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Qualität und Aromatherapie

Längst hat sich die ganze Welt rund um Aromatherapie aufgetan. In hundertfachen Varianten und in jeder nur denkbaren Qualität werden sie heute angeboten. Für den Verbraucher ist die Übersicht schwer. Ätherische Öle können aus biologischem Anbau stammen und rein und unverfälscht sein, aber auch synthetisch erzeugt.

Bei ätherischen Ölen gilt eine Faustregel, auf die Qualität achten. Das ist leicht zu verstehen, denn 30 Damascenerrosen liefern zum Beispiel 1 Tropfen ätherisches Rosenöl, cirka 8 Millionen Jasminblüten für 1 Kilogramm echtes Jasminabsuloe. Der Inhalt eines kleines Fläschchens enthält also eine geballte ladung Blüte. Um einen Raum zu beduften, genügen bereits wenige Tropfen in der Duftlampe. Und oftmals gilt: Weniger ist mehr.Zudem entfalten viele Düfte erst in der Verdünnung ihr Bouquet und ihren Nuancenreichtum.

Gute ökologische Qualitäten, wie sie beispielsweise in der klinischen Aromatherapie eingesetzt werden, erhält man durch eine langsame Destillation, bei der auch aromatische Bestandteile der Pflanze, die nur schwer verduften, in die Essenz übergehen.

Bei weniger hochwertigern Produkten, wird durch hohen Druck und große Hitze eine lohnendere Ausbeute erzielt. Dbei werden allerdings wertvolle Inhaltsstoffe zerstört. Außerdem werden hierfür häufig Öle verwendt, die aus großen Monokulturen gewonnen werden, wie Pestizide und Kunstdünger für bessere Erträge eingesetzt werden. Im Idealfall sollen die Pflanzen aus biologischem Anbau oder aus Wildsammlung stammen.

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Aromatherapie in Tradition

aromarin RaumduftDer Gebrauch aromatisch duftender Pflanzenstoffe ist keine Entdeckung der Neuzeit. Räucherungen mit getrockneten Pflanzen und Harzen sowie duftende Salben aus zerstampften Blüten gab es in fast allen Kulturen. Bislang wurde die Erfindung der Destillation um 1000 nach Chr. Dem persischen Arzt Avicenna zugeschrieben. Inzwischen fand man jedoch in einem 5000 Jahre alten pakistanischem Grab ein Destillationsgerät aus Ton. Ägyptische Priester nutzten ätherische Blütenöle zur Einbalsamierung der Toten, stellten aber auch Räucherkerzen, Salben, Zäpfchen und Pulver her. Die alten hebräer, Sumerer, Assyrer und Chinesen verwendeten duftende Pflanzenessenzen zu Heilzwecken. Im altindischen Ayurveda kamen ätherische Öle – vor allem Sandelholzöl – bei Massagen zum Einsatz. Bei Arabern, Griechen und Römern  erreichte die Verwendung ätherischer Öle in Parfüms, duftenden Körperölen und Kosmetika ihren Höhepunkt. Im Mittelalter nutzte man ätherische Öle schließlich als Zusatz zu Salben, für Einreibungen, aber auch zur Würze vom Likören.

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Ein Tropfen Sinnlichkeit

Ein Bedürfnis nach neuer Sinnlichkeit hat die Menschen berührt, jedenfalls die Frauen. Und zwar jenes, das uns aus der feinen Essenz von Blütendüften und Farben entgegenkommt, aus dem Herzen der Natur – ätherische Sinnlichkeit. In einer Zeit mit Leitbegriffen wie Effektivität, Rationalität und Fitness bereichern ätherische Öle nicht nur unsere Wohnzimmer mit ihrem Duft, sie verleihen auch kühlen Büroräumen einen Hauch Natur. Damit Menschen sich wohler fühlen, lassen Hotels ihre Lobbys beduften, Flughäfen ihre nüchternen Korridore und manches Krankenhaus nutzt ätherische Öle auf der Intensivstation.