Aromatherapie für eigene Kosmetik

Kann ich das ätherische Öl einfach
in meine Kosmetik reinträufeln?

mit Aromaölen
Fußbad

Ein paar Tropfen Lavendelöl ins Badewasser und fertig ist die entspannende Bademischung?
Leider klappt das nicht ganz, denn ätherische Öle brauchen Fette,
um ihre Wirkung komplett zu entfalten.
Damit sich das Öl mit dem Wasser mischt, braucht es einen Emulgator.
Zum Baden eignet sich prima ein Becher Sahne – die pflegt obendrein noch die Haut.
In bestehende Kosmetikprodukte kann man Öle meist relativ gut integrieren,
zum Beispiel ein paar Tropfen Rosmarinöl in Shampoo,
etwas Minzöl zur Erfrischung schwerer Beine in die Bodylotion…

Tipp: Ätherische Öle niemals direkt auf Textilien träufeln,
die Flecken lassen sich meist nicht wieder entfernen.

Entscheidend für die Wirkung: die Qualität ätherischer Öle

Entscheidend für ihre Wirksamkeit ist die Qualität eines ätherischen Öls.
Die konzentrierten Extrakte aus Pflanzen, die durch Wasserdampfdestillation separiert werden,
sollten ihre Wirkstoffe in möglichst hochkonzentrierter Form enthalten.
Optimal ist 100% naturreines Öl aus biologischem Anbau –
das enthält keine synthetischen Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe
.
Und das hat – je nach ätherischem Öl – auch seinen Preis.
Denn für die Herstellung von einem Kilogramm ätherischen Öls sind je nach Pflanze
zwischen 150 und 5000 Kilogramm Pflanzenmaterial notwendig.
Besonders Rosenöl gehört zu den kostbarsten Ölen der Welt.

äthr.öle

Kopfschmerzen von ätherischen Ölen entstehen, wenn die Dosierung zu hoch ist
(in Schalen mit Wasser verdünnen) oder die Aromaöle mit Lösungsmitteln gestreckt sind.
Unsere Riechzellen sind sehr empfindlich, und ein zu konzentrierter Duft wird als unangenehm
empfunden, da er zusätzlich den Schmerznerv Trigeminus aktiviert –
das kennt man zum Beispiel von Menthol, Rosmarin und Eukalyptus.
Kleine Kinder reagieren übrigens besonders empfindlich.
Eine starke Duftkonzentration im Raum kann sich über die Haut und die Bronchien
auf den ganzen Körper auswirken. Erste Allergien sind vorprogrammiert.

Unbedingt die Haltbarkeit beachten:
Teebaumöl hält meist nur sechs Monate, andere ätherische Öle rund ein Jahr.

Quelle: https://www.brigitte.de/beauty/naturkosmetik/spannend-aetherische-oele-und-ihre-wirkung-11203876.html

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