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Schach den Zecken

Im Frühjahr werden die Mini-Vampire wieder aktiv. Sie sind nicht nur lästig, sondern obendrein auch noch sehr gefährlich, denn sie können Infektionskrankheiten mit schweren und chronischen Folgen übertragen. Kenntnisse über die Lebensweise der Zecken können helfen, Stiche frühzeitig zu erkennen oder sogar zu vermeiden. Es gibt weltweit etwa 850 verschiedene Zeckenarten – die medizinisch bedeutsamste in Europa ist die Schildzecke Ixodes ricinius oder einfach Holzbock genannt. Zecken an sich sind ungefährlich, erst wenn sie sich mit Krankheitserregern infiziert haben, stellen sie eine Gefahr für den Menschen dar. Infizierte Zecken übertragen hauptsächlich die Krankheitserreger für Lyme-Borreliose, FSME, Ehrlichiosen, Tularämie oder Babesiose. Eine Impfung, die generell vor Zecken schützt, gibt es nicht – bisher kann man sich in Europa nur gegen eine Infektionsart, die FSME impfen lassen.

Lyme-Borreliose ist die am häufigsten von Zecken übertragene Infektionskrankheit. Zecken, die von Borrelien befallen sind, kommen in Deutschland überall vor. Statistische Berechnungen des Robert Koch Institutes in Berlin ergaben, dass je nach Region 5 – 35 % der Zecken mit Borrelien durchseucht sind. In Deutschland treten pro Jahr ca. 80.000 Neuinfektionen auf.
Quelle: Reformhaus Kurier Mai 2001

Anmerkung: um sich vor Zeckenbissen und Ansteckung zu schützen, stellen Sie Ihre Ernährung um auf Rohkost und weder eine Zecke noch sonstige Stechinsekten haben noch „Geschmack“ an Ihnen. Um einen Zeckenbiss oder Insektenstich zu desinfizieren, um eine Ansteckung/Vergiftung zu verhindern, ist Teebaumoel sehr hilfreich und schon 1000fach bewährt. Wenn Sie gebissen worden sind, auf die Bisswunde das Teebaumoel reiben, damit verhindern Sie jede Infektion mit natürlichen Mitteln. Es ist wissenschaftlich erwiesen, das Teebaumoel eine 11-13mal stärkere antiseptische Wirkung hat, als das üblicherweise verwendete Phenol.  Dazu ist auch noch sehr hautpflegend.

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Neues zur Zitronenmelisse

Nach ersten wissenschaftlichen Untersuchungen könnte Zitronenmelisse auch für Patienten, die an Demenz leiden, eingesetzt werden. Die Wirkung der Pflanze, die schon im 16. Jahrhundert als „Geitstesbeschleuniger“ beschrieben wurde, hat die Forscher verblüfft. In Laborversuchen wurde nämlich festgestellt, dass die Pflanze die Aktivität von Acetylcholin steigert, einem chemischen Botenstoff, der mit dem Erinnerungsvermögen in Verbindung gebracht wird. Der Botenstoff ist bei Alzheimer-Patienten nur in geringen Mengen vorhanden. In den ersten Versuchen mit Studenten, die Kapseln mit getrocknetem Pflanzenextrakt bekamen, wurde bewiesen, dass der Extrakt die Hirnleistung verstärkt. Die Durchführung weiterer genauer Studien, um zu sehen, ob die Pflanzenextrakte auch bei Alzheimer angewendet werden können, ist geplant.

(Quelle: Reform-Rundschau 9/2003-09-23

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Tierpflege mit Aromatherapie

Ätherische Oele werden auch für die Behandlung von häufigen Beschwerden und für die Pflege von Haustieren wie Hund und Katze und Pferd eingesetzt. Gegen Flöhe benützen Sie ein Lavendelshampoo und lassen es 3 – 5 Minuten einwirken, dann ausspülen. Anschließend an diese Wäsche oder auch zwischendurch säubern Sie das Fell mit einem feuchten Schwamm den Sie mit einigen Tropfen reiner Essenz besprüht haben. Sehr gut eigent sich auch das Hydrolat dafür.

Gegen Läuse sprühen Sie das Fell mit einigen Tropfen Lavendelessenz und bürsten es durch, eventuell die Essenz tauschen gegen Hydrolat, bei sehr empfindlichen Tieren. Das muß bei Läusebefall täglich wiederholt werden. Gegen Ausschlag tragen Sie reine Lavendelessenz auf, bei einer größeren Fläche benutzen Sie 2,5%iges Lavendeloel in einem leichten Trägeroel oder einer Creme.

Bei Schnittwunden, Juckreiz, Schorf, Insektenstichen und Beulen tragen Sie 2 – 3mal täglich reine Lavendelessenz auf, bis es geheilt ist.

Für diesen Einsatzbereich eignet sich auch sehr gut Teebaumoel oder auch eine Mischung von Beiden.