Geburtsbegleitung auch mit Naturheilkunde

Neben Akupunktur zählen in der geburtshilflichen
Abteilung des Landeskrankenhauses Schärding auch Homöopathie
und Aromatherapie zu den Angeboten rund um die Geburtshilfe.

„Einigen homöopathischen Mitteln wird eine positive und hilfreiche Wirkung
während des Geburtsgeschehens zugeschrieben“, sagt Bianca Ebetshuber,
Hebamme am Landeskrankenhaus Schärding.

Um Frauen während der Geburt Erleichterung zu verschaffen,
habe die Homöopathie zu Recht Einzug in den Kreißsaal gefunden.

„Nach entsprechender Aus- und Fortbildung können Hebammen durch
genaues Beobachten und Sammeln von Symptomen sowie durch eine
sorgfältige Auswahl der richtigen homöopathischen Arznei die
Schmerzverarbeitung und den Geburtsverkauf positiv beeinflussen.“

Die Aromatherapie wieder sei in der Lage, mit ihren Duftstoffen auf
sanfte Art und Weise den Hormonhaushalt zu regulieren und so bei der
Geburt Entspannung zu fördern sowie die Gesamtatmosphäre positiv zu beeinflussen.

Immer häufiger komme in der Schwangerschaft auch die Akupunktur –
eine Anwendung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) –
zur Linderung von Beschwerden während der Schwangerschaft und zur
Geburtsvorbereitung zum Einsatz, „da in dieser sensiblen Phase viele
Medikamente nicht verwendet werden dürfen“,
sagt Hebamme Bianca Ebetshuber vom Schärdinger Spital.
Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Geburtsbegleitung-auch-mit-Naturheilkunde;art70,2734825

PS: Eine Geburt – ein Kind zur Welt zu bringen, ist keine Krankheit, sondern ein
natürliches Geschehen. Durch den „modernen Lebensstil“ , der leider nicht
fortschrittlich und im Einklang mit der Natur ist, haben viele Frauen heute nicht
mehr die richtige Einstellung dazu – Angst – und verkrampfen sich. Dadurch entstehen
dann vermeidbare Schmerzen.

Doch zum Glück gibt es ja auch das „alte Wissen“ noch und Kräuter haben
den Menschen schon immer geholfen. Aromatherapie kann sehr sanft angewendet
werden und eine große Hilfe sein.

Auch für den kleinen Erdenbürger ist ein mildes reines Öl die beste Pflege,
frei von schädlichen Stoffen, so kann der kleine Babykörper optimal versorgt werden.

 

 

Heilen mit Düften

Aromatherapie: Heilen mit Düften

Die Aromatherapie ist eine uralte Heilmethode, die lange Zeit ein bisschen in
Vergessenheit geraten war. Mittlerweile setzen aber immer mehr Kliniken
ätherische Öle als begleitende Heilverfahren ein. Auch zu Hause ist eine
kleine Apotheke mit ätherischen Ölen ein sinnvoller Helfer.

Wenn wir atmen, riechen wir. Es geht gar nicht anders,
denn wir können den Geruchssinn nicht ausschalten.
Auch die Medizin setzt zunehmend wieder auf die heilsame Kraft der Düfte.
Immer mehr Krankenhäuser, Pflegeheime und Hospize beschäftigen
Aromatherapeuten. Das liegt sicherlich auch daran, dass ätherische Öle
so vielfältig einsetzbar sind: als Raumbeduftung, Massageöle,
Bäder oder Duftkompressen können sie den Heilungsprozess positiv mit beeinflussen.

Düfte für die Hausapotheke

Lavendelöl ist das Allroundtalent unter den ätherischen Ölen.
Es beruhigt die Nerven, wirkt entspannend und hilft bei Schlafstörungen.
Studien haben gezeigt, dass mit der Verwendung von Lavendelöl auch
der Schmerzmittelbedarf in Kliniken gesenkt werden kann.

Pfefferminzöl  ist ein Klassiker gegen Kopfschmerzen,
Rosmarin fördert die Durchblutung und sollte in keiner Hausapotheke fehlen.
Zitronenöl dagegen wirkt anregend und stimmungsaufhellend.
Eine Studie aus den USA hat gezeigt, dass Büroarbeiter weniger
Schreibfehler machten, wenn das Großraumbüro mit Zitronenöl beduftet wurde.

