gesunden Schlaf beitragen. Melisse hat einen festen Platz in der Naturheilkunde und ist ein guter Badezusatz, um ruhiger und ausgeglichener zu werden. Der Duft der Rose wird allgemein als entspannend und ausgleichend empfunden. Entspannen sollte sich der Schläfer übrigens auch im Hinblick auf seine tatsächlich geschlafenen Stunden: Nicht jeder braucht acht Stunden Nachtschlaf, es gibt auch Menschen, die mit nur sechs Stunden besser auskommen und ausgeruhter sind.

Tipp 2: Tee trinken
Die gleichen Pflanzen, deren ätherische Öle man in der Aromatherapie nutzen kann, wirken als Tee genossen gleich doppelt: Einmal über ihr Aroma, das den Geruchssinn stimuliert, und zum anderen durch die Aufnahme als Infus. Die Klassiker sind sicherlich Baldrian und Hopfen, die kombiniert mit Lavendel und Melisse noch wohlschmeckender und intensiver wirksam werden. Wichtig bei der Zubereitung eines Schlaftees ist, dass die Tasse während des Ziehvorgangs abgedeckt wird, damit die ätherischen Öle nicht verfliegen.

Ätherische Öle statt Medikamente und Chemie

aromarin Badeöle
aromarin öle

An den Standorten Göppingen und Geislingen wird die komplementäre Aromapflege überwiegend in der Onkologie, den internistischen Stationen, in der Geburtshilfe oder in der Schmerztherapie angewandt.

„Die natürlichen Düfte und Essenzen der Pflanzen und die daraus gewonnenen ätherischen Öle unterstützen den Genesungsprozess und fördern auch die Selbstheilung“, sagt Susanne Joos.
Die ausgebildete und ärztlich geprüfte Expertin für Aromatherapie wird von den Ärzten und Pflegekräften gerne hinzugezogen, wenn es darum geht, den Patienten ganzheitlich zu betreuen – vom Frühchen bis zum Palliativpatienten.

Düfte und Gerüche haben eine tiefgreifende Wirkung auf den Menschen.
„Gute Gerüche stimulieren unsere Sinne. Sie wecken Emotionen und beeinflussen unser Befinden“, erklärt Susanne Joos.
Sie ist Pflegekraft – und seit zehn Jahren Aromaexpertin in der Göppinger Klinik am Eichert.
Sie war es, die auf Wunsch von Pflegedirektorin Margit Hudelmaier das Wissen ihrer Studiengänge und zahlreicher Fortbildungen an die Klinik  brachte.

Zu dieser Zeit war Susanne Joos mit ihrem Expertenwissen bereits im Landkreis Göppingen tätig, vor allem in Altenheimen und bei ambulanten Pflegediensten. Mit viel Engagement schnitt sie ihr Konzept auf die Bedürfnisse der Klinikpatienten zu, erweiterte es und baute so die Aromapflege und die Hautpflegesprechstunde in den Alb-Fils-Kliniken auf.

Die Indikation zur Aromatherapie wird mit dem behandelnden Arzt oder den Pflegefachkräften besprochen. Dann legt Susanne Joos fest, welche Produkte für die aktuellen Beschwerden und Bedürfnisse des Patienten geeignet sind.
In regelmäßigen Abständen werden diese dann angewandt – sei es per Einreibung und Massage, als Raumduft, Kompresse oder bei Waschungen und Bädern. Diese zusätzliche Leistung wird von den Krankenkassen nicht finanziert, die Kosten tragen aber die Alb-Fils-Kliniken.

„Lavendel und Basilikum wirken schmerzstillend und beruhigend. Die Anwendung einer kampferhaltigen Ölmischung nimmt den Schmerz und fördert die Durchblutung.
Bei Schlafstörungen wende ich gerne Schlafsocken an, welche auf lavendelgeölten Füßen getragen werden“, erklärt Susanne Joos.
„Ätherische Öl-Produkte können gegen Beschwerden genauso eingesetzt werden wie gegen die Nebenwirkungen starker Medikamente, wie sie beispielsweise in der Krebstherapie zum Einsatz kommen.“

Die Expertin bietet einmal in der Woche eine onkologische Haut- und Wundpflegesprechstunde an. Ihr zusätzliches Wissen als Wundexpertin lässt sie auch in die sogenannte Wundensprechstunde einfließen, bei der Ärzte und Pflegekräfte sich eng absprechen, wenn es um die spezielle Versorgung von chronischen Wunden geht.

