Gesundwunder Salbeiöl?

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Stimmungsaufheller, Entzündungshemmer, Bakterienkiller
und noch vieles mehr – Salbeiöl werden zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt.
Was ist wirklich dran? PraxisVITA hat die Analyse.

Mehr als 850 verschiedene Salbei-Arten wachsen auf vier Kontinenten.
Und der Muskateller-Salbei (salvia sclarea) gehört zu den Sorten,
die besonders viel ätherische Öle enthalten.
Darum gilt sein Öl, das aus den oberen Pflanzenteilen gewonnen wird,
als wahres Multitalent in seiner Arzneiwirkung.
Wir haben die wissenschaftliche Studienlage dazu unter die Lupe genommen.

Stresslöser und Antidepressivum

Koreanische Forscher verglichen 2010 in einer Studie die Wirkung von Kamillen-,
Rosmarin-, Lavendel- und Salbeiöl bei Ratten. Sie wiesen nach,
dass die Inhalation von Salbeiöl den stärksten Effekt als Stresslöser und Antidepressivum hatte.
Nebenwirkungen traten nicht auf bzw. wurden in der Studie nicht erfasst.

Eine weitere Meta-Studie aus dem Jahr 2017 konnte die positiven Effekte bestätigen
und fand zudem Hinweise darauf, dass gleichzeitig das Erinnerungsvermögen und die
Aufmerksamkeit profitierten und Salbeiöl sogar Alzheimer vorbeugen könnte.

Entzündungshemmer und Mikrobenkiller

Die anti-entzündliche Wirkung von Salbeiöl wurde am besten bei Parondontitis untersucht.
Die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats führt häufig zum Zahnverlust.
Eine Behandlung mit Salbeiöl zeigte in einem Tierversuch eine deutliche Wirkung.
Salbeiöl hatte in der Studie jedoch keinen vorbeugenden Effekt.
Es ist bereits in vielen Zahncremes enthalten.

Die antimikrobielle Wirkung wurde bereits in zahlreichen Studien untersucht und
wird durch diese in der Regel bestätigt.
Allerdings zeigte eine 2017 im Fachmagazin Nature erschienene Studie,
dass andere ätherische Pflanzenöle Salbeiöl in dieser Hinsicht übertreffen.

Wie verwende ich Salbeiöl richtig?

äthr.öle

Experten empfehlen ausschließlich 100-prozentiges Salbeiöl
vom Muskateller-Salbei zu verwenden.
Für eine Aromatherapie sollte am besten ein Luftdiffusor
zum Einsatz kommen(je nach Anleitung dosieren).
Entzündungen und Wunden sollten nicht direkt mit
Salbeiöl behandelt werden – Verdünnungen sind hier schonender.
Dafür einfach ein paar Tropfen mit einem sanften Öl
(zum Beispiel aufgewärmtes Kokosöl) vermischen.
Um Entzündungen im Mundraum zu reduzieren,
helfen bis zu drei Tropfen täglich im Tee oder einem Fruchtsaft.

Quelle: http://www.praxisvita.de/gesundwunder-salbeioel#

PS: die Natur gibt uns immer schnelle Hilfe bei auftretenden Beschwerden
und bietet Hilfe an, ohne unerwünschten Nebenwirkungen.
Gut, wenn ich so ein kleines Fäschchen äthrisches Öl zur Hand habe.

Geburtsbegleitung auch mit Naturheilkunde

Neben Akupunktur zählen in der geburtshilflichen
Abteilung des Landeskrankenhauses Schärding auch Homöopathie
und Aromatherapie zu den Angeboten rund um die Geburtshilfe.

„Einigen homöopathischen Mitteln wird eine positive und hilfreiche Wirkung
während des Geburtsgeschehens zugeschrieben“, sagt Bianca Ebetshuber,
Hebamme am Landeskrankenhaus Schärding.

Um Frauen während der Geburt Erleichterung zu verschaffen,
habe die Homöopathie zu Recht Einzug in den Kreißsaal gefunden.