Weniger ist mehr

Ätherische Öle werden sehr sparsam dosiert.
Nur wenige Tropfen reichen aus, um unser Riechzentrum aufzuwecken.
Bei intensiven Düften wie Rose reicht oft schon ein einziger Tropfen.
Wenn kein Tropfen aus der Flasche kommen will, ist meistens der
Tropfenzähler verstopft. Schütteln hilft dann nicht, sondern kurz reinpusten.

Einfacher Allergietest

In seltenen Fällen lösen ätherische Öle  allergische Reaktionen aus.
Machen Sie bei empfindlicher Haut eine Kontaktprobe in der Ellenbeuge.
Tragen Sie dazu zunächst etwas Mandel- oder auch Olivenöl in der Armbeuge auf.
Geben Sie dann einen Tropfen des gewünschten Öls auf die Haut.
Wenn nach zehn bis zwanzig Minuten keine Reaktion auftritt,
ist alles gut und Sie können die Öle auch großflächig verwenden.

Kurze Haltbarkeit

Ätherische Öle halten sich nicht ewig. Notieren Sie am besten auf der Flasche,
wann Sie sie geöffnet haben. Die Flasche sollte außerdem möglichst dunkel und
vor zu viel Wärme oder Kälte geschützt aufbewahrt werden.
Fruchtige Öle wie Zitrone oder Orange werden schneller ranzig und halten nur
bis zu einem Jahr. Kräuteröle wie Lavendel oder Rosmarin sind auch mal
zwei Jahre haltbar. Spätestens wenn das Öl ranzig riecht und sich in den
Flaschendeckel hineinfrisst, sollten Sie es entsorgen.

Achte Sie beim Kauf von ätherischen Ölen auf die Qualität. Preiswerte,
synthetische Öle verursachen leicht Kopfschmerzen.
Besser sind rein pflanzliche Öle, bei denen „100 % reines ätherisches Öl“ auf dem Etikett steht.
Gute Öle haben eine umfangreiche Beschriftung, auf der auch vermerkt ist,
wie und wo das Öl gewonnen wurde.
Der Herkunftsort kann durchaus einen Unterschied machen.
Es gibt beispielsweise unterschiedliche Lavendelsorten.
Wildwachsender Lavendel, der in den Bergen wächst,
hat einen höheren therapeutischen Nutzen als Lavendel,
der auf großen Feldern am Meer angebaut wird.

Quelle: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/video-145418_zc-dc982ca6_zs-f4e2e418.html

Die wunderbare Welt der Düfte

Alternative Heilmethoden.

Alternative Heilmethoden liegen im Trend.
Viele Patienten vertrauen auf die Kraft sanfter Medizin.
In unserer Serie stellen wir Heilmethoden und Therapien der Welt vor.

Stuttgart – Den wohltuenden, belebenden und stärkenden Einfluss von Düften
wird niemand bestreiten können. Seit Jahrtausenden verwenden Menschen
Räucherwerk aus getrockneten Pflanzenteilen und Harzen zur rituellen
oder medizinischen Reinigung.

Zweig der Phytotherapie

Die moderne Aromatherapie, die auf diesen uralten Traditionen aufbaut,
st ein Zweig der Phythotherapie. Man versteht darunter die therapeutische
Verwendung von Duftstoffen im Rahmen einer ganzheitlich orientierten
Medizin, um Krankheiten, Infektionen, Beschwerden oder allgemeines
Unwohlsein zu lindern oder zu heilen.

Begründer der neuzeitlichen Aromatherapie ist der französische Chemiker
René Maurice Gattefossé, der im Jahre 1936 als Erster ein wissenschaftlich
fundiertes Buch zu diesem Thema publizierte.

Jedes ätherische Öl besitzt eine unverwechselbare Note und eine ihm
zugeschriebene heilende Wirkung. Aromaöle werden in der Regel nicht
oral eingenommen, sondern inhaliert oder mittels einer Duftlampe verdampft.
Die Wirkung einiger Öle (wie beispielsweise Thymian bei Husten) sind wissenschaftlich belegt.