Die 51-Jährige schätzt die Aroma-Komplementärpflege als wichtige Ergänzung zu den vielfältigen schulmedizinischen Therapien.
„Ich bin Naturheilkundlerin, Chemie bekommen die Patienten genug“, sagt Joos.
Auch unruhige und ängstliche Patienten können von aromatherapeutischen Anwendungen profitieren.
„Damit reduzieren wir den Medikamenteneinsatz und erleben eine größere Patientenzufriedenheit“, betont Margit Hudelmaier.

Voraussetzung für eine wirkungsvolle Anwendung ist, dass es sich um hundertprozentig naturreine ätherische Öle handelt.
„Einen Teil davon lassen wir sogar nach eigenen Rezepten für unsere Klinik anfertigen“, erklärt Susanne Joos.
„Einige ätherische Öle haben auch die Eigenschaft, multiresistente Keime in Schach zu halten oder gar auszuschalten.“

Grundlagen der Aromatherapie

Ätherische Öle sind aromatisch duftende Öle von Pflanzen, die leicht verdunsten. Sie werden durch Destillation gewonnen.
Die Aromatherapie macht sich die Wirkung dieser Öle auf das Gehirn und das vegetative Nervensystem und damit deren Einfluss auf die Stimmungslage zunutze.
Hauptbestandteil sind so genannte Monoterpene, die stimulierend und konzentrationsfördernd, aber auch stimmungsaufhellend und angstlösend wirken.

Außerdem haben ätherische Öle direkten Einfluss auf den Körper und seine Organe:
Die Monoterpene dringen leicht durch die Membran von Haut und Schleimhaut.
Dadurch gelangen sie in die Blutbahn. Im Körper wirken sie entzündungshemmend und antibakteriell,
aber auch schmerzstillend und anregend.
Der Name Aromatherapie geht zurück auf den französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé,
der die Heilwirkungen dieser Öle untersuchte und seine Erkenntnisse 1936 unter dem Titel „Aromatherapie“ veröffentlichte.

Aromarin Würzöl/Kräuteröl

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Hübsch eingepackt, erfreut es bestimmt

Da bietet sich ein leckeres und
gesundes aromarin Kräuteröl an

Zutaten für aromarin Kräuteröl

 

 

Stellen sie sich ihr Kräuter-Würzöl selber zusammen
in ihrer bevorzugten Mischung.

Sehr lecker zum beträufeln von Gemüse und Salaten

 

 

Biopflanzenöl kaltgepreßt
eine dekorative Flasche
Kräuteressenzen

Rustikal
Origano – Majoran – Rosmarin – Vetiver – Thymian
Für kräftige Wurzelgemüsen wie Rübchen,
Karotten, Kohl, Kürbis, Sellerie

Provence
Ysop – Basilikum – Estragon – Lavendel – Petersilie
für leichte grüne Salate

Meditiran
Basilikum – Rosmarin – Estragon – Petersilie – Dill
Für leichte grüne Salate, Gurken/Tomatensalat

Nehmen sie auf 200ml
insgesamt nicht mehr als
20 Tropfen

um Gemüse und Salate zu aromatisieren
reicht ein Teelöffel

 

Ein leckeres Frühstück

aromarin Rezepte, lecker und gesund
für eine gesunde Ernährung und
superschnell zubereitet

 

11/2 Tl Chiasamen eingeweicht
1 Apfel
2 – 3 Datteln eingeweicht
1 Tasse Hafermilch
1 Tl Zimthonig


Apfel und Datteln zerkleinern und mit den anderen Zutaten,
außer Chiasamen, mixen
In ein Dessertschälchen tun und mit dem Chiasamen verrühren.

Das geht schneller als Kaffeekochen und schmeckt sehr lecker,
versorgt deinen Körper mit Vitaminen und Mineralien
und gibt Energie für den Tag