„Nach entsprechender Aus- und Fortbildung können Hebammen durch
genaues Beobachten und Sammeln von Symptomen sowie durch eine
sorgfältige Auswahl der richtigen homöopathischen Arznei die
Schmerzverarbeitung und den Geburtsverkauf positiv beeinflussen.“

Die Aromatherapie wieder sei in der Lage, mit ihren Duftstoffen auf
sanfte Art und Weise den Hormonhaushalt zu regulieren und so bei der
Geburt Entspannung zu fördern sowie die Gesamtatmosphäre positiv zu beeinflussen.

Immer häufiger komme in der Schwangerschaft auch die Akupunktur –
eine Anwendung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) –
zur Linderung von Beschwerden während der Schwangerschaft und zur
Geburtsvorbereitung zum Einsatz, „da in dieser sensiblen Phase viele
Medikamente nicht verwendet werden dürfen“,
sagt Hebamme Bianca Ebetshuber vom Schärdinger Spital.
Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Geburtsbegleitung-auch-mit-Naturheilkunde;art70,2734825

PS: Eine Geburt – ein Kind zur Welt zu bringen, ist keine Krankheit, sondern ein
natürliches Geschehen. Durch den „modernen Lebensstil“ , der leider nicht
fortschrittlich und im Einklang mit der Natur ist, haben viele Frauen heute nicht
mehr die richtige Einstellung dazu – Angst – und verkrampfen sich. Dadurch entstehen
dann vermeidbare Schmerzen.

Doch zum Glück gibt es ja auch das „alte Wissen“ noch und Kräuter haben
den Menschen schon immer geholfen. Aromatherapie kann sehr sanft angewendet
werden und eine große Hilfe sein.

Auch für den kleinen Erdenbürger ist ein mildes reines Öl die beste Pflege,
frei von schädlichen Stoffen, so kann der kleine Babykörper optimal versorgt werden.

 

 

Heilen mit Düften

Aromatherapie: Heilen mit Düften

Die Aromatherapie ist eine uralte Heilmethode, die lange Zeit ein bisschen in
Vergessenheit geraten war. Mittlerweile setzen aber immer mehr Kliniken
ätherische Öle als begleitende Heilverfahren ein. Auch zu Hause ist eine
kleine Apotheke mit ätherischen Ölen ein sinnvoller Helfer.

Wenn wir atmen, riechen wir. Es geht gar nicht anders,
denn wir können den Geruchssinn nicht ausschalten.
Auch die Medizin setzt zunehmend wieder auf die heilsame Kraft der Düfte.
Immer mehr Krankenhäuser, Pflegeheime und Hospize beschäftigen
Aromatherapeuten. Das liegt sicherlich auch daran, dass ätherische Öle
so vielfältig einsetzbar sind: als Raumbeduftung, Massageöle,
Bäder oder Duftkompressen können sie den Heilungsprozess positiv mit beeinflussen.

Düfte für die Hausapotheke

Lavendelöl ist das Allroundtalent unter den ätherischen Ölen.
Es beruhigt die Nerven, wirkt entspannend und hilft bei Schlafstörungen.
Studien haben gezeigt, dass mit der Verwendung von Lavendelöl auch
der Schmerzmittelbedarf in Kliniken gesenkt werden kann.

Pfefferminzöl  ist ein Klassiker gegen Kopfschmerzen,
Rosmarin fördert die Durchblutung und sollte in keiner Hausapotheke fehlen.
Zitronenöl dagegen wirkt anregend und stimmungsaufhellend.
Eine Studie aus den USA hat gezeigt, dass Büroarbeiter weniger
Schreibfehler machten, wenn das Großraumbüro mit Zitronenöl beduftet wurde.

Weniger ist mehr

Ätherische Öle werden sehr sparsam dosiert.
Nur wenige Tropfen reichen aus, um unser Riechzentrum aufzuwecken.
Bei intensiven Düften wie Rose reicht oft schon ein einziger Tropfen.
Wenn kein Tropfen aus der Flasche kommen will, ist meistens der
Tropfenzähler verstopft. Schütteln hilft dann nicht, sondern kurz reinpusten.