Komplexe Wirkweise

Aromatherapeuten gehen davon aus, dass die Öle über eine Stimulation
des limbischen Systems im Großhirn bestimmte biochemische Prozesse in Gang setzen.
Die Öle werden aus den Wurzeln, Blüten, Stängeln und Blättern von Pflanzen destilliert.
Die in ihnen enthaltenen Substanzen sollen auf den Hypothalamus im menschlichen
Gehirn wirken, in dem das Gemütsempfinden lokalisiert ist.

Die Wirkweise der Aromatherapie ist schon auf Grund der chemischen Struktur der
Öle äußerst komplex. Ätherische Öle können bis zu 100 chemische Verbindungen
enthalten (von Phenolen und Oxiden über Alkohole und Ketone bis zu Terpenen und Aldehyden).

Ätherische Öle können beruhigend wirken (wie Bergamotte, Kamille und Salbei),
aufhellend (wie Lavendel, Rose und Grapefruit), antiseptisch (wie Teebaum und Ringelblume)
oder abschwellend (wie Pfefferminze, Kiefer und Eukalyptus).

Gute Öle haben ihren Preis

Beim Kauf sollte man auf Qualität achten, die allerdings ihren Preis hat.
Die Herstellung von Aromaölen ist aufwendig und teuer.
Man sollte nur naturreine Öle kaufen, die mit der Aufschrift
„100 Prozent ätherische Öle“ versehen sind.
Daneben werden im Handel auch synthetische Öle angeboten,
die als naturidentische oder Parfümöle deklariert werden.

Wie verwendet man Aromaöle?

aromarin RaumduftEin heißes Ölbad wirkt belebend, erfrischend, entspannend oder beruhigend.
In eine Duftlampe geträufelt, entfaltet sich der intensive Duft bald im ganzen Raum.
Bei Erkältungen, Bronchitis oder Sinusitis kann eine Inhalation Nase und Nebenhöhlen befreien.
Bei Muskelkater und Prellungen können Kompressen und Wickel mit einigen Tropfen Öl helfen.

Massageöle regen den Stoffwechsel und die Durchblutung an und lindern Hautprobleme.
Bei Kopfschmerzen ist reines Pfefferminzöl indiziert, das auf die Stirn und Schläfen einmassiert wird.

Fazit: Tipps für den Gebrauch

Unverdünnte Öle nie direkt auf die Haut auftragen.
Einige ätherische Öle können allergische Reaktionen hervorrufen.

Innere Anwendungen sind für den Eigengebrauch ungeeignet und
müssen mit dem Arzt oder Heilpratiker abgeklärt werden.

Beim Inhalieren unbedingt Augen schließen.

Quelle:  http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.alternative-heilmethoden-aromatherapie-die-wunderbare-welt-der-duefte.0c0da840-f063-483c-bebc-a5d3fa5e776c.html

Griechenland: Neues Casa Cook auf Kos ist eröffnet

Im Unterschied zum ersten Casa Cook, das 2016 auf Rhodos eröffnet wurde,
verfügt das Casa Cook auf Kos auch über ein eigenes Spa und einen Beach Club
namens „TO KIMA“ (griechisch für „die Welle“), der auch das Herz
des neuen Resorts bildet und von früh bis spät geöffnet ist.

Das „Casa Cook Spa“ umfasst einen Indoor-Pool, drei Behandlungsräume,
eine Sauna mit Blick in den grünen Innenhof und ein Hamam.
Hier treffen moderne Anwendungen auf Rituale und Traditionen
vergangener Jahrhunderte. Essentielle Bestandteile des Konzepts
sind hochwertige Aromatherapie-Öle und natürliche Pflanzen-Hydrolate.

Das ganzheitliche Wohlbefinden der Gäste steht im Casa Cook im Mittelpunkt.
Dafür berät das Spa-Team jeden Gast ganz individuell zu den Anwendungen,
die von der „Hippokratischen Anatripsis Massage” mit griechischen Kräuterölen
bis zur rituellen Reinigung im türkischen Hamam reichen.
Anmerkung: dies steht Ihnen auch im heimischen Badezimmer zur Verfügung
mit aromarin Massageölen.

