Wohlriechende Düfte können heilen helfen

Krankenhäuser nutzen Düfte, um die Heilung zu fördern.
Wissenschaftler finden neue Mechanismen,
wie Düfte einzelne Zellen im Körper anregen und
dadurch gesünder machen können.

Schlaganfall-Station Kreiskrankenhaus Lörrach. Dagmar Stöcklin hat ihre Duftöle immer griffbereit.
Zum Beispiel Zitronenöl für das Morgen-Waschwasser. Zwei Tropfen in Kaffeesahne auflösen.
Diese Mischung verteilt das Öl perfekt im Wasser. Zitronenöl ist nicht der einzige Duft,
mit dem Dagmar Stöcklin ihren Patienten hilft.

Welche Düfte wirken heilend?

Zwei Tropfen Orangenöl für eine beruhigende Duftkompresse –
Gerda Bühler hat vor ein paar Tagen einen Schlaganfall gehabt.
Sie konnte nicht mehr sprechen, fühlte sich unruhig und ängstlich.
Da konnten ihr Dagmar Stöcklins Düfte helfen.

Orangenduft gegen Angst und Unruhe, Pfefferminze gegen Schmerzen,
Zitrone zur Anregung, Lavendel für einen ruhigen Schlaf.
Die Aromatherapeutin und der Chefarzt sind sich einig.
Das wichtigste bei einem Schlaganfall ist, die Blutgerinnsel im Hirn aufzulösen.
Das tun sie mit Medikamenten aus der Schulmedizin. Aber Düfte können helfen,
dass sich die Patienten insgesamt besser fühlen und so schneller gesund werden.

Wie wirken Düfte?

Wenn wir einen Duft riechen, dann leiten die Duftrezeptoren in unserer Nase diese
Empfindung in die Gehirnregionen weiter, die für Gefühle und Erinnerungen zuständig sind.
Deshalb können Düfte sofort angenehme Gefühle auslösen. Aber was die Wissenschaft erst
langsam erforscht: Nicht nur die Riechzellen in unserer Nase haben Duftsensoren,
sondern viele andere Zellen in unserem Körper auch. Zum Beispiel Gehirnzellen selbst.
Die Duftmoleküle von Lavendel, Zitrone & Co docken hier an. Es sind dieselben Rezeptoren,
an denen Schlafmittel und Aufputschmittel ansetzen. So kann Orange unsere Angst lösen,
Pfefferminze unsere Schmerzen lindern, Rosenduft beim Einschlafen unser Gedächtnis trainieren.

Wie kann ich selbst Düfte nutzen?

Wohltuende Duftöle kann man zu Hause in die Duftlampe oder den elektrischen Vernebler geben.
Aber Achtung. Sie sollten rein und von guter Qualität sein.
Oder man holt sich die heilenden Gerüche direkt in der Natur.
Thekla Kolbeck, Landschaftsökologin aus Breisach, weiß alles über die Kraft der Bäume.
Bäume geben Duftstoffe ab, erklärt sie, die Terpene.
Mit ihnen schützt sich der Baum selbst gegen Krankheitserreger.
Wenn wir sie einatmen, schützen sie auch uns.

Dagmar Stöcklin beduftet nachmittags die Patientenzimmer.
Ein Paar Tropfen Duftöl auf ein feuchtes Handtuch.
Das schützt ihre Patienten vor den Erregern, die Besucher vielleicht von draußen mitbringen.
Und der Duft beruhigt auch die Besucher, die sich Sorgen um ihre Angehörigen machen.
Dagmar Stöcklin: „Jetzt fängt es gleich an, intensiv nach Lavendel zu riechen.
Schade, dass es kein Duftfernsehen gibt!“

Quelle: http://www.swr.de/swraktuell/bw/suedbaden/aromatherapie-in-loerrach-wohlriechende-duefte-koennen-heilen-helfen/-/id=1552/did=18380804/nid=1552/z7y6s1/

Seit 20 Jahren beschäftige ich mich mit Aromatherapie und den geistigen Gesetzen, den bekannten und unbekannten. Da Aromatherapie auch sehr gut zur Stimulierung und Beeinflussung von Emotionen und Gefühlen eingesetzt werden kann, ist der gezielte Einsatz der duftenden Essenzen sehr bedeutsam. Dazu gehören auch ein vitaler und gesunder Körper, denn Depression und andere gesundheitliche Störungen kommen fast immer aus den vergifteten Körper. Geistige Schulung und Disziplin verhilft mir zu Glück und Erfolg im Leben und zum Genuß alles Schönen

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