Einfacher Allergietest

In seltenen Fällen lösen ätherische Öle  allergische Reaktionen aus.
Machen Sie bei empfindlicher Haut eine Kontaktprobe in der Ellenbeuge.
Tragen Sie dazu zunächst etwas Mandel- oder auch Olivenöl in der Armbeuge auf.
Geben Sie dann einen Tropfen des gewünschten Öls auf die Haut.
Wenn nach zehn bis zwanzig Minuten keine Reaktion auftritt,
ist alles gut und Sie können die Öle auch großflächig verwenden.

Kurze Haltbarkeit

Ätherische Öle halten sich nicht ewig. Notieren Sie am besten auf der Flasche,
wann Sie sie geöffnet haben. Die Flasche sollte außerdem möglichst dunkel und
vor zu viel Wärme oder Kälte geschützt aufbewahrt werden.
Fruchtige Öle wie Zitrone oder Orange werden schneller ranzig und halten nur
bis zu einem Jahr. Kräuteröle wie Lavendel oder Rosmarin sind auch mal
zwei Jahre haltbar. Spätestens wenn das Öl ranzig riecht und sich in den
Flaschendeckel hineinfrisst, sollten Sie es entsorgen.

Achte Sie beim Kauf von ätherischen Ölen auf die Qualität. Preiswerte,
synthetische Öle verursachen leicht Kopfschmerzen.
Besser sind rein pflanzliche Öle, bei denen „100 % reines ätherisches Öl“ auf dem Etikett steht.
Gute Öle haben eine umfangreiche Beschriftung, auf der auch vermerkt ist,
wie und wo das Öl gewonnen wurde.
Der Herkunftsort kann durchaus einen Unterschied machen.
Es gibt beispielsweise unterschiedliche Lavendelsorten.
Wildwachsender Lavendel, der in den Bergen wächst,
hat einen höheren therapeutischen Nutzen als Lavendel,
der auf großen Feldern am Meer angebaut wird.

Quelle: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/video-145418_zc-dc982ca6_zs-f4e2e418.html

Gemüse – Pizza roh

Pizza wird gerne serviert, wenn Besuch kommt, weil man es gut vorbereiten kann.
Auch eine rohe  Pizza ist sehr gut vorzubereiten und schmeckt sehr lecker
und sättigt nachhaltig, ohne den Körper zu belasten.

Pizzaboden
200 g Leinsamen gemal.
100 g Buchweizen geröst und eingeweicht
100 g Sonnenblumenkerne gemal.
400 ml Wasser
Salz

 

 

weiche für den Boden diese Zutaten ein ca 10 Minuten und vermische sie dann,
forme auf dem Gitter des Dörrers den Boden nicht zu dünn und trockne ihn bis
zur gewünschten Konsistenz, es sollte noch etwas feucht und nicht zu trocken sein,
damit man sie mit der Gabel noch aufspießen kann.

Soße
70g gemal. Sonnenblumenkerne
1 kl Knoblauchzehe
getrocknete Tomate eingeweicht
etwas Oregano
etwas Olivenöl

diese Zutaten im Mixer pürieren

 

Belag
frisches Gemüse wie Tomaten, Gurke, Oliven, Paprika, Aubergine, Pilze etc
in mundgerechte Stücke zerkleinern plus Gewürzkräuter

Auf dem getrockneten Boden zuerst die Soße verteilen und darauf das Gemüse verteilen

 

 

 

 

 

 

 

Die wunderbare Welt der Düfte

Alternative Heilmethoden.

Alternative Heilmethoden liegen im Trend.
Viele Patienten vertrauen auf die Kraft sanfter Medizin.
In unserer Serie stellen wir Heilmethoden und Therapien der Welt vor.

Stuttgart – Den wohltuenden, belebenden und stärkenden Einfluss von Düften
wird niemand bestreiten können. Seit Jahrtausenden verwenden Menschen
Räucherwerk aus getrockneten Pflanzenteilen und Harzen zur rituellen
oder medizinischen Reinigung.