Zudem bietet das „Casa Cook Spa“ auch Workshops an.
Hier lernen die Gäste des Resorts beispielsweise, wie Aromatherapie-Öle
hergestellt werden oder fertigen gleich eigenhändig Produkte aus den Heilkräutern des Hotelgartens an.
Quelle: https://www.travel4news.at/108039/griechenland-neues-casa-cook-auf-kos-ist-eroeffnet/

So wird Aromatherapie in der Medizin eingesetzt

Neue Studien zeigen die vielfältigen
Einsatzmöglichkeiten als ergänzende Therapien.

Düfte haben großen Einfluss auf die körperliche und seelische Verfassung
des Menschen – das ist schon lange bekannt.
Zu den bekanntesten Beispielen zählt etwa die entspannende
Wirkung von Lavendel. Zunehmend können die uralten
Erkenntnisse aus der Volksmedizin mit moderner Wissenschaft
nachgewiesen werden. Beim Jubliäumskongress der
Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche
Aromatherapie und Aromapflege (ÖGwA) diskutierten am
vergangenen Wochenende zahlreiche Experten über aktuelle
wissenschaftliche Erkenntnisse.

In der Hand von Fachleuten

Aromatherapie, in Händen von ausgebildeten Ärzten,
Pflegepersonal oder Apothekern, sei nämlich viel mehr als
etwa ein Lämpchen mit angenehmen Düften aufzustellen.
Die ÖGwA setzt sich seit zehn Jahren für die Wissenschaftlichkeit
der Methode ein und grenzt sich damit von esoterischen Strömungen ab.
„Gerade die psychologische Wirkung von ätherischen Ölen verleitet
verschiedene Personengruppen immer wieder dazu,
die Aromatherapie in die Esoterik abrutschen zu lassen“, sagt Iris Stappen vom
Department für Pharmazeutische Chemie an der Universität Wien.
Das schade dem Ansehen dieser „im Grunde ernstzunehmenden Methoden.“

„Mit der Aromatherapie kann man sehr gut ergänzend behandeln.
Die Studien werden in diesem komplementärmedizinischen Bereich immer besser“,
sagt der Lungenfacharzt Wolfgang Steflitsch, ÖGwA-Vize-Präsident.
Er führt Untersuchungen an, die das Potenzial ätherischer Öle zeigen,
um etwa Nebenwirkungen bei Tumorerkrankungen zu reduzieren.
„Eine begleitende Aromatherapie kann gerade im psychischen und
emotionalen Bereich unterstützend wirken.
Andere Patienten profitieren von Ölen,
um Nebenwirkungen wie Erbrechen zu verringern.“

 

Alltagsdüfte

Auch bekannte Düfte aus dem Alltag zeigen in Untersuchungen ihre
aromatherapeutische Wirkung. So profitierten etwa ältere Demenzkranke
von Küchendüften wie Majoran und Fenchel: Ihre Erinnerungsfähigkeit
verbesserte sich. Dies sei etwa für Krankenhäuser und Pflegeheime wertvoll.

Völlig unbedenklich sind sie nicht, betonen Walter Jäger und
Univ.-Prof. Gerhard Buchbauer vom Department für Pharmazeutische Chemie:
„Irrtümlicherweise herrscht bei der Mehrheit der Anwender die Ansicht,
dass pflanzliche Zubereitungen und somit auch ätherische Öle in jeder Hinsicht
sicher und unbedenklich sind, da es sich dabei um vollkommen natürliche Stoffe handelt.“

Wechselwirkungen berücksichtigen

Allerdings sind ätherische Öle sogenannte Multikomponentenmischungen.
„Daher ist die Wahrscheinlichkeit dass einzelne ihrer Inhaltsstoffe mit
Arzneimitteln oder mit sich in Wechselwirkung eintreten können, groß.“
So können etwa Inhaltsstoffe von Grapefruit ein bestimmtes Enzym in der
Leber (CYP3A4), das an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, hemmen.
Johanniskraut wiederum kann die Aktivität dieses Enzyms steigern.

Besonders im Blick auf Terpene, die Hauptbestandteile ätherischer Öle,
seien noch viele pharmakokinetische Untersuchungen notwendig, betont Jäger.
Damit könnten die Anwendungsbereiche der Aromatherapie weiter verbessert werden.
So sei etwa noch nicht ausreichend erforscht, wie die Abbauprodukte von Terpenen,
die in Blut und Harn feststellbar sind, wirken.
https://kurier.at/wissen/so-wird-aromatherapie-in-der-medizin-eingesetzt/250.057.280