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Bio ist nicht teuerer.

Bio Lebensmittel und fair gehandelte Produkte haben ihren Preis. Doch muß deshalb Bio-Kost gleich den Familienetat sprengen? Eine Studie des Öko-Instituts sagt: „Nein. Gesunde Ernährung ist kaum teuerer.

Das Freiburger Öko-Institut war in einem von privaten Spenden finanzierten Projekt der Frage nachgegangen: „Ist gutes Essen wirklich teuerer“?

Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Denn für dien Einzelnen vielen gerade mal 7 Euro Mehrkosten pro Monat, wenn er sich mit ökologisch hergestellten und fair gehandelten Lebensmitteln eindeckt und sich außerdem an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung orientiert – also weniger Fleisch isst und dafür mehr Obst und Gemüse.

Für die Gesellschaft wird diese Art der Ernährung gleichzeitig billiger: Denn Bio spart an den indirekten Kosten unserer Ernährung, die die Gesellschaft zwangsläufig für die Auswirkungen der konventionellen Landwirtschaft tragen muß.

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und mineralischen Düngern, die intensive Tierhaltung, die zur Stickstoffbelastung von Gewässern führt, die massive Einsatz von Antibiotika, der Resistenzen und neue Krankheiten nach sich zieht.

Mehrausgaben für die Gesundheit – all das sind Beispiele für die Kosten, welche die gesamte Bevölkerung tragen muß.

„Berücksichtigt man diese Folgekosten, dann ist die durchschnittliche Ernährung viel teurer als eine mit Bio-Lebensmitteln“, sagt Rainer Grießhammer vom Öko-Institut.
Quelle: Schrot und Korn Nov. 2014.

Meine Anmerkung: Ernährt man sich dann noch Rohköstlich, ist die Ersparnis noch effektiver und dazu werden die Widerstandskräfte Ihres Körpers gestärkt und die Erkältungswelle kann an Ihnen vorüber ziehen. Schöne Rezepte finden Sie unter „Rezepte“.

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