Zweig der Phytotherapie

Die moderne Aromatherapie, die auf diesen uralten Traditionen aufbaut,
st ein Zweig der Phythotherapie. Man versteht darunter die therapeutische
Verwendung von Duftstoffen im Rahmen einer ganzheitlich orientierten
Medizin, um Krankheiten, Infektionen, Beschwerden oder allgemeines
Unwohlsein zu lindern oder zu heilen.

Begründer der neuzeitlichen Aromatherapie ist der französische Chemiker
René Maurice Gattefossé, der im Jahre 1936 als Erster ein wissenschaftlich
fundiertes Buch zu diesem Thema publizierte.

Jedes ätherische Öl besitzt eine unverwechselbare Note und eine ihm
zugeschriebene heilende Wirkung. Aromaöle werden in der Regel nicht
oral eingenommen, sondern inhaliert oder mittels einer Duftlampe verdampft.
Die Wirkung einiger Öle (wie beispielsweise Thymian bei Husten) sind wissenschaftlich belegt.

Komplexe Wirkweise

Aromatherapeuten gehen davon aus, dass die Öle über eine Stimulation
des limbischen Systems im Großhirn bestimmte biochemische Prozesse in Gang setzen.
Die Öle werden aus den Wurzeln, Blüten, Stängeln und Blättern von Pflanzen destilliert.
Die in ihnen enthaltenen Substanzen sollen auf den Hypothalamus im menschlichen
Gehirn wirken, in dem das Gemütsempfinden lokalisiert ist.

Die Wirkweise der Aromatherapie ist schon auf Grund der chemischen Struktur der
Öle äußerst komplex. Ätherische Öle können bis zu 100 chemische Verbindungen
enthalten (von Phenolen und Oxiden über Alkohole und Ketone bis zu Terpenen und Aldehyden).

Ätherische Öle können beruhigend wirken (wie Bergamotte, Kamille und Salbei),
aufhellend (wie Lavendel, Rose und Grapefruit), antiseptisch (wie Teebaum und Ringelblume)
oder abschwellend (wie Pfefferminze, Kiefer und Eukalyptus).

Gute Öle haben ihren Preis

Beim Kauf sollte man auf Qualität achten, die allerdings ihren Preis hat.
Die Herstellung von Aromaölen ist aufwendig und teuer.
Man sollte nur naturreine Öle kaufen, die mit der Aufschrift
„100 Prozent ätherische Öle“ versehen sind.
Daneben werden im Handel auch synthetische Öle angeboten,
die als naturidentische oder Parfümöle deklariert werden.

Wie verwendet man Aromaöle?

aromarin RaumduftEin heißes Ölbad wirkt belebend, erfrischend, entspannend oder beruhigend.
In eine Duftlampe geträufelt, entfaltet sich der intensive Duft bald im ganzen Raum.
Bei Erkältungen, Bronchitis oder Sinusitis kann eine Inhalation Nase und Nebenhöhlen befreien.
Bei Muskelkater und Prellungen können Kompressen und Wickel mit einigen Tropfen Öl helfen.

Massageöle regen den Stoffwechsel und die Durchblutung an und lindern Hautprobleme.
Bei Kopfschmerzen ist reines Pfefferminzöl indiziert, das auf die Stirn und Schläfen einmassiert wird.

Fazit: Tipps für den Gebrauch

Unverdünnte Öle nie direkt auf die Haut auftragen.
Einige ätherische Öle können allergische Reaktionen hervorrufen.

Innere Anwendungen sind für den Eigengebrauch ungeeignet und
müssen mit dem Arzt oder Heilpratiker abgeklärt werden.

Beim Inhalieren unbedingt Augen schließen.

Quelle:  http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.alternative-heilmethoden-aromatherapie-die-wunderbare-welt-der-duefte.0c0da840-f063-483c-bebc-a5d3fa5e776c.html