Jasmin wirkt sehr beruhigend

Medizin
Aromatherapie: Jasmin wirkt wie Valium
Freitag, 9. Juli 2010
Düsseldorf – Der Jasmin-Duftstoff Vertacetal-couer bindet im Gehirn an den gleichen Rezeptor wie Benzodiazepine, Barbiturate und das Narkotikum Propofol. Zumindest bei Mäusen konnten Physiologen im Journal of Biological Chemistry (2010, doi: 10.1074/jbc.M110.103309) eine sedative Wirkung nachweisen.

Die Aromatherapie, die Befindlichkeits- und Gemütsstörungen durch unterschiedliche Düfte behandelt, wird von der Schulmedizin nicht ernst genommen. Vielleicht zu Unrecht, denn die eingeatmeten Duftstoffe gelangen über den Kreislauf auch in das Gehirn, wo sie durchaus eine Wirkung entfalten könnten.

Die Gruppe um Olga Sergeeva von der Universität Düsseldorf kann jetzt zeigen, dass Vertacetal-coeur (oder die chemische Variante PI24513) die Aktivität einer (von 19 bekannten) Varianten des GABA-Rezeptors moduliert.
Die Variante sind im Schlaf-Wach-Zentrum des Hypothalamus lokalisiert. Die Aktivität der “schlafaktiven” Rezeptoren wurde in den Experimenten in gleichem Maße verstärkt wie durch Benzodiazepine, Barbiturate oder Propofol
Dies muss nicht unbedingt bedeuten, dass Jasmin (in entsprechenden Dosierungen) als Sedativum oder gar als Narkotikum eingesetzt werden könnte. Eine gewisse beruhigende Wirkung wurde indes bei Versuchstieren beobachtet, die in einem Plexiglaskäfig einer höheren Konzentration der Duftstoffe ausgesetzt waren.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41935/Aromatherapie_Jasmin_wirkt_wie_Valium.htm#comments

Seit 20 Jahren beschäftige ich mich mit Aromatherapie und den geistigen Gesetzen, den bekannten und unbekannten. Da Aromatherapie auch sehr gut zur Stimulierung und Beeinflussung von Emotionen und Gefühlen eingesetzt werden kann, ist der gezielte Einsatz der duftenden Essenzen sehr bedeutsam. Dazu gehören auch ein vitaler und gesunder Körper, denn Depression und andere gesundheitliche Störungen kommen fast immer aus den vergifteten Körper. Geistige Schulung und Disziplin verhilft mir zu Glück und Erfolg im Leben und zum Genuß alles Schönen

9 Comments

  1. Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch eine Nase Jasminduft aus Gardenia jasminoides helfen: Bochumer Forscher um Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt haben in Kooperation mit Dr. Olga Sergeeva und Prof. Helmut Hass von der Heinrich Heine Universität Düsseldorf entdeckt, dass die beiden Duftstoffe Vertacetal-coeur (VC) und die chemische Variante (PI24513)den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie die häufig verschriebenen Barbiturate oder das Propofol. Sie beruhigen, lösen Angst und fördern Schlaf. Die Forscher bekamen für ihre Entdeckung inzwischen das Patent erteilt. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe des Journal of Biological Chemistry (online).

  2. Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch Jasminduft helfen: Forscher entdeckten, dass die Duftstoffe Vertacetal-coeur und die chemische Variante den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie Barbiturate oder Propofol. Bochumer Forscher um Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt haben in Kooperation mit Dr. Olga Sergeeva und Prof. Helmut Hass von der Heinrich Heine Universität Düsseldorf entdeckt, dass die beiden Duftstoffe Vertacetal-coeur (VC) und die chemische Variante (PI24513) den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben. Sie beruhigen, lösen Angst und fördern Schlaf. Die Forscher bekamen für ihre Entdeckung inzwischen das Patent erteilt. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe des Journal of Biological Chemistry. Beruhigungs-, Schlaf- und Entspannungsmittel sind die am häufigsten verordneten Psychopharmaka. Der Unterschied zwischen beruhigender und hypnotischer Wirkung hängt allein von der Dosierung ab. Zu Stoffklassen, die eine beruhigende Wirkung entfalten, gehören Alkohol, Barbiturate, Opiate und seit den 1950er Jahren die Benzodiazepine, die heute zu den weltweit am häufigsten verordneten Medikamenten gehören. Rund 20 Prozent aller Deutschen nehmen im Lauf eines Jahres ein solches Medikament ein oder werden zwecks Narkose damit behandelt. Allerdings können Benzodiazepine nicht nur süchtig machen, sondern auch schwere Nebenwirkungen hervorrufen, z.B. Depressionen, Benommenheit, Blutdruckabfall, Muskelschwäche und Koordinationsstörungen.

  3. Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte künftig auch eine Nase Jasminduft aus Gardenia jasminoides helfen: Forscher haben entdeckt, dass die beiden Duftstoffe Vertacetal-coeur (VC) und die chemische Variante (PI24513) den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie beispielsweise Valium oder das Narkosemittel Propofol.

  4. Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch eine Nase Jasminduft aus Gardenia jasminoides helfen: Bochumer Forscher um Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt haben in Kooperation mit Dr. Olga Sergeeva und Prof. Helmut Hass von der Heinrich Heine Universität Düsseldorf entdeckt, dass die beiden Duftstoffe Vertacetal-coeur (VC) und die chemische Variante (PI24513)den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie die häufig verschriebenen Barbiturate oder das Propofol. Sie beruhigen, lösen Angst und fördern Schlaf. Die Forscher bekamen für ihre Entdeckung inzwischen das Patent erteilt. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe des Journal of Biological Chemistry (online).

  5. Zwiespältig erscheint mir der Hinweis auf den Versuch, durch Veränderung der Jasminduft-Moleküle noch stärkere Wirkungen zu erzielen. Dabei könnte es auch um eine bessere Patentierbarkeit gehen, sind doch modifizierte Naturmoleküle eher als Erfindungen schützbar als Originalmoleküle aus der Natur. Ausserdem wird mit der angestrebten erhöhten Wirkung wohl auch ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen einhergehen.

  6. Etliche pharmakologische Untersuchungen ergaben wissenschaftlich abgesicherte positive Wirksamkeitsbelege. Kontrollierte klinische Studien zu häufig genutzten ätherischen Ölen wie z.B. Lavendel-, Zitronen-, Orangen-, Kamillen- und Melissenöl bestätigen, dass sich die Aromatherapie als nebenwirkungsarme adjuvante Therapie eignet: zur Reduktion von Schmerzen, Angst, Stress und depressiver Stimmung, zur Steigerung der Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung sowie zur Entspannung bei Schlafstörungen.

  7. Zwiespältig erscheint mir der Hinweis auf den Versuch, durch Veränderung der Jasminduft-Moleküle noch stärkere Wirkungen zu erzielen. Dabei könnte es auch um eine bessere Patentierbarkeit gehen, sind doch modifizierte Naturmoleküle eher als Erfindungen schützbar als Originalmoleküle aus der Natur. Ausserdem wird mit der angestrebten erhöhten Wirkung wohl auch ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen einhergehen.

  8. Zwiespältig erscheint mir der Hinweis auf den Versuch, durch Veränderung der Jasminduft-Moleküle noch stärkere Wirkungen zu erzielen. Dabei könnte es auch um eine bessere Patentierbarkeit gehen, sind doch modifizierte Naturmoleküle eher als Erfindungen schützbar als Originalmoleküle aus der Natur. Ausserdem wird mit der angestrebten erhöhten Wirkung wohl auch ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen einhergehen.

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