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Aromatherapie und Kräuteröl für Kühe

Diese Kühe in der französischen Auvergne werden gemolken wie jeden Tag. Aber nicht nur das: Nebenbei erhalten sie von Bauer René Morane eine Euter-Behandlung mit einem Pflanzenöl aus Storchenschnabel-Extrakten, gegen die Belastung durch Bakterien.Aromatherapie, Homöopathie oder Phytotherapie – das waren für Landwirt Morane lange Fremdwörter.

Bis zum Ende der 90er-Jahre setzt er auf Massentierhaltung. Doch dann stellt er auf Bio-Landwirtschaft um. Seine Tiere sollten seltener krank sein, durch die Stärkung ihres Immunsystems.O-Ton René Morane, Bauer in der Auvergne:“Wir haben die Herangehensweise für den ganzen Hof revolutioniert, sowohl beim Thema Schädlinge als auch beim Futtermittelanbau.

Es geht nicht nur um einen einzelnen Aspekt – der gesamte Betrieb ist auf die Tiere ausgerichtet. Ich erlebe meine Arbeit auf eine ganz neue Art. Wenn ich sie gut finde, geht es mir gut mit den Tieren, und den Tieren geht es gut mit mir.“

Ein spezielles Tonikum erhalten die Rinder auf diesem Hof ein paar Kilometer entfernt. Früher hat Bauer Dominique Viallard Mastfutter verkauft, heute setzt auch er bei Tieren auf alternative Methoden und Medikamente.O-Ton Dominique Viallard, Bauer in der Auvergne:“

Mit der Verwendung anderer Mittel haben wir weniger Probleme mit Antibiotikaresistenzen.“Nicht alle Höfe, die auf Aromatherapie und Co. setzen, sind Bio-Betriebe. Und auch wenn einige Bauern auf ihre Methoden schwören: Wissenschaftliche Studien im großen Maßstab zur Wirksamkeit stehen noch aus.

PS: da die Pharmaindustrie dies nicht patentieren kann und dieses Wissen schon seit jeher praktiziert wird, werden „wissenschaftliche Studien“ auch niemals durch geführt.

Quelle:http://www.pz-news.de/video-uebersicht/news-videos_video,-Aromatherapie-und-Kraeuteroel-fuer-Kuehe-_ckvid,74221.html

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Bad Essen: Mit Düften erinnern und Kinder heilen

colourbox14300873_fullBad Essen. Tees und Tinkturen finden sich seit Alters her in der gut bestückten Hausapotheke vieler Familien. Heute weiß man darüber hinaus auch um die Heilkraft von Aromaölen. Dabei kommt es auf deren richtige Anwendung an – gerade bei Kindern. Die Bad Essener Kräuterexpertin Christine Welzel gibt Tipps.

Bei Plätzchenduft erinnern wir uns daran, wie heimelig die Weihnachtszeit in Kindertagen war. Der Geruch von Sonnenmilch lässt uns an die Freibadsommer unserer Jugend denken. Wir haben ein Duftgedächtnis – und das lässt sich mehr oder weniger bewusst beeinflussen.

„Wenn wir in der Familie im friedvollen Miteinander Rituale schaffen, wie etwa gemeinsames Essen, Kochen und Backen oder gemeinsame Spaziergänge, dann gehen diese ja mit positiven Duftereignissen einher. Wir werfen damit gewissermaßen Anker, die wir ein Leben lang mit schönen Kindheitserlebnissen verbinden“, sagt Christine Welzel, die in Eielstädt ihr Kräuterparadies „Der heilende Garten“ hegt und pflegt, mit viel Sachverstand Aromaöle mischt und verkauft und Beratungen und Schulungen zur Heilkraft der Kräuter anbietet.

Rose, Lavendel und Minze

Denn abgesehen von den genannten persönlichen Duftassoziationen, die unserem Wohlbefinden dienen, besitzen Aromen unzweifelhaft auch einen medizinischen Nutzen. Auf diesen baut die Aromatherapie auf, mit der sich die Bad Essener Kräuterfrau seit vielen Jahren beschäftigt. In der Aromatherapie werden ätherische Öle in erster Linie zur Beduftung der Raumluft eingesetzt. Als Grundstock für die Hausapotheke ätherischer Öle empfiehlt Christine Welzel Rose, Lavendel und Pfefferminze. Die Rose wirke harmonisierend, Pfefferminze hingegen klärend und erfrischend und helfe bei Übelkeit, sagt die Expertin, weist aber darauf hin, dass bei Kindern das hinlänglich bekannte japanische Minzöl niemals angewendet werden dürfe. Generell seien bei Kindern bis etwa 14 Jahren Aromaöle nur verdünnt anzuwenden.

Lavendel wirke beruhigend, angstlösend, krampflösend und schmerzstillend, so Welzel. Darüber hinaus besitze er eine antibakterielle und antivirale Wirkung und sei eines der wenigen Aromaöle, das man auch punktuell direkt auf die Haut geben dürfe. Bei ätherischen Ölen handele es sich nämlich um die reine Pflanzenessenz, nicht um fertige Zubereitungen. Ihre äußerliche Anwendung sei erst dann möglich, wenn diese Konzentrate mit hochwertigen Ölen wie Jojoba-, Mandel- oder Olivenöl verdünnt würden. Um sie als Badeöle zu verwenden, müssten Aromaöle zunächst emulgiert werden, etwa in Sahne. 15 bis 20 Tropfen, bei Kindern höchstens zehn Tropfen ätherisches Öl auf einen halben Becher Sahne – erst diese Emulsion könne im Badewasser gelöst werden.

Thymian und Wermut

Aber nicht nur mit Aromaölen kennt sich Christine Welzel aus, sondern auch mit Teezubereitungen. So empfiehlt sie bei Bronchitis einen Aufguss aus Spitzwegerich und Thymian, der – je nach persönlicher Vorliebe konzentriert und mit Zitrone oder Honig verfeinert – zwei- bis dreimal täglich genossen der ganzen Familie wohltue. Nicht so wohlschmeckend, aber gerade durch seine Bitterstoffe wirksam bei Magen- und Darmproblemen sei Wermuttee, für den ein Teelöffel Wermutkraut mit einem Becher kochendem Wasser aufgebrüht werde. Zur Verabreichung bei Kindern reichten etwa zwei Teelöffel dieser Zubereitung.
Quelle: http://www.noz.de/lokales/bad-essen/artikel/617649/bad-essen-mit-duften-erinnern-und-kinder-heilen?piano_t=1#gallery&0&0&617649

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